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Autor:
Christopher Gabbert
| | (3)

Tablet-Wahl: Wer das Nvidia Shield Tablet K1 kaufen sollte

Das Nvidia Shield Tablet K1 ist mit seiner guten Ausstattung, ordentlich Grafik-Power und speziellen Spiele-Angeboten das ideale Gaming-Tablet. Doch auch wer nicht auf dem Tablet zockt, sollte sich das 200 Euro teure Modell mal genauer ansehen.

Tablet-Wahl: Wer das Nvidia Shield Tablet K1 kaufen sollte

Nvidia Shield Tablet K1 | (c) Nvidia

Tablets zum Anschauen von Videos und Filmen oder zum Surfen im Internet gibt es viele. Die Nvidia-Serie hingegen richtet sich an Gamer und will diese mit besonderen Features und ordentlich Grafik-Power überzeugen. Damit nimmt sich Nvidia einer immer größer werdenden Zahl an Zockern an, die entweder keine Lust oder Zeit haben, erst das komplette Gaming-Arsenal hochzufahren oder die nicht das Geld für einen Hochleistungs-PC haben. Aber auch "richtige" Gamer, die schon einen Spitzen-PC oder Spielekonsole zuhause haben sollten dem Shield Tablet K1 einen zweiten Blick schenken.

Ordentliche Grafikpower unter der Haube

Das Shield Tablet K1 wird vom Tegra K1 mit vier 2,2 GHz starken Prozessorkernen mit 2 GB Arbeitsspeicher angetrieben. Damit wird die Android-Oberfläche des Tablets flüssig animiert und Apps starten zügig. Viel wichtiger für Gamer ist aber natürlich die Grafikeinheit und die kann sich sehen lassen. In Sachen Grafikleistung rennt die GeForce ULP (Ultra Low Power) vielen anderen Tablets - besonders in seiner Preisklasse - einfach davon. Zum Vergleich: Das mit 349 Euro (UVP) um ganze 150 Euro teurere Acer Predator 8 muss sich bei allen bekannten Benchmarks dem Shield Tablet K1 geschlagen geben.

Nvidia Shield Tablet K1 | (c) Nvidia

Nvidia Shield Tablet K1 mit satter Grafikpower | (c) Nvidia

Benchmark-Monster in seiner Preisklasse

Im bekannten TRex-Offscreen-Test von GFX Bench schafft das Shield-Tablet beispielsweise im Schnitt 65 Frames pro Sekunde, das Predator kommt nur auf 36 FPS. Im 3DMark Sling Shot (ES 3.1) schafft das Nvidia Shield K1 mit 2476 Zählern doppelt so viel Punkte wie sein Konkurrent mit 1232 Punkten. Die Power merkt man auch beim Zocken: Rennspiele wie Asphalt 8, Real Racing oder NFS: No Limits laufen auf dem 8 Zoll großen Full-HD-Display (1.920 x 1.200 Pixel) genauso flüssig wie Modern Combat 5 oder Dungeon Hunter 5. Der Sound beim Spielen schallt dabei aus den beiden Stereo-Lautsprechern auf der Vorderseite.

Wer Bedenken hat, wie er die ganze Spiele auf dem nur 16 GB großen internen Speicher unterbringen soll: Der Speicher ist mittels microSD-Karte um bis zu 128 GB erweiterbar. Da einige Spiele mit ausgelagerten Daten manchmal Probleme bereiten, lässt sich die Speicherkarte auch als interner Speicher formatieren.

Besondere Features und exklusive Inhalte für Gamer

Auch die Features und exklusiven Inhalte, die Nvidia auf das Shield Tablet K1 gepackt hat, können sich sehen lassen. So gibt es die Adaption der Klassiker Doom 3, Half-Life 2 und Portal exklusiv für das Nvidia Shield Tablet K1. Zusätzlich zu den Exklusiv-Titeln und einem riesigen Angebot an Android-Spielen bietet Nvidia auch noch die Funktion GameStreamer und den Dienst GeForce Now an.

Nvidia Shield Tablet K1 | (c) Nvidia

Nvidia Shield Tablet K1 mit Controller | (c) Nvidia

Über die Funktion GameStreamer lassen sich ausgewählte Spiele vom PC über WLAN auf das Tablet streamen. Voraussetzung dafür ist eine Grafikkarte der GeForce-GTX-Baureihe. Über den mit 10 Euro monatlich zu Buche schlagenden Dienst GeForce Now können PC-Spiele von Nvidias Rechenzentrum über das Internet direkt auf das Nvidia-Tablet gestreamt werden. Damit das "Netflix for Gamers", wie Nvidia das Prinzip nennt, optimal funktioniert wird eine mindestens 25 MBit/s schneller Internetleitung und eine stabile WLAN-Verbindung benötigt. Wer dann zwischendurch mal wieder auf dem großen Bildschirm zocken will, schließt das Shield Tablet K1 über den Mini-HDMI-Anschluss einfach an einen Bildschirm oder den heimischen Fernseher an.

