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Autor: Frank Kabodt | 24.06.2005 - 16:28 | 0

GdP fordert Durchsetzung der Handy-Sperrung

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Netzbetreiber aufgefordert, sich intensiver mit der Problematik des Diebstahls von Mobiltelefonen auseinander zu setzen. Demnach sei es für Kriminelle noch immer sehr einfach, gestohlene Endgeräte zu nutzen oder in Umlauf zu bringen. Bislang können bei allen vier Netzbetreibern in Deutschland bei einem Verlust die SIM-Karten gesperrt werden, auf diese Weise wird das Opfer nicht zusätzlich mit anfallenden Telefonkosten konfrontiert. Allerdings ist das gestohlene Handy auch in diesem Fall noch immer funktionsfähig, was die GdP stark kritisiert. Denn um die Zahl der Delikte zu senken, müsse eine spätere Nutzung der Geräte ausgeschlossen werden, dies kann jedoch nur durch die Sperrung über eine zentrale Datenbank erreicht werden. Um ein Handy außer Betrieb zu nehmen, benötigt man die Gerätenummer (IMEI). Seit August 2004 ist der Service bei Vodafone bereits verfügbar, die anderen Netzbetreiber (T-Mobile, E-Plus, O2) haben sich bislang gegen ein solches System entschieden. Würden sich nun alle Anbieter dafür entscheiden, könnte die Anzahl der Handy-Diebstähle enorm gesenkt werden, denn auch im Ausland wird bereits mit dem System gearbeitet.

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