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Autor: Tobias Czullay 29.01.2016 - 12:28 | 0

Motorola: Nächstes Moto X soll innovativer werden

Auf dem Mobile World Congress will Lenovo offenbar noch kein neues Top-Smartphone aus der Moto-Serie vorstellen, wie schon in den vergangenen drei Jahren wird es erst im Sommer soweit sein. Das hat der CEO des Unternehmens dem Wall Street Journal verraten und verspricht gleichzeitig ein innovativeres Gerät.

Motorola: Nächstes Moto X soll innovativer werden

Motorola Moto X 2014 | (c) Areamobile

Nachdem Motorola mit den ersten zwei Auflagen des Moto X ein wenig herumexperimentierte und ihnen neben einem gesonderten Prozessor für die Always-on-Spracherkennung auch spezielle Näherungssensoren spendierte, zeigte sich der derzeitige Mutterkonzern Lenovo bei der aktuellen dritten Flaggschiff-Generation nicht so wagemutig. Mit Ausnahme des Moto X Force, das immerhin über ein bruchsicheres Display verfügt, bauen die Chinesen hauptsächlich auf die bereits zuvor etablierten Funktionen, kombiniert mit den neuesten Qualcomm-Chipsätzen. Für das nächste Flaggschiff will Lenovo offenbar wieder etwas tiefer in die Trickkiste greifen. Darauf lässt die Aussage des CEO Yuangqing Yang im Interview mit dem Wall Street Journal schließen, der ein "innovativeres und attraktiveres" Moto-Smartphone verspricht. Das Gerät soll im Juli vorgestellt werden, womit Lenovo den seit dem ersten Moto X gepflegten Launch-Zeitraum fortführt.

Die Motorola-Marke, so Yang, soll Lenovo vor allem in den USA zum Durchbruch verhelfen, wo sie noch immer sehr bekannt ist. Deshalb soll sich das für den kommenden Juli angekündigte Smartphone in erster Linie an die Bedürfnisse von US-Kunden richten - zu einem internationalen Launch äußerte er sich nicht. Ausschließen sollte man einen hiesigen Marktstart deshalb aber nicht, immerhin erschienen in den vergangenen Jahren auch die ursprünglich nur für den US-Markt angekündigten Moto X und Moto X Force später auch in Deutschland. Spannend bleibt, unter welchem Seriennamen das Gerät am Ende erscheinen wird. Denn einerseits kündigte Lenovo vor kurzem an, künftig nur noch zwischen den Linien Moto und Vibe unterscheiden zu wollen, andererseits ist in den USA vor allem die Droid-Linie von Motorola bekannt. Deren Geräte werden häufig für andere Märkte in die Moto-Serie eingegliedert, so beispielsweise das Moto X Force, das in den USA als Droid Turbo 2 erschien.

Zur technischen Ausstattung von Lenovos nächstem Moto-Smartphone ist bislang nur wenig bekannt. Wie der Hersteller selbst Anfang Januar erklärte, werden alle kommenden Geräte der Moto-Serie mit einem Fingerabdrucksensor und einem Display größer als 5 Zoll ausgestattet sein, Anhaltspunkte für die besonderen Innovationen gibt es hingegen noch keine. Voraussichtlich erst im Jahr 2017 wird es ein eigenes User Interface für Lenovo-Smartphones geben, das kommende Smartphone könnte also noch mit einem weitestgehend unangetasteten Android-Betriebssystem daherkommen. Kürzlich tauchte ein erstes Bild auf, das das Metallgehäuse eines mutmaßlichen Moto-Smartphone zeigen soll.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone

via Slash Gear

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