Autor:
Steffen Herget
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Teardown: Samsung Galaxy S7 offenbart seine Innereien

Bei der Vorstellung des Galaxy S7 sprach Samsung davon, dass man eine Heatpipe verbaut habe, um die Abwärme des Prozessors besser verteilen zu können. Mit Schraubenzieher und Heißluftföhn wird im Teardown gezeigt, was neben der Heatpipe noch so alles im Galaxy S7 steckt.

Teardown: Samsung Galaxy S7 offenbart seine Innereien

Samsung Galaxy S7 im Teardown | (c) JerryRigEverything

Der Youtuber JerryRigEverything ist seinem brandneuen Galax S7 Edge mit allerlei Werkzeug zu Leibe gerückt, um zu zeigen, wie sich das neue Smartphone öffnen und reparieren lässt. Wer vorsichtig genug arbeitet und die Rückseite beim Öffnen nicht zerbricht, erreicht schnell alle wesentlichen Bauteile. Eines der spannendsten Details ist dabei die Heatpipe, die Samsung prominent ankündigte und die die Abwärme des Exynos 8890 bzw. Snapdragon 820 verteilen soll. Es handelt sich dabei allerdings nicht um eine echte Flüssigkeitskühlung, wie das Video zeigt, denn beim Einschneiden in das Modul ist keine Flüssigkeit zu erkennen.

Die Heatpipe des Galaxy S7 enthält zwar keine Flüssigkeit, dürfte die Wärme aber trotzdem gut ableiten. Dafür verantwortlich sind der innen liegende Kupferdraht sowie ein engmaschiges Kupfergewebe, das sich darüber legt. So ähnlich hatte bereits Microsoft die Kühlung des Lumia 950 (XL) gelöst, die die Redmonder damals ebenfalls als Liquid Cooling bezeichnen. Einzig Sony verbaut im Xperia Z5 Premium derzeit tatsächlich eine Lösung mit Flüssigkeit.

USB-Port ist mit dem Display verklebt

Neben der Heatpipe zeigt das Video die Aufteilung der weiteren Bauteile im Bauch des Galaxy S7 Edge. Vieles ist dabei verschraubt oder wird mit Klebstoff an seinem Platz gehalten. Vor allem der Akku des Samsung-Smartphones ist wie üblich verklebt und kann nur sehr vorsichtig gelöst werden. Etwas ungünstig gelöst erscheint die Platzierung der Ladebuchse, deren Anschlüsse mit dem Bildschirm verklebt wurden. Der lässt sich vor allem bei der Edge-Version des Galaxy S7 kaum herausnehmen, ohne ihn dabei zu zerstören, Die Reparatur des USB-Anschlusses im neuen Samsung-Smartphone ist dementsprechend ziemlich kompliziert.

Am Ende des Videos wird das Smartphone wieder zusammengesetzt und auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft. Alles scheint tatsächlich wieder zu laufen. Bevor die Rückseite wieder aufgesetzt wird, stellt man noch den Bildstabilisator der Hauptkamera zur Schau. Dieser arbeitet nicht auf Software-Basis, sondern richtet das gesamte Objektiv immer wieder neu aus, wenn das Smartphone bewegt wird.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Snapdragon, Galaxy-Smartphone, Snapdragon 820, Exynos 8890

via BGR

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Kommentare
  1. 05.03.16 16:26 nohtz (Professional Handy Master)

    m.a.k
    so hat jeder seine geschmäcker und vorlieben :-)

  2. 05.03.16 16:14 M.a.K (Handy Master)

    @ nohtz,

    stimmt, es kann bei gleicher Displaydiagonale kleiner sein, aber kaum einer setzt das um :)

    Mir war das S4 z.B an den Rändern schon zu schmal. Habe da öfters das Display unbeabsichtigt berührt was schon gestört hat. Gleiches finde ich ist auch bei dem unteren Rand, denn wenn dieser zu dünn ist, dann wird es mit der Bedienung ebenfalls kompliziert, vor allem mit einer Hand. Technisch wäre es wohl kein Problem oben und unten so einen dünnen Rand wie an den Seiten zu verbauen, aber die Hersteller sehen da wohl keinen Sinn drin. Zu dick ist aber auch blöd, aber da hat Samsung wie ich finde immer ein ganz guten Mittelweg gefunden.

  3. 05.03.16 15:43 nohtz (Professional Handy Master)

    "Samsung verbaut nicht ohne Grund einen Hardwarebutton bzw separiert die Back/Kontextmenü Tasten vom Display"
    -->und ich finds gut, dass moto diesen "quatsch" nicht macht ;-)
    1.sieht besser aus
    2.handy kann bei gleicher displaydiagonale kleiner sein

  4. 05.03.16 15:30 Frankfurter Knackarsch (Advanced Handy Profi)

    "nohtz nutzt Smartphones mit amoled und ist daher ein passiver Samsung-Nutzer ;)"

    Das ist schlecht für ihn.
    Samsung verbaut nicht ohne Grund einen Hardwarebutton bzw separiert die Back/Kontextmenü Tasten vom Display.
    Grund, erhöhtes Risiko des Einbrennens. Von Motorola bpsw würde ich daher die Finger von lassen

  5. 05.03.16 15:12 nohtz (Professional Handy Master)

    ibnam
    ich denke, du weißt, wie ichs meine ;-)

  6. 05.03.16 15:05 Frankfurter Knackarsch (Advanced Handy Profi)

    Man ist genau so schlau wie vorher.
    hatte das mit Offenlegung aller chip Komponenten inkl. Modellnummer usw erhofft so wie das iFixit macht.

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