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Autor:
Björn Brodersen
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OnePlus 3: Release im 2. Quartal mit "traditionellerem Marketing"

Wird OnePlus jetzt normal? Mitgründer Carl Pei kündigt an, der für seine Hype-Maschinerie berühmt-berüchtigte Smartphone-Hersteller werde beim Release des OnePlus 3 auf "traditionellere Marketing-Strategien" zurückgreifen. Das vierte Smartphone-Modell von OnePlus soll im zweiten Quartal dieses Jahres herauskommen.

OnePlus 3: Release im 2. Quartal mit

OnePlus 2 (vorne) und OnePlus One | (c) Areamobile

Das OnePlus 3 wird spätestens Ende Juni dieses Jahres herauskommen. Gegenüber Cnet kündigte Mitgründer Carl Pei einen Verkaufsstart des vierten OnePlus-Smartphones im zweiten Quartal an. Nähere Auskünfte zur technischen Ausstattung oder zum Design des Geräts blieb er dabei jedoch schuldig. Er sagte lediglich, das OnePlus 3 werde ein neues Design aufweisen, was wenig überraschend ist, schließlich will das chinesische Unternehmen einen starken Kauf- bzw. Wechselanreiz setzen. Der Effekt der von OnePlus betriebenen Hype-Maschinerie dürfte sich langsam abnutzen, zumal das OnePlus 2 stark von der Sogwirkung des Preis-Leistungs-Krachers OnePlus One profitierte. Seit kurzem spricht OnePlus auch nur noch vom "Flaggschiff-Killer" statt vom "Flaggschiff-Killer 2016".

Darüber hinaus kündigte Pei an, in diesem Jahr auf "traditionellere Marketing-Methoden" als in den vergangenen zwei Jahren zu setzen und den Kauf-Prozess zu "verbessern". Allerdings wird der Verkauf des OnePlus 3 nur über den Online-Store des Herstellers erfolgen, immerhin fallen dabei wohl keine Versandkosten für die Kunden an. Als alternative Bezahlmethode neben Paypal will OnePlus künftig auch Kreditkarten akzeptieren. Ob das Gerät anfangs nur mit Invite erhältlich sein oder ob es einen freien Verkauf geben wird, ließ der OnePlus-Chef offen.

Das anfangs ab 269 Euro teure OnePlus One war im Mai 2014 als "Flaggschiff-Killer" in den Markt gestartet und bis Jahresende über eine Million Mal verkauft worden - trotz der Low-Budget-Marketing- und Vertriebsstrategie des Unternehmens. Der Großteil der verkauften Geräte ging nach Herstellerangaben nach Nordamerika und Europa. Ab Mitte August und damit 15 Monate nach dem Release des Vorgängermodells war das OnePlus 2 über den Online-Shop des Herstellers für Preise ab 399 Euro verfügbar. Zunächst wie das OnePlus One nur über einen stark gebremsten Verkauf per Invite-System, das OnePlus mittlerweile für die drei aktuellen Geräte - es gibt noch das OnePlus X - aufgehoben hat.

Wie viele Einheiten von OnePlus One und OnePlus 2 verkauft, hat das Unternehmen bislang nicht verraten. Für das vergangenen Jahr hatte sich das Unternehmen aber das Verkaufsziel von drei bis fünf Millionen Smartphones gesetzt.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone

Mit einem Verkaufsstart in April, Mai oder Juni verkürzt OnePlus den Release-Rhythmus von 15 auf 8 bis 10 Monate. Dadurch haben die Chinesen aber mehr Luft, bis neue Top-Modelle von Samsung, LG & Co. dem OnePlus 3 Konkurrenz machen.

Persönlicher Kommentar von Björn Brodersen

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Kommentare
  1. 26.02.16 10:10 ollimi (Advanced Member)

    Beim Oneplus2 haben sie in meinen Augen ziemlichen Mist gebaut.
    Alle Custom Roms können bis heute nicht der Fingerabdruckleser nutzen und eine geänderte interne Verdrahtung macht es unmöglich einzelne SIM KartenKarten zu deaktivieren. Der Laserautofokus lief auch lange nicht. Und das alles weil Sie die Treiber von Qualcomm nicht veröffentlicht haben.
    Alles vermeidbare Fehler, die dazu geführt haben, das viele User und Entwickler ihr OP2 wieder verkauft haben oder bis heute nur als Zweitgerät nutzen.
    Ich glaube sogar, dass eine gewisse Absicht dahinter steckt und man auf dem Wege versucht hat, das eigene OS zu pushen. Schließlich basieren die meisten CR auf CM.
    Wenn sie beim OP3 nicht wieder umschwenken und voll auf AOSP Kompatibilität achten, werden sich viele gegen das Gerät entscheiden.
    Ich warte auf jeden Fall erstmal ab, bis ich weiss, dass es beim OP3 keine unüberwindbaren Hürden gibt, die die Funktionalität bei Custom Roms einschränken.

  2. 25.02.16 18:27 chief (Advanced Handy Master)

    Die sollten mit höchster Priorität am Support arbeiten. Alles andere passt drum herum.

    Invites hat man ohne Probleme bekommen und die Versandkosten waren auch im Rahmen.

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