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Autor: Stefan Schomberg 16.02.2016 - 08:30 | 0

Microsoft Hololens: Entwicklertagebuch zu AR-App Galaxy Explorer gibt interessante Einblicke

Mit der App Galaxy Explorer will Microsoft ein echtes Vorzeigestück an Software für die Hololens bereit stellen. Vor wenigen Tagen hatte das Konzept zur App bei einem Ideenwettbewerb von Microsoft den ersten Platz belegt und sich so die Unterstützung des milliardenschweren Software-Riesen gesichert. Jetzt gibt es neue Einblicke in das, was die Entwickler seitdem geschafft haben.

Microsoft Hololens: Entwicklertagebuch zu AR-App Galaxy Explorer gibt interessante Einblicke

So stellen sich die Macher von Galaxy Explorer ihre App für die Hololens später mal vor | (c) Microsoft

In einem Ideenwettbewerb von Microsoft für die AR-Brille Hololens setzte sich das Konzept der Galaxy-Explorer-App gegen 5.000 weitere Ideen durch. Als Belohnung stellt Microsoft jetzt umfangreiche Unterstützung bereit und will Galaxy Explorer zu seinem Aushängeschild für die Hololens machen. In regelmäßigen Updates präsentieren die Entwickler der App nun ihre Fortschritte im Microsoft-Blog.

Galaxy Explorer ist prinzipiell eine Lernanwendung, die dem Anwender auf spielerische und anschauliche Weise Astronomie nahebringen soll. Dabei wird über die Hololens um den Nutzer herum eine virtuelle Galaxie dargestellt, in die er vollständig eintauchen kann. Dabei sollen Nutzer nicht nur Dinge ansehen, sondern auch mit ihnen Interagieren können. In einer Illustration zeigen die Entwickler, wie sie sich das vorstellen. So sollen Nutzer einzelne Planeten mit dem Blick anwählen und per Gesten und Sprache vergrößern oder auseinandernehmen können, um einen genaueren Blick auf deren Aufbau zu werfen. Als Beispiel für anschauliches Lernen nennen die Entwickler etwa die Möglichkeit, den Jupiter virtuell zu öffnen und mit mehreren maßstabsgetreuen Modellen der Erde aufzufüllen. So wird dann etwa anschaulich vermittelt, dass der Gasplanet etwa 1.000 mal so groß wie die Erde ist. In der finalen Version der App soll man sogar bis auf die Oberfläche von Planeten zoomen können.

Das Sonnensystem durch die Hololens | (c) Microsoft

Betrachtung des Sonnensystems durch die Hololens | (c) Microsoft

Für Endkunden wird die virtuelle Sternenreise aber noch einige Jahre auf sich warten lassen, denn Microsoft plant die Veröffentlichung der schlauen Datenbrille erst für das Jahr 2020. Derzeit gibt es nur die Entwicklerversion für rund 3.000 US-Dollar, die aber wegen des eingeschränkten Sichtfeldes von etwa 20 Grad und anderen Problemen noch lange nicht wie in solchen Videos gezeigt einsetzbar ist.

Galaxy Explorer für die Hololens von Microsoft

Mehr zum Thema: App, Augmented Reality (AR)

via WMPU

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