Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 
Autor:
Björn Brodersen
| 6

Autonom fahrendes Google-Auto verursacht erstmals einen Unfall

Diesmal war nicht der im Wagen sitzende Testfahrer oder der Fahrer des anderen beteiligten Fahrzeugs schuld: Erstmals hat das System eines der autonom fahrenden Google-Autos einen Unfall verursacht. Der Google-Testfahrer hätte den Auffahrunfall allerdings verhindern können.

Autonom fahrendes Google-Auto verursacht erstmals einen Unfall

Autonom fahrendes Google-Auto | (c) Google

Die selbstfahrenden Autos, die Google derzeit auf Straßen testet, waren bereits an 17 Verkehrsunfällen beteiligt. Jetzt hat aber einer der autonom fahrenden Wagen erstmals einen Verkehrsunfall verursacht: Das Google-Auto der Marke Lexus fuhr laut Dokumenten des California Department of Motor Vehicles bei einem Spurenwechsel in langsamem Tempo vor einen mit höherer Geschwindigkeit herannahenden Stadtbus. Der im Google-Car sitzende Testfahrer hatte zwar nach eigenen Angaben den Bus von hinten kommen sehen, war jedoch davon ausgegangen, dass dieser halten oder zumindest abbremsen würde.

Der Unfall in Mountain View erfolgte bereits am am 14. Februar dieses Jahres. Verletzte gab es dabei nicht. Bei den vorangegangenen Verkehrsunfällen hatten die Fahrer anderer Wagen oder die Testfahrer der Google-Autos, die in den manuellen Fahrmodus gewechselt waren, die Schuld. Google betont regelmäßig, dass die autonom fahrenden Autos sicherer als die von Menschen gelenkten seien.

Google veröffentlicht jeden Monat einen Bericht über die selbstfahrenden Autos. Re/code hat einen Auszug daraus bereits vorab enthalten. Darin beschreibt Google die zu dem Unfall führende Verkehrssituation als "alltäglich" und als Missverständnis zwischen den beiden Fahrern der beteiligten Fahrzeuge und gibt sich selbst eine Teilschuld. Auf seiner Projekt-Website hat Google den Februar-Bericht noch nicht veröffentlicht.

Mehr zum Thema: Connected Car, Google Auto

via Ars Technica

Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Lesen Sie alle 6 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 03.03.16 13:14 handyhacho (Expert Handy Profi)
    Wahnsinn!

    Da fahre ich lieber selber!

  2. 02.03.16 12:15 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    @foetor:"Naja dann müsste Google zugeben, dass eine Software evtl. doch Fehler haben kann und das würde das Ganze in Frage stellen"
    >>Also man weiß ja nicht wie sowas skandalisiert wird, aber die Sache selbst sollte ja wohl klar sein. Jede Software enthält Fehler. Gerade im Straßenverkehr enthält sogar die menschliche Software erhebliche Fehler und dann muss man es durchaus im Vergleich sehen. Die Software /muss/ besser sein als der Mensch, aber in meinen Augen nicht fehlerfrei. Letzteres vor allen Dingen, weil es das Vorhaben direkt unmöglich macht, weil es sowas wie fehlerfreie Software für ausreichend komplexe Systeme nicht gibt.

  3. 02.03.16 09:56 Der Kewle (Advanced Handy Profi)

    @ foetor

    Google räumt sich doch sogar eine Teilschuld ein. Ich verstehe deine Äußerung nicht.
    "In this case, we clearly bear some responsibility, because if our car hadn’t moved there wouldn’t have been a collision."

  4. 02.03.16 09:43 foetor (Advanced Handy Profi)

    @Applenertd
    Naja dann müsste Google zugeben, dass eine Software evtl. doch Fehler haben kann und das würde das Ganze in Frage stellen

  5. 01.03.16 16:23 Applenerd (Handy Profi)

    >> Sonst häte Google nun ein mächtiges Problem.

    Warum? Dazu gibt es doch eine Testphase. Die Google-Autos haben bereits viele Millionen Kilometer zurückgelegt. Menschliche Fahrer hätte da statistisch sicherlich mehr als einen Stupser bei 3kmh verursacht.

  6. 01.03.16 14:58 foetor (Advanced Handy Profi)

    War doch klar das es "menschliches Versagen" war. Sonst häte Google nun ein mächtiges Problem.

antworten
 
Anzeige
Aktuelle Geräte im Test
Anzeige