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Autor:
Steffen Herget
| 3

Samsung: Startet Galaxy S7 den Trend zur Heatpipe?

Die Prozessoren in Smartphones werden immer leistungsfähiger. Das hat nicht nur Vorteile, denn mehr Leistung erzeugt in aller Regel auch mehr Wärme, die abtransportiert werden muss. Samsung stattet das Galaxy S7 mit einer Heatpipe aus, die sich im ersten Teardown des Smartphones zeigt.

Samsung: Startet Galaxy S7 den Trend zur Heatpipe?

Samsung Galaxy S7 im Teardown | (c) High-Tech.Mail.ru

Samsung hatte das technische Detail bereits bei der Präsentation des Galaxy S7 auf dem Mobile World Congress erläutert. Das neue Galaxy-Smartphone hat eine Heatpipe an Bord, um die Abwärme des Prozessors besser ableiten zu können. Sowohl das Galaxy S7 als auch das Edge-Modell haben so eine Kupferleitung an Bord. Im ersten Teardown des Galaxy S7 haben die Blogger von High-Tech.Mail.ru das Bauteil bereits sichten können. Samsung erhofft sich, durch die zusätzliche Heatpipe den Prozessor insgesamt weniger zu beanspruchen und so auch dessen Lebenszeit zu verlängern.

Schon vor dem Galaxy S7 hatten einige Hersteller Heatpipes und Flüssigkeitskühlung einsetzen müssen, um die Abwärme der Prozessoren in den Griff zu bekommen. So haben etwa das Lumia 950 (XL) oder das Sony Xperia Z5 (Premium) solche Wärmeleiter an Bord. Im Teardown ist die Heatpipe des Galaxy S7 sehr schön zu sehen, sie zieht sich an der linken Seite etwa auf halber Länge des Smartphones durch das Gehäuse.

Samsung verwendet den Wärmeleiter sowohl in der Version mit dem Snapdragon 820 als auch im Galaxy S7 mit dem Exynos 8890. Ob auch der eigene Chip arg heiß wird, ist nicht bekannt, allerdings bringt der Exynos-Prozessor eine ähnliche Leistung wie der Snapdragon. Zudem ist es weniger aufwändig in der Herstellung, wenn beide Modelle intern den gleichen Aufbau besitzen. Schaden kann die Heatpipe jedenfalls nicht.

Die Chiphersteller sind gefordert

Ob sich die Heatpipe tatsächlich zum allgemeinen Trend entwickelt, die Digitimes vermutet, hängt aber nicht nur von den Handyherstellern ab. Es wird auch zu einem guten Teil daran liegen, ob die Chip-Produzenten wie Qualcomm oder Mediatek es schaffen, die kleinen Rechenkünstler effizienter arbeiten und weniger Wärme produzieren zu lassen. Wärme ist schließlich nur ein Abfallprodukt bei einem Smartphone-Prozessor, je weniger davon anfällt, umso besser.

Samsung Galaxy S7 Teardown | (c) High-Tech.Mail.ru

Samsung Galaxy S7 Teardown | (c) High-Tech.Mail.ru

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Snapdragon, Galaxy-Smartphone, Snapdragon 810, Snapdragon 820, Exynos 8890

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Kommentare
  1. 26.02.16 20:39 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    Die Heatpipe dient hier sicherlich wie auch vorher einzig und allein der Verteilung der Wärme. Da das Gehäuse vermutlich gut wärmeleitend ist, dürfte es sonst zu Hotspots kommen und die möchte man normalerweise nicht. Es ist keine höhere Wärmeentwicklung Voraussetzung für den Einsatz einer Heatpipe. Man darf davon ausgehen, dass der S820 und der Exynos weiterhin eine ähnliche Wärmeentwicklung haben wie ihre Vorgänger (also auch wie beim S810 unter Drosselung), alles andere würde man schnell in der Hand zu spüren bekommen. Einzig die punktuelle Wärmeentwicklung kann trotzdem ein Problem sein auch bei gleicher Wärmeabgabe über Zeit.

  2. 26.02.16 19:19 Pikachus (Handy Profi)

    das haben die doch nur gemacht weil die Snap version die gleiche basis nutzt wie die ex Version und da bei der snap ne heatpipe herhalten muss is die automatisch bei der ex auch dabei

  3. 26.02.16 17:50 M.a.K (Handy Master)

    "Samsung verwendet den Wärmeleiter sowohl in der Version mit dem Snapdragon 820 als auch im Galaxy S7 mit dem Exynos 8890. Ob auch der eigene Chip arg heiß wird, ist nicht bekannt, allerdings bringt der Exynos-Prozessor eine ähnliche Leistung wie der Snapdragon."

    Der Exynos 7420 ist von der Leistung her auch so schnell wie ein S810 der schon in einigen Geräten mit einer Heatpipe gekühlt wurde. Das S6 oder das Meizu Pro 5 mit dem 7420 haben aber keine solch aufwändige Kühllösung und werden dabei nicht einmal sonderlich warm.

    Das lässt eigentlich nur einen Schluss zu.

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