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Autor: Tobias Czullay 19.02.2016 - 09:38 | (1)

Apple: iOS-Update gegen Fehler 53 ausgeliefert

Apple hat ein neues iOS-Update veröffentlicht, das aktuell nur über iTunes auf das iPhone und iPad aufgespielt werden kann. Mit der aktualisierten Version von iOS 9.2.1 sollen Geräte wieder funktionstüchtig gemacht werden, die nach dem Austausch des Fingerabdrucksensors nicht mehr starteten und den Fehler 53 provozierten. Ein weiterer schwerwiegender Fehler bleibt jedoch bestehen.

Apple: iOS-Update gegen Fehler 53 ausgeliefert

Apple | (c) Areamobile

Es ist schon einige Wochen her, seitdem Apple mit iOS 9.2.1 die aktuelle Version seines iPhone- und iPad-Betriebssystems ausgeliefert hat. Jetzt legt das Unternehmen eine aktualisierte Software vor, die zwar die Versionsnummer nicht anhebt, dafür aber den kürzlich bekannt gewordenen und schwerwiegenden Fehler 53 ausmerzt. Er sorgt dafür, dass ein Apple-Gerät nach dem Austausch des Home-Buttons mit integriertem Fingerabrucksensor oder auch anderer Komponenten durch einen nicht vom Hersteller autorisierten Reparaturdienst nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert und stattdessen eine nicht vom Nutzer umgehbare Fehlermeldung ausgibt.

Das Update wird nicht drahtlos ausgeliefert und kann nur über iTunes aufs iPhone oder iPad aufgespielt werden, vom Fehler 53 betroffene Geräte sollen danach wieder funktionieren. Um die neue Version aufzuspielen muss die aktuellste Version von iTunes installiert sein und am iPhone oder iPad ein erzwungener Neustart durchgeführt werden. Apple erläutert auf einer Supportseite den genaueren Ablauf.

Apple entschuldigt sich, erstattet Reparaturkosten zurück

Gleichzeitig entschuldigt sich das Unternehmen bei den betroffenen Nutzern, wie aus einem dem Magazin TechCrunch vorliegenden Statement hervorgeht: "Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, das Verhalten wurde für interne Tests entwickelt und sollte Kunden nicht betreffen." Kunden, die vom Fehler 53 betroffen waren und beim Apple Support für eine Reparatur außerhalb der Garantieleistung bezahlt haben, sollen sich beim Kundendienst AppleCare melden und eine Rückerstattung einfordern.

Doch auch wenn nach der Installation des Updates das iPhone oder iPad wieder funktioniert: Der Touch-ID-Sensor bleibt danach auch weiter außer Funktion und kann nicht mehr für das Abspeichern und Auslesen von Fingerabdrücken verwendet werden. Grund dafür ist, dass die biometrischen Daten auch andere Komponenten des Geräts miteinbeziehen und der Sensor aus Sicherheitsgründen nach dem Austausch wieder an diese ausgerichtet werden muss - das können allerdings nur Apple selbst oder eine autorisierte Werkstatt.

Datums-Fehler bleibt bestehen

Einen weiteren kritischen Fehler behebt das Update indes nicht: Es ist noch immer möglich ein Apple-Gerät durch die Datums-Einstellung auf den 1. Januar 1970 und einen anschließenden Neustart in eine Bootschleife zu schicken. Wann dieses Problem behoben wird ist noch nicht bekannt, ein Bugfix-Update hat Apple bereits angekündigt.

Mehr zum Thema: iPhone, iPhone-Update, iOS 9, Touch ID

via Golem

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Kommentare
  1. 19.02.16 09:54 homeend (Advanced Handy Profi)

    Da sind die aber schnell zurück gerudert. Immerhin haben sie aber eingesehen, dass sie da Mist gebaut haben. Und die Angst vor Klagen hat sicher auch eine Rolle gespielt.

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