Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
Autor: AreaMobile Redaktion | 05.08.2005 - 14:56 | 0

Motorola Handys werden vorwiegend mit Linux ausgestattet

Motorola Handys werden vorwiegend mit Linux ausgestattet

Im Februar gab Andrew Till, Verantwortlicher für Endkundenstrategien bei Motorola, gegenüber dem US Telekom-Ausstatter ComputerWire an, sein Engagement beim Einsatz von Linux als Betriebssystem für seine mobilen Endgeräte weiter ausbauen zu wollen. Nach Medienberichten wird dieses Vorhaben nun mit konkreten Zahlen untermauert, nach denen bereits in den nächsten zwei Jahren mehr als die Hälfte der Mobiltelefone von Motorola mit Linux ausgestattet werden sollen. Ein ehrgeiziges Vorhaben, doch die neuesten Produkterscheinungen des US-Handyherstellers deuten darauf hin, dass dieses Ziel in absehbarer Zeit konkrete Formen annehmen könnte. Nachdem das lang ersehnte A780 im Juli nun definitiv auch für Deutschland angekündigt wurde, soll im nächsten Jahr das auf Linux basierende Smartphone E895 auf den Markt gebracht werden.

Moto E895 Linux frontal offen

Foto: Motorola E895

Ohne Außenantenne und mit erträglichen Maßen wirkt das E895 äußerlich wie die meisten High-End Phones des Herstellers sehr ansprechend, Fans dürften sich davon aber nicht blenden lassen - auf die Innereien kommt es an. Und von denen gibts eine Menge zu bestaunen: Das Handy wird in erster Linie für den Multimedia-Sektor bestimmt sein und verfügt über eine 1,3Megapixel-Kamera, 10MB internes RAM und einen Slot für Transflash-Speicherkarten. Die erweiterten Imaging-Funktionen können sich sehen lassen: 8x Digitalzoom, Lichtmesser und Foto-LED machen das Gerät konkurrenzfähig. Die Displaykomponente des Folders ist offensichtlich dem E1000 entlehnt und zeigt 262.144 Farben auf 240x320 Pixeln Auflösung an. Ein stattliches Außendisplay bringt es auf die gleiche Farbzahl bei 128x108 Pixeln Auflösung. Darüber hinaus sorgt die vorinstallierte Software für Flexibilität der Ausstattung: Programme für Videoaufnahme und Fotonachbearbeitung sind ebenso mit an Bord wie ein streamingfähiger Mediaclient, der alle gängigen Formate wiedergeben können soll. HTML-Browser, Instant-Messaging-Client und eine aktuelle, mit vielen JSRs aufgewertete Java-Maschine auf MIDP2.0-Basis sind weitere Highlights. Wem das nicht reicht, kann sich einen ganzen Zoo von embedded Linux-Software auf dem Gerät nachinstallieren, darunter auch viele Programme fürs mobile Office und die PIM-Verwaltung.

Artikel bewerten:
Kommentar schreiben
  1. Du bist nicht dabei?
    Werde Teil der Community
    Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
    Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
    Benutzername:
    Hinweis: Da Du nicht angemeldet bist, kannst Du hier einen alternativen Namen angeben.
    Titel: (optional)
    Kommentar:
    Bitte gib hier die Buchstaben vom nebenstehenden Bild ein.
 
Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

 
Mehr Informationen
Aktuelle Geräte im Test