Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) rechnet in den kommenden Jahren mit einem weiterhin starken Wachstum. Zwar stellte Microsoft vor knapp einem Monat zusammen mit dem Feature Pack für Windows Mobile auch einen EMail-Lösung vor, die mit dem Push-Dienst von RIM vergleichbar ist, davon sehen sich die Kanadier jedoch nicht beeindruckt: "Microsoft ist nur ein angsteinflößender Name, der viel Aufmerksamkeit bekommt", stellte Dennis Kavelmann, Finanzvorstand von RIM, kürzlich fest.
Derzeit besitzen weltweit rund 3,1 Millionen Verbraucher ein Gerät des Herstellers, allein im Vergleich zum Vorquartal kamen in den ersten drei Monaten dieses Jahres ungefähr 600.000 Nutzer hinzu. In den kommenden zwei Jahren könnte die Zahl sogar auf zehn Millionen verkaufte Einheiten steigen, meinte Kavelmann weiter. Neben den USA, wo RIM derzeit knapp 79 Prozent des Umsatzes erzielt, spielt auch der europäische Markt eine sehr wichtige Rolle. Vor allem Großbritannien und Deutschland gehören zu den größten Abnehmern. Allein im abgelaufenen Geschäftsquartal konnte ein Nettogewinn von mehr als 91 Millionen Euro erwirtschaftet werden, im vierten Quartal 2004 erreichte man lediglich einen Verlust in Höhe von 2,6 Millionen Euro.
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.