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Autor:
Björn Brodersen
| 14

Samsung: Darum ist das Galaxy TabPro S das erste Windows-Tablet mit AMOLED-Display

Windows 10 und AMOLED-Display - das vertrug sich bislang nicht gut miteinander. Beim neuen Hybrid-Tablet Galaxy TabPro S hat Hersteller Samsung jedoch eine Lösung gefunden, wie das Microsoft-Betriebssystem und die Display-Technologie miteinander harmonieren. Die Taskleiste von Windows 10 ist beim Galaxy TabPro S ständig in Bewegung.

Samsung: Darum ist das Galaxy TabPro S das erste Windows-Tablet mit AMOLED-Display

Samsung Galaxy TabPro S: Windows 10 mit eingelendeter Taskleiste auf dem Super-AMOLED-Display | (c) AM

Das Galaxy TabPro S ist nach Aussage von Samsung das erste Windows-Tablet mit AMOLED-Display und wird es für einige Zeit auch bleiben. Warum eigentlich? Der Grund dafür liegt in der Taskleiste des Microsoft-Betriebssystems, die permanent am unteren Bildschirmrand eingeblendet wird. Wenn jedoch die entsprechenden Pixel permanent mit derselben Farbe und Intensität eingeschaltet sind, droht ein Einbrennen der Bildpunkte in den Bildschirm. Samsungs Entwickler haben jedoch für das Problem eine Lösung gefunden, die vermutlich bald auch nativ von Windows unterstützt wird: Beim Galaxy TabPro S wird die Windows-10-Taskleiste permanent um wenige Pixel bewegt, damit die einzelnen Bildpunkte zwischendurch abkühlen können. Die Bewegung ist so minimal, dass Benutzer des Tablets sie nicht bemerken.

Das Super-AMOLED-Display des Samsung Galaxy TabPro S ist 12 Zoll groß, stellt 2.160 x 1.440 Pixel dar und passt die Farbdarstellung automatisch an das Umgebungslicht und die gezeigten Inhalte an (Adaptives Display). Die AMOLED-Technologie sorgt für tiefe Schwarztöne und kräftige Kontraste.

Das neue Samsung-Tablet ist seit wenigen Tagen im deutschen Handel erhältlich. Das ab Werk mit Windows 10 Home bespielte Gerät kostet in der Wifi-Variante 999 Euro. Mit vorinstalliertem Windows 10 Pro fallen 1.099 Euro für den Kauf der Wifi-Version oder 1.199 Euro bei Wahl der LTE-fähigen Ausführung an (jeweils UVP). Erste Eindrücke vom 2-in-1-Gerät liefern wir euch in unserer Unboxing-Bildergalerie.

Anfang Januar hatte auch andere Hersteller Lenovo auf der CES in Las Vegas ein Windows-10-Gerät mit AMOLED-Display-Technologie von Samsung angekündigt. Das ThinkPad X1 Yoga ist allerdings ein 14 Zoll großes Notebook und erscheint wohl erst im Mai dieses Jahres.

Mehr zum Thema: Amoled, Tablet, Galaxy-Tablet, Hybrid-Tablet, Windows, Windows 10

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Kommentare
  1. 06.03.16 13:53 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    @ibnam
    lass gut sein ;)
    dachte der Autovergleich hilft dir beim Verständnis, aber das Gegenteil ist der Fall

  2. 06.03.16 13:24 DDD (Expert Handy Profi)

    "miserabel?
    Ich hab selber ein S3 und hab absolut nichts auszusetzen. Man muss sehr genau hinsehen um die Pixel zu erkennen und das geht auch nur bei größeren, homogenen Farbflächen.
    Bei Fotos und Videos dagegen ist von der PM überhaupt nichts zu erkennen"


    Miserabel ist vielleicht etwas übertrieben von mir aber ein S3 hatte ich auch und später noch ein Note 3. Der Schärfegrad kam mir beim S3 eher wie qHD rüber und das Note 3 eher wie HD. Jetzt mit den 2K Schirmen ist der Schärfegrad schon etwas über Full HD und mehr als ausreichend.

