Ob sich Videos und Fernsehen auf dem Handy langfristig durchsetzen werden, darüber streiten zur Zeit die Marktforschungsinstitute, denn zu diesem Thema erhobene Studien haben noch kein eindeutiges Ergebnis zutage gefördert. Auch eine neuerliche Umfrage des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts In-Stat hat wieder kein richtungsweisendes Ergebnis geliefert: Demnach hat zwar nur einer von acht Mobilfunk-Kunden Interesse an mobilen Videodiensten, dennoch erwartet In-Stat, dass die Anzahl der Abonnenten in den USA in den nächsten fünf Jahren von 1,1 Millionen auf über 30 Millionen Nutzer steigen wird. Mit einem Durchbruch für das Fernsehen am mobilen Endgerät rechnet die Unternehmensberatung Arthur D. Litte während der Fußball-WM 2006, jedoch ist auch eine richtige Vermarktung wichtig. Für Mobile TV sieht man sogar weitaus mehr Potenzial, als etwa für Videotelefonie. Dies wird in erster Linie damit begründet, dass der Verbraucher vermutlich alles auch unterwegs nutzen möchte, was ihm heute bereits zuhause zur Verfügung steht.
Die Landesmedienanstalten kündigten in der vergangenen Woche an, die technischen Voraussetzungen für die Rundfunktechnik DMB klären zu wollen, mit der bewegte Bilder auf das Handy übertragen werden. Zur Internationalen Funkausstellung Ifa Anfang September in Berlin will Samsung gleich „mehrere Geräte" für den Empfang von Mobile TV der Öffentlichkeit präsentieren.
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.