Der Siemens-Konzern meldete für das dritte Geschäftsquartal (April bis Juni) einen unerwartet starken Rückgang beim Nachsteuergewinn, im Vergleich zum Vorjahr ging er von 815 Millionen Euro auf 389 Millionen Euro zurück. Dabei spielte die Kommunikationsabteilung eine wichtige Rolle, auch nach dem Verkauf des verlustreichen Mobilfunkgeschäfts an den taiwanischen Elektronik-Konzern BenQ, konnte sich der Bereich noch nicht erholen. Selbst im zweiten Geschäftsquartal 04/05 lag der Gewinn noch bei 781 Millionen Euro. Hingegen konnte der Umsatz gegenüber dem Vorquartal leicht um 100 Millionen Euro auf 18,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Neben dem Com-Bereich, wo ein negatives Ergebnis von 70 Millionen Euro erzielt wurde, haben auch andere Abteilungen Verluste verzeichnen müssen. Dem IT-Dienstleister SBS fehlten 109 Millionen Euro für ein ausgeglichenes Quartal und auch beim Logistik-Bereich L&A wurde kein Gewinn erzielt. Durch die Auslagerung "produktnaher Dienstleistungen" sollen die Kosten reduziert werden.
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