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Autor:
Christopher Gabbert
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Keine Kassierer: Supermarkt setzt ganz auf mobiles Bezahlen per Smartphone

In Schweden hat der erste Supermarkt eröffnet, der fast komplett ohne Mitarbeiter an den Kassen auskommt. Die Waren scannen die Kunden mit dem Smartphone, abgerechnet wird einmal im Monat.

Keine Kassierer: Supermarkt setzt ganz auf mobiles Bezahlen per Smartphone

Smartphone-App ersetzt Mitarbeiter im Supermarkt | (c) Viken/Näraffär

In dem kleinen Örtchen Viken in Schweden hat jetzt der erste Supermarkt eröffnet, der ganz auf das mobile Bezahlen per Smartphone setzt und so fast vollständig ohne Personal auskommt. Die Kunden scannen und bezahlen die Waren selbst, der Ladenbetreiber sorgt dafür, dass die Regale gefüllt sind. Einkaufen können in dem Näraffär genannten Laden nur vorab registrierte Kunden, die die entsprechende App auf dem Android-Smartphone oder iPhone installiert haben. Die Eingangstür des 24 Stunden lang geöffneten Supermarkts öffnet sich, wenn die Kunden in der geöffneten App mit dem Finger über das Smartphone-Display wischen.

In dem rund 45 Quadratmeter großen Laden finden die Kunden Dinge des täglichen Bedarfs, jedoch keine Zigaretten, Medikamente oder Alkohol. Gerade für den kleinen spontanen Einkauf zwischendurch soll das Konzept ideal sein. Sechs Kameras im und vor dem Geschäft überwachen den Einkauf und sollen Diebe abschrecken. Ist die Eingangstür länger als sechs Sekunden geöffnet, wird der Ladenbesitzer auf seinem Smartphone informiert.

Ganz ohne Mitarbeiter geht's dann doch nicht

Beim Einkauf scannen die Kunden die Ware über die App mit der Smartphone-Kamera ein und können diese dann in ihren Einkaufsbeutel packen. Die Abrechnung der Waren erfolgt monatlich - eine Kasse gibt es nicht. Der Ladenbetreiber will nach eigener Aussage vor allem älteren Menschen die Möglichkeit bieten, den täglichen Einkauf zu erledigen, ohne die Strecke zum nächsten großen Supermarkt gehen oder fahren zu müssen. Das Problem: Viele von denen besitzen gar kein Smartphone oder sind zu wenig mit der Technik vertraut. Daher denkt Ladenbesitzer Robert Ilijason über Alternativen wie Kreditkarten-Terminals oder einen Mitarbeiter, der im Shop Erstkäufern hilft, nach.

Mehr zum Thema: iPhone, Android-Smartphone, Smartphone

via derStandard

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