Lange bevor die Quartalszahlen am 11. August vorgestellt werden, sind zur Nachrichtenagentur dpa-AFX Informationen über die deutlich gestiegenen Kundenzahlen bei T-Mobile durchgesickert. Demnach konnte der deutsche Marktführer seine Position gegenüber Vodafone wieder ausbauen: im zweiten Quartal seien 400.000 Kunden zu T-Mobile gewechselt, der gesamte Kundenstamm beträgt nun 28 Millionen Teilnehmer.
Gegenüber dem eher enttäuschenden Zuwachs von 89.000 Neukunden im ersten Quartal ist die von Rene Obermann angekündigte Überraschung geglückt - auch wenn Unternehmenssprecher bislang jeglichen Kommentar der Zahlen verweigern. Einige Experten äußerten sich bereits zu der Nachricht: der strikte Sparkurs des T-Mobile Chefs und die damit einhergehenden Einsparungen bei den Handy-Subventionen brachten Spielraum für Werbung und innovative Dienste. T-Mobiles erklärtes Ziel ist es, profitable Kundschaft an sich zu binden, die zu günstigen Konditionen die mobile Freiheit in Form von GPRS, MMS und UMTS auch zu schätzen und zu nutzen wüssten.
Diesem Credo entspricht auch der neue Datentarif Data 30, der bei einer Vertragsverlängerung für drei Monate völlig kostenlos ist und 30MB Transfervolumen beinhaltet. Bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten schlägt die Datenoption monatlich mit 10 Euro zu Buche, die Abrechnung erfolgt im 100kB-Takt. Da die jungen Kunden bekanntermaßen die Stammkunden von Morgen sind, erweitert T-Mobile auch sein Angebot der CombiCard Teens. Je nach Taschengeld-Budget lassen sich nun neben 10,25 und 50 Euro auch Beträge von 20 und 40 Euro auf die Karten laden - abgerechnet wird nach wie vor über den Hauptvertrag eines Elternteils.
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