Die Nachteile: Teures Streaming

Viele der angebotenen Spiele bei Nvidia GeForce Now haben schon einige Jahre auf dem Buckel. Aktuelle Spiele müssen extra bezahlt werden. So kostete das Streamen von The Witcher 3 beispielsweise satte 60 Euro. On Nvidia hier noch an den Preisen schrauben wird, ist nicht bekannt. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger besitzt das Nvidia Shield K1 kein LTE-Modul, womit Online-Gaming auf die eigenen vier Wände oder unterwegs auf Orte mit verfügbaren WLAN berschränkt ist. Um alles aus dem Gaming-Tablet herauszuholen, ist die Anschaffung des Shield Controller eingentlich fast unumgänglich. Der schlägt allerdings noch einmal mit 60 Euro zu Buche.

Fazit

Für 200 Euro bekommen Gaming-Fans ein ausgezeichnetes Tablet, das nicht nur mit ordentlich Grafikpower glänzt, sondern auch problemlos die Standard-Aufgaben wie Surfen im Internet oder Anschauen von Filmen bewältigt. Doch nicht nur für Zocker lohnt sich der Griff zum Nvidia Shield Tablet K1: Auch der normale Nutzer hat dank bärenstarken Quad-Core-Prozessors, 2 GB RAM und gutem Display ein gutes Tablet in der Hand. Weiterer Pluspunkt: Nvidia hat schneller als viele andere Hersteller das Update auf Android 6.0 Marshmallow für das ursprünglich mit Android 5.1 Lollipop bespielte Tablet bereits ausgerollt.

Mehr zum Thema: Tablet, Android-Tablet, Gaming

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Kommentare
  1. 12.03.16 13:20 ollimi (Advanced Member)

    In ein paar Wochen dürfte das X1 kommen. Da hol' ich mir doch jetzt kein K1 mehrmehr, dass nach dem MM Update auch noch Probleme hat!

  2. 12.03.16 12:50 IFA (Advanced Member)

    ich habe das Tablet vor 3 wochen gekauft.

    was mir garnicht gefällt.

    kein home button, Lautstärke und On/off sehr schwer zu bedienen...

    Zu wenig ppi HABE mir ein Spiel auf NBA TV geguckt, und überhaupt kein scharfes Bild... Von meinem Bruder der Apple Retina mini sieht es auf jeden Fall viel schärfer aus. (trotzdem kaufe ich mir keine Apple Produkte, ne danke)

    unter 6.0 MM Katastrophe!

    Und das Display ist zu empfindlich.Bevor ich das Display berühre reagiert das Display . Also so eine Art Hover, wie beim note 4 etc. mit dem Stift.Stört mich auch extrem.

    jetzt das schlimmste von allen!

    Die Auflösung!Warum bitte kein Full hd in 1920 x 1080 und dafür eine mit 1920x1200? Wenn ich das Tablet anschließe ans TV, habe ich rechts und links hässliche 2 schwarze Balken. Sehr ärgerlich, und bei jeder Funktion so.


    schade



    Werde das definitiv wieder verkaufen.einzige grosser Vorteil der miniHDMI Anschluss.

  3. 11.03.16 18:35 appelsaft77

    Ein tolles Tablet. Muss ich zustimmen. Einzig die Akkulaufzeit ist nicht so berauschend, komme so auf 10 Stunden mit Internetnutzung und Fallout Shelter. Ausserdem ist das Display stellenweise (bei mir in der oberen rechten Ecke) schlecht ausgeleuchtet. Fällt nicht sehr auf, aber empfindliche Nutzer wird es stören. Dachte erst das sei nur auf meinem Shield, aber man liest darüber im Netz öfter.

    Das Game Streaming ist zwar ein Alleinstellungsmerkmal, aber es gibt so wenig Spiele, das sich gar nicht lohnt, den Controller zu kaufen. Mal schauen, ob noch mehr kommt.
    Das Cover deckt nur das Display ab, und wird magnetisch gehalten. Mir gefällt daran jedoch nicht, das die Standfläche auch auf dem Display aufliegt im zugeklappten Zustand. Kratzeralarm.

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