Autor:
Christopher Gabbert
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Android N: Testversion kann Smartphones unbrauchbar machen

Google hat es mit der Beta für Android N deutlich leichter gemacht, die Testversion auf dem Smartphone auszuprobieren. Das bedeutet leider auch, das unerfahrene Nutzer die neue Version antesten und Gefahr laufen, dass das Smartphone unbrauchbar wird.

Android N: Testversion kann Smartphones unbrauchbar machen

Android N auf dem Nexus 6 | (c) Areamobile

Ende der Woche hat Google die erste Testversion von Android N bereitgestellt und es für Nutzer jetzt leichter gemacht die neue Version anzutesten - vielleicht auch zu leicht. Wie AndroidCentral jetzt berichtet, gibt es derzeit nämlich zwei große Probleme beim Ausprobieren der Android-Beta, die besonders unerfahrenen Nutzern Sorgen bereiten. Das kleinere Problem scheint gibt es derzeit bei der OTA-Verteilung der Firmware. Nutzer bekommen zwar die Testversion von Android N schnell auf das Smartphone geliefert, erhalten aber beim Versuch wieder zurück auf die stabile Version zu wechseln, keine Firmware Over-the-Air angeboten. Damit sind unerfahrene Nutzer an die Android-Testversion gebunden und können bis zur Lösung des Problems nur abwarten.

Andere Nutzer sind derweil von einem deutlich größeren Fehler betroffen, der dafür sorgt, dass das Smartphone weitestgehend unbrauchbar wird. Diese berichten davon, dass die Testversion von Android N beim Aufspielen das komplette Betriebssystem zerstört und das Gerät in einer Bootschleife hängen bleibt. Wo Entwickler und Profis den Fehler mit dem erneuten Aufspielen der Firmware leicht beheben können, stehen unerfahrene Nutzer vor einem Problem. Wer an dieser Stelle nicht weiß, wie er ein Factory-Image aufspielt oder den Bootloader entsperrt hat, bleibt im schlimmsten Fall auf einem defekten Smartphone sitzen.

Google bietet eine Lösung für das Problem

Google hat schnell reagiert und bietet auf der Entwickler-Homepage bereits bereits eine Lösung für das Problem an. Dort wird beschrieben, wie sich ein Firmware-Image trotz kaputtem Betriebssystem auf dem Android-Smartphone installieren lässt. Bei dem Vorgang gehen allerdings auch alle Daten vom Gerät verloren. Unerfahrene Nutzer stehen allerdings auch dabei vor einem Problem, denn diese lässt sich kaum ohne etwas technisches Kenntnisse umsetzen. Nutzer benötigen zur Reparatur des Betriebssystems nämlich einen Dektop-PC mit der Entwicklerumgebung von Android, die Android Debug Bridge und müssen das Image dann über einen Sideload aufspielen. Über diesen Weg wärezwar auch Nutzern geholfen, welche aufgrund des fehlenden OTA-Updates nicht auf die stabile Version zurückkehren können, hier scheint warten allerdings die einfachere Methode zu sein.

So einfach das Aufspielen der Testversion von Android N jetzt auch geworden ist, unerfahrene Nutzer sollten lieber die Finger davon lassen oder sich vorher mit der Thematik ausreichend auseinandersetzen.

Mehr zum Thema: Android-Update, Android-Smartphone, Android-Version, Smartphone, Android-Tablet, Android N

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Kommentare
  1. 15.03.16 19:03 nohtz (Professional Handy Master)

    "Was verstehst du an #verbrannteErde nicht? "
    -->verstehen wird er das schon, er tut halt mal wieder so, als ob (um sich selber als DER unschuldige hinzustellen)

  2. 15.03.16 15:37 chief (Advanced Handy Master)

    @Fritz

    Was verstehst du an #verbrannteErde nicht?

  3. 15.03.16 15:13 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    Weiter, Don Quixote! *reicht Gorki ein Schwert um die Windmühle zu Fall zu bringen*

    Wir alle wissen, dass es sich um eine Developer Preview handelt und man darf annehmen, dass das auch Fritz weiß. Warum macht man dann so offensichtlich widersprüchliche Aussagen? Wenn du die Antwort weißt, warum antwortest du dann noch auf sowas, Gorki?

    Achja, das bleibt auch weiterhin keine Ausrede dafür, dass hier nicht ordentlich moderiert wird.

  4. 15.03.16 06:35 Gorki (Advanced Handy Master)

    "Hier wie dort dürfte demnach die Zahl der Betroffenen ebenso relativ gering sein wie die Zahl der Unerfahrenen."

    Nein, Deine Aussage ist einfach nur Falsch! Aber wahrscheinlich hast Du mehr Ahnung als z.B. die Macwelt: http://www.macwelt.de/news/iPhone-Fehler-Reboot-Datum-Aenderung-9930419.html oder hier der Computerbild, die das mit einem Video belegen, das das auch bei 9.2 auftritt: http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-DateGate-iPhone-iPad-iOS-Bug-Datum-15075773.html

  5. 15.03.16 00:07 Fritz_The_Cat (Handy Master)
    @ chief:

    Wie jeder nachlesen kann, bin ICH völlig sachlich und vertrete hier den gleichen Standpunkt wie kürzlich in dem Thread um den Datums-Bug in der Beta von iOS 9.3.:
    - Hier wie dort ist ein Bug in einer BETA-Version aufgetaucht (was, nebenbei gesagt, schon an sich nichts wirklich ungewöhnliches ist)
    - Hier wie dort dürfte demnach die Zahl der Betroffenen ebenso relativ gering sein wie die Zahl der Unerfahrenen. die sich ungeachtet ihrer Unerfahrenheit eine BETA installieren. (Daß man bei iOS 9.3 BETA zum Auslösen des Datums-Bugs erst die automatische Datumserkennung umständlich außer Funktion setzen und dann auch noch das Systemdatum manuell auf einen 46 Jahre zurückliegenden Zeitpunkt einstellen mußte, während im vorliegenden Fall bereits allein die Installation der Android N-BETA ausreichen soll, um das Gerät unbrauchbar zu machen, lasse ich mal außen vor).

    Ebenso wie ich stringent bei meiner Ansicht bleibe, hat natürlich auch jeder, der sich über den Datums-Bug aufgeregt hat, die Möglichkeit, sich hier genauso zu äußern, wenn er denn sachlich diskutieren und gleichzeitig glaubwürdig sein will. Wie sagtest DU so richtig: "An die eigene Nase fassen, ist das Stichwort."

  6. 14.03.16 15:09 Applenerd (Advanced Member)

    @Chief
    Don't feed the Fritz. ;)

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