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Autor:
Christopher Gabbert
| | 8

Samsung Galaxy S7 kostet 230 Euro in der Fertigung

Das knapp 700 Euro teure Samsung Galaxy S7 kostet in der Fertigung nur 230 Euro und damit so viel wie das Galaxy S5 seiner Zeit. Ein Teardown zeigt, wie es zu dem Preis kommt und welche Teile des Smartphones am teuersten sind.

Samsung Galaxy S7 kostet 230 Euro in der Fertigung

Samsung Galaxy S7 | (c) Areamobile

Die Komponenten des Samsung Galaxy S7 kosten zusammen- genommen umgerechnet 230 Euro. Das hat ein Teardown des Analysten Andrew Rassweiler von IHS ergeben, der einen Blick unter die Haube des Smartphones geworfen und die Preise der einzelnen Komponenten aufgeschlüsselt hat. Damit kostet das Flaggschiff-Smartphone der Koreaner in der Fertigung so viel wie das Samsung Galaxy S5 vor zwei Jahren.

Die teuerste Komponente des Samsung Galaxy S7 ist wie zu erwarten das Herzstück, der Prozessor des Smartphones. Laut IHS liegt der Preis des Qualcomm Snapdragon 820 bei umgerechnet 56 Euro und macht damit ein Viertel der Gesamtsumme vom Smartphone aus. Interessant: Samsung baut den Chip in einer eigenen Fertigungshalle selber. Der Einsatz des Snapdragon 820 im Galaxy S7 dürfte der IHS zufolge ein Gewinn für Qualcomm bedeuten: Immerhin ist dieser endlich wieder im Flaggschiff-Smartphone des Marktführers vertreten. Noch im Vorjahr hat Samsung ja bekanntermaßen den Hauseigenen Exynos 7420 im Galaxy S6 und S6 Edge verwendet und setzt bei Galaxy S7 in Europa auf den Exynos 8890.

Samsung Galaxy S7 Teardown | (c) Samsung

Die Innereien des Samsung Galaxy S7 | (c) Samsung

Samsung Galaxy S7 Teardown | (c) Samsung

Haupt- und Front-Kamera des Galaxy S7 | (c) Samsung

 

Bessere Hauptkamera zum günstigen Preis

Wer die Hauptkamera des Samsung Galaxy S7 fertigt konnten die Analysten von IHS nicht herausfinden. Bekannt ist hingegen, dass Samsung bei der rückseitigen Kamera einen Schritt zurück macht - zumindest auf dem Papier. Durch Größere Dioden und Blende sowie Dual-Pixel-Technologie liefert die Kamera gerade bei schlechten Lichtverhältnissen bessere Ergebnisse als der Vorgänger. Der Preis ist allerdings trotz allem alles andere als hoch: 12,34 Euro zahlt Samsung dem Kamera-Hersteller für die Fertigung. Zum Gesamtpreis von 230 Euro führen dann noch kleine Summen der kleineren Komponenten und nur 4,5 Euro für die Endmontage aller Teile.

Verkauft wird das Samsung Galaxy S7 hierzulande zu einem Preis von 699 Euro (UVP), womit sich bei 230 Euro Fertigungskosten, theoretisch eine Gewinnspanne von knapp 470 Euro ergibt. Nicht mit eingerechnet sind dabei allerdings Faktoren wie Forschung, Softwareentwicklung, Verteilung und Marketing. Gerade der letzte Punkt dürfte bei Samsung einen großen Anteil ausmachen, gibt das Unternehmen doch mehrere Millionen Euro im Jahr für Werbung aus.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Galaxy-Smartphone, Snapdragon 820

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Kommentare
  1. 16.03.16 15:17 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    @ Pixelflicker:
    "Ich finde solche Artikel immer Unsinnig. Die sagen doch überhaupt nichts aus. OK, die Einzelteile kosten so viel, aber ein Gerät muss erst noch zusammengebaut werden, Verpackt, Verschifft, Vertrieben, Beworben und Supportet.

    Wenn man nur den Teilepreis betrachtet, sagt der überhaupt nichts aus. Das ist nur Meinungsmache, sonst nichts."
    ==> Daß ich DAS noch erleben darf, daß wir mal einer Meinung sind… ;-) Applaus!


    @ benthepen:
    "[…] Nur höre ich hier gar kein Aufschrei!! Wie kann Samsung nur so billig und dann so teuer verkaufen! Skandal! :-)
    Bei Apple wäre hier jetzt wieder die Hölle los... "
    ==> Da stimme ich Dir vollkommen zu. Andererseits überrascht es mich auch nicht, daß es in diesem Thread so relativ ruhig ist.… ;-)

  2. 16.03.16 13:31 pixelflicker (GURU)

    @ben:
    Finde ich überhaupt nicht. Warum soll das Vergleichbar sein? Womit vergleichbar? Die Unternehmen unterscheiden sich so extrem in Sachen Größe, Standort, Mitarbeiter, Produktion usw. Gerade das, was den Unterschied ausmacht, lässt man außen vor und man nimmt nur den Teil der eh bei jedem Hersteller gleich ist. Das Einzige was vergleichbar ist, ist die Ausstattung des Geräts, aber dafür brauche ich keine Teilekosten.


    @Tobias24:
    Entweder ich stehe auf dem Schlauch oder ich kapier deine Grammatik nicht. Jedenfalls kann ich nicht so recht rausfinden, was du uns sagen willst.

  3. 16.03.16 06:59 Tobias24 (Youngster)

    Der Unterschied zu Apple ist, das dieses Verhältnis von VKP zu Herstellungskosten kotinuierlich sinkt, jetzt schon unter 600 im Verkauf.
    Somit wird das Preisleistungsverhältnis ebenso kontinuierlich besser und ebenso der absolute Wertverlust bei Wiederverkauf.
    3 Monate nach Verkaufsbeginn ist der absolute Wertverlust nach einem Jahr(also in Euro) keineswegs schlechter wie bei einem 3 Monate alten IPhone nach Marktstart.

  4. 15.03.16 22:41 benthepen (Advanced Handy Master)

    Pf

    Und trotzdem ist es gut vergleichbar! Wieviel der Hersteller jetzt noch für Marketing ausgibt, sei jedem selbst überlassen.
    Nur höre ich hier gar kein Aufschrei!! Wie kann Samsung nur so billig und dann so teuer verkaufen! Skandal! :-)
    Bei Apple wäre hier jetzt wieder die Hölle los...

  5. 15.03.16 22:31 pixelflicker (GURU)

    Ja, aber auch wenn der Zusammenbau dabei ist, kommt da noch viel, viel mehr dazu. Ich hab ja ein paar Punkte aufgezählt und das ist noch lange nicht alles.

  6. 15.03.16 14:47 IchBinNichtAreamobile.de (Handy Master)

    @pf: "Ich finde solche Artikel immer Unsinnig. Die sagen doch überhaupt nichts aus. OK, die Einzelteile kosten so viel, aber ein Gerät muss erst noch zusammengebaut werden, Verpackt, Verschifft, Vertrieben, Beworben und Supportet."
    >>"Zum Gesamtpreis von 230 Euro führen dann noch kleine Summen der kleineren Komponenten und nur 4,5 Euro für die Endmontage aller Teile." --AM; würde ich so interpretieren als wenn der Zusammenbau mit drin wäre. Sofern die Werte stimmen, ist das durchaus ein guter Vergleichswert. Man sollte es allerdings tunlichst unterlassen davon eine Marge zu bilden - nicht mal so zum Spaß.

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