  3. 05.03.16 22:00 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    @Frankfurter: Ich kürze es mal ab: OLEDs brennen auch bei automatischer Helligkeit ein. Fertig. Ich kann dir den Rest aber gerne auch noch auseinanderpflücken, wenn du mich lieb drum bittest ;)

    OT:
    "Ein Ottomotor erreicht eine max Drehzahl von 5000-6000 U/min, Drehen gehört zur Grundfunktion eines Motors bzw Getriebes, dMn gehört es also nicht zur Aufgabe des Besitzers sich Gedanken zur Mechanik zu machen, wenn er permanent am Drehzahllimit fahren möchte oder anderes Bsp das Fahrwerk permanent mit max Zuladung belasten möchte."
    >>Bei wieviel Umdrehungen pro Minute läuft so ein OLED Display?

    Edit:@Applenerd:"Ich folge hier eher der Ansicht von Frankfurter: OLEDs gehören eben anders behandelt. Wer sein Smartphone permanent auf hoher Helligkeit laufen lassen will, der holt sich eben eines mit LCD. Bei LCD ist das "erlaubt" bei OLED auf Dauer schädlich für die Hardware."
    >>Das war nur leider gar nicht sein Argument. Das ergibt auch keinen Sinn, weil dir das die Augen wegbrennt, wenn du das die ganze Zeit auf hoher Helligkeit hast.

  4. 05.03.16 21:51 Applenerd (Handy Profi)

    >> dafür gibts ja den drehzahlbegrenzer, damit ein überdrehen wie früher nicht passieren kann

    Wenn sich an die Analogie hält würde da bedeuten, dass sich ein OLED-Smartphone nach einer bestimmten Zeit in hoher Helligkeit automatisch runterdreht, wenn der Helligkeitssensor merkt, dass es eigentlich recht dunkelt ist.

    Finde ich gar nicht mal verkehrt. Wie man an Drehzahlbegrenzer sieht, wird der Nutzer ja auch anderswo vor sich selber beschützt, bzw. das Gerät vor dem Kunden. ;)

    Ich folge hier eher der Ansicht von Frankfurter: OLEDs gehören eben anders behandelt. Wer sein Smartphone permanent auf hoher Helligkeit laufen lassen will, der holt sich eben eines mit LCD. Bei LCD ist das "erlaubt" bei OLED auf Dauer schädlich für die Hardware.

    >>wenn das fahrzeug nicht übverladen wird, wird das kfz innerhalb seiner spec bedient...
    Auch hier: innerhalb seiner Specs würde für ein OLED-Display eben bedeuten, dass es *nicht* permanent auf hoher Helligkeit läuft.

  5. 05.03.16 20:19 nohtz (Professional Handy Master)

    "dMn gehört es also nicht zur Aufgabe des Besitzers sich Gedanken zur Mechanik zu machen, wenn er permanent am Drehzahllimit fahren möchte"
    -->dafür gibts ja den drehzahlbegrenzer, damit ein überdrehen wie früher nicht passieren kann

    "oder anderes Bsp das Fahrwerk permanent mit max Zuladung belasten möchte"
    -->wenn das fahrzeug nicht übverladen wird, wird das kfz innerhalb seiner spec bedient...

  6. 05.03.16 18:30 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    @ibnam
    zu 1)
    nochmal, Amoleds haben ihre techn. limits genau wie lcds. Nur eben unterschiedliche (kontrast, Backlightbleeding, max 60 Hz bei kleinen Displays, geringerer Farbraum, starre Bauweise, always-on Funktion nicht sinnvoll)
    zu 2)
    die Helligkeit ist die Achillesferse der oled technik, denn das führt zur schnelleren alterung also einbrennen. Wo soll da jetzt ein Widerspruch sein?
    Zu 3) und Rest
    Wer sagt, dass die manuelle Anpassung der Helligkeit zur Grundfunktion gehört?
    jaja, Flashspeicher verliert mit der Zeit Leistung und Kapazität genau wie der Akku. Gibt also genug andere Gründe das Smartphone einzuschicken/tauschen.
    Ein Ottomotor erreicht eine max Drehzahl von 5000-6000 U/min, Drehen gehört zur Grundfunktion eines Motors bzw Getriebes, dMn gehört es also nicht zur Aufgabe des Besitzers sich Gedanken zur Mechanik zu machen, wenn er permanent am Drehzahllimit fahren möchte oder anderes Bsp das Fahrwerk permanent mit max Zuladung belasten möchte.

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