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Autor:
Christopher Gabbert
| | 4

Turing Phone erscheint mit Sailfish OS statt Android im April

Das 2015 angekündigte und für das erste Quartal dieses Jahres erwartete Turing Phone wird wohl doch erst im April auf den Markt kommen. Das angeblich enorm widerstandsfähige und besonders verschlüsselte Smartphone wird dann aber nicht mit Android, sondern überraschenderweise mit Sailfish OS ausgeliefert.

Turing Phone erscheint mit Sailfish OS statt Android im April

Härter als Titan: Turing Phone | (c) Hersteller

Im Jahr 2015 hat Turing Robotic Industries (TRI) das Turing Phone vorgestellt, ein unbiegsames Smartphone mit angeblich unknackbarer Verschlüsselung. Nachdem das Gerät erst zu Weihnachten veröffentlicht werden sollte, dann auf das erste Quartal 2016 verschoben wurde, gibt der Hersteller nun April als offizielles Release-Datum an. Dass es bei der Entwicklung eines solchen Smartphones zu Verspätungen kommt, ist kaum verwunderlich - immerhin ist das Turing Phone das Debüt-Smartphone des erst 2015 gegründeten und aus 200 Mitarbeitern bestehenden Unternehmens. Deutlich überraschender ist hingegen der Wechsel des Betriebssystems.

Statt wie zuvor angekündigt das Turing Phone mit Googles Betriebssystem Android OS zu bestücken, wird das fertige Smartphone überraschenderweise mit Sailfish OS bespielt sein. Laut einer E-Mail an die Vorbesteller soll das alternative Betriebssystem auf dem Turing Phone sehr flüssig laufen und sich bereits in der finalen Testphase befinden. Laut Hersteller-Aussage wurde Sailfish OS für das Smartphone optimiert, und Android-Apps werden sich über den eigens für das Betriebssystem entwickelten App-Store herunterladen lassen.

Turing Phone: Unbeugsam und gut verschlüsselt

Die größte Besonderheit des Turing Phone ist das Gehäuse. Das besteht aus einem Material namens "Liquidmorphium", das stärker als Edelstahl und sogar Titan und damit enorm widerstandsfähig sein soll. Ausgestattet ist das Turing Phone mit einem 5,5 Zoll großen Display mit Full-HD-Auflösung, welches von Corning Gorilla Glass 4 geschützt wird. Im Inneren arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 801 mit 2,5-GHz-Taktung, 3 GB Arbeitsspeicher und Adreno-330-GPU. Ein zweiter Chipsatz mit Namen Turing Imitation Key Krypto TIK8217 soll für die unknackbare Verschlüsselung des Smartphones verantwortlich sein. An Speicherplatz stehen je nach Version 16, 64 oder 128 GB zur Verfügung. Zum Fotografieren bietet das Turing Phone eine 13-Megapixel-Kamera an der Rückseite mit Dual-LED-Blitz und eine 8-Megapixel-Frontkamera. Mit an Bord sind zudem WLAN ac, Bluetooth 4.0, NFC, GPS und ein RFID-Chip.

Ob sich der neue Veröffentlichungstermin einhalten lässt, bleibt in Anbetracht der bisherigen Verschiebungen fraglich - insbesondere, wenn bei der derzeit laufenden Software-Testphase doch noch Probleme auftauchen sollten. Für das zweite Quartal 2016 hat Turing Robotic Industries eine erste Developers Conference angesetzt.

Mehr zum Thema: Smartphone, Mobile Betriebssysteme

via Android Police

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Kommentare
  1. 04.02.16 23:00 EcoWin (Advanced Handy Profi)

    UNknackbar... Ah ha, Frage: Woher kommt die Butze? -> keine Antwort! Sehr vertrauenswürdig!

  2. 04.02.16 20:26 Pikachus (Handy Profi)

    Ich hab zuerst tuningphone gelesen xD
    Ach was Sailfish wird der nächste Bigplayer nach Android, Windows und was sonst noch kreucht und fleucht.

  3. 04.02.16 12:54 pixelflicker (GURU)

    Damit dürfte es eine Totgeburt werden. Schade.

  4. 04.02.16 10:01 ollimi (Advanced Member)

    Da kann man für die 200 Leutchen, die bei Turing arbeiten, nur hoffen, dass das kein Fehler war und sich Sailfish schnell verbreitet. Denke nicht, dass es ein Erfolg wird, auch wenn ich ein unknackbar verschlüsseltes Gerät sehr begrüßen würde, Sailfish macht das Gerät, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, uninteressant.

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