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Autor:
Steffen Herget
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Tablet-Wahl: Wer das Lenovo Yoga Tab 3 Pro kaufen sollte

Die Auswahl an Tablets auf dem Markt ist unüberschaubar groß, da fällt es schwer, das richtige Modell auszuwählen. In einer neuen Serie stellen wir euch ausgewählte Tablets noch einmal vor, verraten wichtige Tipps und Tricks und zeigen, für wen das jeweilige Gerät das richtige ist. Den Anfang macht das Lenovo Yoga Tab 3 Pro.

Tablet-Wahl: Wer das Lenovo Yoga Tab 3 Pro kaufen sollte

Lenovo Yoga Tab 3 Pro | (c) Areamobile

Tablets gibt es wie Sand am Meer, doch das Lenovo Yoga Tab 3 Pro ist anders als die breite Masse der Geräte. Mit der Yoga-Serie hat der Hersteller aus China Modelle im Sortiment, die wandelbarer sind als andere Tablets und eigenwillige, charakteristische Eigenschaften verbinden. Die kann zwar nicht jeder Tablet-Interessent wirklich gebrauchen, doch für viele Dinge drängt sich das Yoga Tab 3 Pro geradezu auf.

Pluspunkte für Filme, Bilder und Spiele

Das Lenovo Yoga Tab 3 Pro (hier entlang zum kompletten Testbericht) ist ein Tablet, das sich hervorragend für den Multimedia-Genuss eignet. Dafür ist zu einem guten Teil, aber längst nicht nur, der integrierte Beamer verantwortlich. Der Projektor wurde geschickter platziert als beim Vorgänger, lässt sich besser fokussieren und bietet trotz 480p-Auflösung ein ansehnliches Bild. Noch ansehnlicher ist aber das Display des Yoga Tab 3 Pro, das auf einer Diagonale von 10,1 Zoll eine QHD-Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel mitbringt und damit ein echter Augenschmaus ist. Auch den Ton hat Lenovo nicht vergessen, denn die vier JBL-Lautsprecher mit Dolby-Atmos-Technologie reichen vollkommen, um unterwegs auch bei gehobener Lautstärke einen Film zu schauen. Dass man durch den integrierten Klappständer, der eines der Hauptmerkmale der Yoga-Tablets ist, das Gerät in verschiedensten Winkeln aufstellen kann, sorgt für zusätzlichen Komfort.

Ein echter Langläufer

Der Standfuß des Lenovo Yoga Tab 3 Pro beinhaltet neben dem Beamer die dicke Akku-Wurst an der Längsseite. Das macht kein Hersteller so, doch es ist ungemein praktisch. Im Hochformat kann man das Tablet so trotz des hohen Gewichts von 665 Gramm gut in der Hand halten. Zusammen mit der Lederrückseite ist das außerdem ein echter Hingucker und lässt das Yoga Tab 3 Pro - und damit irgendwie auch seinen Besitzer - aus der Masse heraus stechen. Wichtigstes Feature dieses Wulstes ist aber der Akku, der hier untergebracht wurde. Mit der Kapazität von 10.200 mAh ist das Tablet enorm gut ausgestattet und schafft locker drei Filme am Stück oder mehrere Tage ohne Ladegerät.

Yoga Tab 3 Pro taugt auch zum Arbeiten

Tablets sind eher für den Medienkonsum gemacht, doch mit dem Yoga Tab 3 Pro lässt sich unterwegs auch durchaus arbeiten. Das liegt an einigen Details, etwa dem Standfuß, mit dem sich das Tablet auch in eher flachem Winkel auf den Tisch legen lässt, was ein angenehmes Tippen ermöglicht. Wer wirklich viel schreibt, kann bei Lenovo eine passende Bluetooth-Tastatur ordern. Unerlässlich für den Arbeitseinsatz unterwegs ist außerdem die Mobilfunk-Schnittstelle, die beim Yoga Tab 3 Pro zwar einen Aufpreis kostet, dafür aber auch LTE unterstützt.

Die Nachteile

Wo Licht ist, ist auch Schatten, und gerade so ein außergewöhnliches Tablet wie das Yoga Tab 3 Pro ist nichts für jeden Geschmack. Das fängt bei der Optik an, denn viele Menschen erwarten von einem Tablet einfach, dass es schlank und leicht ist. Von beidem ist das Lenovo-Tablet weit entfernt, weshalb es angenehmere Reisebegleiter gibt. Ebenfalls ein Dorn im Auge mancher Interessenten wird die Software sein, denn Lenovo setzt nicht auf pures Android, sondern auf einen eigenen Launcher. Der wirkt nicht nur optisch irgendwie altbacken und macht zu wenig aus der ungewöhnlichen Technik, sondern hemmt zudem die Geschwindigkeit für wichtige Android-Updates. Zu guter Letzt ist das Yoga Tab 3 Pro alles andere als ein günstiges Tablet, der Preis liegt derzeit noch immer bei rund 470 Euro. Das ist viel Geld für ein Gerät, das man zusätzlich zum Computer und Smartphone anschafft und eigentlich nicht wirklich braucht. Wer also ein günstiges, kompaktes und leichtes Tablet mit möglichst unverfälschtem Android sucht, sollte hier die Finger davon lassen.

Wusstet ihr schon, ...

  • ... dass man das Yoga Tab 3 Pro auch an die Wand hängen kann? Dafür ist das Loch in dem Klappständer da. Klappt man diesen komplett aus, lässt sich das Tablet an einen Haken, Nagel oder ähnliches hängen. Die Aufhängung sollte aber unbedingt stabil genug sein.
  • ... dass man mit dem Akku des Tablets auch sein Smartphone laden kann? Dank USB OTG (on the Go) ist dafür nur ein entsprechender Adapter nötig. Der Akku des Yoga Tab 3 Pro ist kräftig genug, um ein Smartphone in der Not mit Strom zu versorgen und trotzdem nicht allzu viel Ausdauer zu opfern.
  • ... dass das Yoga Tab 3 Pro für ein Tablet ziemlich hochauflösende Kameras an Bord hat? 5 Megapixel sind es vorne, 13 Megapixel bei der Hauptkamera an der Rückseite.

Mehr zum Thema: Tablet, Android-Tablet

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