Mitte April 2005 stellte Opera, der norwegische Hersteller eines der beliebtesten Browser-Systeme der Welt, die achte Version seines Webbrowsers für Windows und Linux vor. Neben Sicherheits- und Geschwindigkeitsupdates enthielt die Software verbesserten Support für die Seitenskalierung, Unterstützung für XHTML+Voice, native Unerstützung von SVGtiny, Mouse Gestures und Tabbed Browsing. Nun kündigte der Hersteller an, den Versionssprung auch für seinen Series60-Browser nachvollzogen zu haben.
Der Smartphone-Version liegt laut Opera die gleiche Rendering-Engine zugrunde wie der Desktop-Variante und sie erhält Erweiterungen beim Support für JavaScript und das mittlerweile von allen großen Herstellern akzeptierte Document Object Model (DOM) des W3C. Das Small-Screen Rendering-Feature, das auch große Webseiten an die äußerst eingeschränkte Sichtfläche von Smartphones anpasst, soll grundlegend überarbeitet worden sein und bietet dem Nutzer nun die Möglichkeit, eine Webseite entweder besonders schnell auf eine akzeptable Ansicht zu skalieren oder aber qualitativ besonders hochwertig.
Opera 8 unterstützt wie seine Vorgänger die Markup-Sprachen HTML 4.01, XHTML und WML und kann so alle gängigen Formate von Webseiten darstellen, unterstützt darüber hinaus auch die wichtigsten JavaScript1.5-Events und -Funktionen und kann sogar XML-Dokumente in einer generischen Baumansicht anzeigen - ein Client-seitiger XSLT-Prozessor hätte den Rahmen mit Sicherheit gesprengt und ist nicht vorgesehen. Eine vollständige Liste der unterstützten Web-Formate findet man hier.
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