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Autor: AreaMobile Redaktion | 02.06.2005 - 17:41 | 0

Nokia 1110 und 1600: Zwei neue Modelle für Anspruchslose

Nokia 1110 und 1600: Zwei neue Modelle für Anspruchslose

In Nairobi hat Nokia heute seine Strategie für den Wachstumsmarkt Afrika vorgestellt. Bis 2009 rechnet das Unternehmen mit der Verdoppelung der über 100 Millionen Mobilfunkkunden auf dem schwarzen Kontinent und will mit der explosionsartigen Verbreitung der Mobilität in Afrika Schritt halten. Speziell für Kunden mit - auch nationalitätsbedingt - extrem schmalen Geldbeutel stellte das Unternehmen zwei Mobiltelefone vor, die ans 1100 anknüpfen und mit vergleichsweise zeitgemäßer Ausstattung auftrumpfen.

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Foto: Nokia 1110Foto: Nokia 1600

Das 1110 ist ein Dualband-Gerät mit monochromem Hauptdisplay. Anders als bei den mittlerweile beinahe völlig vom Markt verschwundenen Monochromdisplays wird beim 1110 die Darstellung invertiert - also weiß auf schwarz - dargestellt und bernsteinfarben hintergrundbeleuchtet. Das macht das Gerät zwar nicht funktioneller, sorgt aber laut Nokia für bessere Ablesbarkeit bei Sonnenlicht. Sowohl Gehäuseform als auch Tastaturdesign und Dimensionierung erinnern stark ans 1100, lediglich ein 4-Wege-Navkey sorgt für bessere Orientierung im Menü. Das 1600 ist eine designtechnische Mischung aus 3100, 3120 und 3200 und verfügt über ein Farbdisplay mit Mini-Auflösung (96x80 Pixel) aber satten 65.536 Farben. Neben 20-stimmigen polyphonen Klingeltönen verstehen sich 1110 und 1600 sogar auf MP3-Klingeltöne; wie viele davon aufs Handy passen, ist allerdings unklar - eine Aussage über den integrierten Speicher macht Nokia nicht. Gesichert ist hingegen, dass das finnische Unternehmen beiden Geräten vergleichsweise ausgereifte Messaging-Funktionen spendiert: neben extralangen SMS und EMS verfügen die beiden Handys über ein Mitteilungsarchiv, in das 60 Kurzmitteilungen passen. Auch die Kontaktverwaltung geht in Ordnung: 200 Kontakte lassen sich auf den Handys speichern, bis zu 250 weitere passen auf die SIM-Karte des Betreibers. Zwei weitere "Highlights", die man in diesem Bereich vielleicht nicht erwartet hätte, sind die ebenfalls bei beiden Modellen zu findende Freisprechfunktion und eine "sprechende Uhr", die dem Nutzer in seiner Landessprache die Uhrzeit vorliest. Mit dieser soliden Grundausstattung sind 1110 und 1600 übrigens alles andere als Nischengeräte für die "ärmsten Länder der Welt" - es sei denn, man wollte boshafterweise mittlerweile auch Deutschland als solches bezeichnen.

Gerade hierzulande wünschen sich viele Nutzer die Abkehr vom Funktionsfeuerwerk und wieder praktikable und handliche Geräte mit guter Sprachqualität, Netz- und Akkuleistung. Von der bringen beide Handys genügend mit: das 1110 soll fast 20 Tage ohne Stromzufuhr überleben und fünfeinhalb Stunden Dauergespräch ermöglichen; das 1600 schafft dank Farbdisplay etwas weniger. Und auch die Preise sind diesmal bereits im Vorfeld bekannt gegeben worden: Nokia plant die Vermarktung des 1110 für etwa €65,- ohne Steuern und des 1600 mit €85,- ab dem dritten Quartal 2005. » Datenblatt | Mehr Bilder zum Nokia 1110 » Datenblatt | Mehr Bilder zum Nokia 1600

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