Die positiven Nachrichten über das anhaltende Wachstum des weltweiten Handymarktes wollen nicht abreißen: nun bestätigte auch das US-Marktforschungsinstitut In-Stat, dass sich die Zahl der Handytelefonierer bis 2009 um 777 Millionen auf insgesamt 2,3 Milliarden Menschen erhöhen wird, wobei der 3G-Mobilfunkstandard erwartungsgemäß immer mehr an Boden gewinnt. Mittlerweile telefonieren etwa 14 Prozent aller globalen Handykunden in ein CDMA (Code Division Multiple Access)-Netz. Für den Siegeszug von 3G ist vor allem Japan verantwortlich, das einen großen Teil des Zuwachses bei Diensten der neuesten Mobilfunkgeneration für sich beansprucht.
Auch der Verkauf von GSM Mobiltelefonen wird bis 2007 stetig ansteigen, danach wird diese Technologie jedoch bei den Marktanteilen verlieren. Derzeit sind die aufstrebenden Wachstumsmärkte für GSM Handys Indien und China. Auch im vergangenen Jahr wurde diesen Ländern ein anhaltender Mobilfunkboom beschert. Die Zahl der Handyuser in der asiatisch-pazifischen Region stieg gegenüber dem Vorjahr um satte 25,6 Prozent auf 527,3 Millionen Teilnehmer.
In Europa dagegen wird es kaum Wachstum geben. Da Westeuropa und Skandinavien bezüglich der Mobilfunkverbreitung bereits weitestgehend gesättigt sind, wird in diesen Ländern das Wachstum zum Stillstand kommen.
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