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Autor: AreaMobile Redaktion | 28.07.2005 - 13:54 | 0

Minimo: Neue Testversion des Handy-Browsers von Mozilla

Minimo: Neue Testversion des Handy-Browsers von Mozilla

Die Mozilla Foundation hat am Mittwoch die Testversion 0.007 des mobilen Browsers Minimo vorgestellt. Das Programm soll eine Desktop-ähnliche Internet-Nutzung am Mobiltelefon ermöglichen. Der benötigte Speicherplatz wurde gegenüber der Vorgänger-Version um 75 Prozent verringert und die Leistung weiter verbessert. In der Adressleiste ist aus Platzgründen die Fortschrittsanzeige untergebracht. Das Unternehmen kann in dieser Woche gleich auf zwei Download-Erfolge verweisen: Der Firefox-Browser wurde bereits 75 Millionen Mal heruntergeladen, das E-Mail-Programm Thunderbird liegt bei knapp zehn Millionen Downloads.

IPAQ 3950 mit GRE Oberfläche und Mozilla Zeichen

Foto: Minimo-Browser

Begeistert zeigt sich der Minimo-Projektleiter Doug Turner: "Das könnte der erste Handheld-Browser mit Tabbed Browsing und Webservice-Unterstützung sein". Das Programm ermöglicht die Nutzung von Websites wie Gmail oder Google Maps. Durch die Verwendung von XUL (Extensible User Interface Language) wird eine Anpassung an verschiedene Betriebssysteme gewährleistet. In den folgenden sechs Monaten soll laut Mozilla eine Betaversion für Windows CE PPC und Windows CE SmartPhone veröffentlicht werden. Es seien auch Features und Erweiterungen wie z.b. ADBlocker auf Minimo integrierbar, da es auf der gleichen Plattform wie Firefox beruht.

Seit Juni letzten Jahres wird das Projekt unter anderen von Nokia unterstützt. Der ursprünglichen Planung nach soll Minimo CE 0.1 in diesem Sommer an den Start gehen. Die Mozilla Foundation arbeitet aber auch an Firefox und Thunderbird mit Hochdruck. In den letzten sechs Monaten hat sie ihre Mitarbeiter in diesem Bereich auf 40 erhöht und so vervierfacht. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Zahl der Firefox-Downloads ein Viertel der US-Bevölkerung und 16 Prozent der EU-Einwohner betragen könnte. Die Downloads zeigen aber nicht unmittelbar die Firefox-User auf. Denn der Anteil von Firefox am Markt betrug im europäischen Schnitt 13 Prozent, es gibt jedoch von Land zu Land starke Unterschiede.

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