HTC, taiwanesischer Hersteller vieler beliebter Smartphones wie T-Mobiles SDA oder des VPA compact, kündigte an, das 3G-Smartphone "Universal", das in Deutschland als VPA IV oder MDA IV angekündigt ist, erst später liefern zu können, als man bisher annahm. Die Massenproduktion soll demnach erst Ende September beginnen. Nach einigen unklaren Aussagen im Winter verschoben T-Mobile und Vodafone ihre mehr oder weniger offiziellen Starttermine nach für das Gerät der CeBIT auf das dritte Quartal - nun dürfte jedem Interessenten klar sein, dass er sich wahrscheinlich noch bis kurz vor Weihnachten gedulden muss, bis er sein Gerät bekommt. HTC's CEO kündigte dagegen an, ein weiteres 3G-Smartphone im Laufe des Jahres vorstellen zu wollen - ob er dabei an den Nachfolger des MDA compact - den HTC "wizard" - denkt, ist natürlich völlig unklar.
HTC entwickelt sich mit seinen Smartphones zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für marktführende Brands auf diesem Marktsegment wie Nokia, Sony Ericsson oder Motorola. Im Vergleich zum Mai 2004 konnte das taiwanesische Unternehmen seinen Umsatz um 81,3 Prozent auf 163 Millionen US-Dollar erhöhen. Mit 4,9 Millionen verkauften Einheiten gegenüber 3,7 Millionen im Vorjahr, liegt man aber noch weit hinter den großen Herstellern: Der gemessen am Marktanteil kleinste "große" Hersteller Sony Ericsson verkaufte alleine im 3.Quartal 2004 10,6 Millionen Handys. » Datenblatt | » Gerücht: Neues HTC-Phone "wizard"
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.