Was trägt man nicht alles als NewAge-InfoWorker mit sich herum. Neben einem mobilen Telefon und einem Notebook ist oft auch ein PDA ein beliebter Reisebegleiter, der den informationsbedürftigen Workoholics das Leben erleichtern soll. Leichter machen die Gerätschaften Messaging und PIM-Organisation bei zweckdienlichem Einsatz ohne Frage, nur die Jackentasche meistens schwerer. Und mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der andere Hersteller Smartphones bauen, könnten traditionelle PDA-Hersteller wie Palm, HP oder Sharp das Interesse an ihren Gerätelinien verlieren. Eine Studie von Research and Markets ergibt, dass man sich auf das Begräbnis des herkömmlichen PDAs einstellen darf. Die Analysten prohphezeien einen Abwärtstrend, der sich bis 2009 auf einen Absatzverlust von bis zu 21,5% zuspitzen könnte - lediglich absolute Einsteigergeräte, die mangels Connectivity in keinster Weise mit Smartphones in Konkurrenz stehen und Geräte mit herausragenden Spezialfeatures hätten eine Chance, zu überleben. Research and Markets geht davon aus, dass Hersteller bereits 2005 neue PDAs von vornherein mit GPS ausrüsten werden - das fehlt Smartphones bislang zumeist (Ausnahmen: Motorola A925 oder Siemens SXG75). Darüber hinaus wird Connectivity wie Bluetooth und WiFi auch bei exotischeren Hertellern zum Standard werden, um mit Smartphones konkurrieren zu können. Und auch der optische Aspekt könnte die Arterhaltung erschweren: noch zum Jahresende prognostizieren die Marktforscher, dass Smartphones in deutlich ansprechenderen Designs den Wechsel für PDA-Nutzer noch attraktiver machen könnten.
Das bereits Anfang des Frühjahrs vorgestellte Gerät nutzt ein Windows Mobile 2003 SE-Betriebssystem auf Basis eines mit 312MHz getakteten XScale-Prozessors. 46MB RAM stehen dem Nutzer zur freien Verfügung, sowohl über SD-Karten als auch über miniSD-Karten lassen sich Speicher und Funktionalität des Geräts erweitern - es verfügt über zwei getrennte Slots, Bluetooth und ein GPS-Receiver für Navigationslösungen sind ebenfalls bereits integriert. Als Display setzt HP auf eine quadratische, 240x240 Pixel große Komponente, zur Eingabe stehen Touchscreen und QWERTZ-Keyboard zur Verfügung. Dabei eignet sich der hw6500 als GSM/EDGE-Mobiltelefon auch für den Gang ins Internet oder die simple mobile Telefonie.
T-Mobile soll laut brighthand.com eine Variante des Geräts ohne Kamera anbieten, HP baut dem Schwestermodell namens hw6515 darüber hinaus eine 1,3-Megapixel-Cam mit Foto-LED und Videoaufnahme-Feature bei VGA-Auflösung (640x480 Pixel) ein. Damit dürfte das Gerät der "eierlegenden Wollmilchsau", die man in dieser Qualität nach wie vor vergeblich am Smartphone-Markt sucht, sehr nahe kommen. Leider steht noch kein offizieller Erscheinungstermin für das Smartphone fest - HP verlegte den erstmöglichen Liefertermin erst kürzlich auf November 2005. » HP rw6100: Multimedia-PDA ohne Tastatur » Gartners Prognosen zum PDA-Markt
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