Der zweitgrößte österreichische Netzbetreiber T-Mobile Austria, welcher in den vergangenen Wochen wegen der Übernahme des Konkurrenten tele.ring in der Presse vertreten war, hat seine aktuellen Zahlen für das abgelaufene zweite Geschäftsquartal präsentiert, bereits gestern hatte die Deutsche Telekom ihren Bereicht vorgelegt. Demnach betreut das Unternehmen, welches 1996 als max.mobil gestartet war und seit fünf Jahren zur Telekom gehört, derzeit eine Millionen Vertragskunden, hinzu kommen zusätzlich 1,05 Millionen Prepaid-Nutzer.
"Wir konnten speziell im Bereich der Vieltelefonierer und bei den Klein- und Kleinstbetrieben Zuwächse verzeichnen", äußerte sich Georg Pölzl, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Mobile Austria. Im zweiten Quartal musste der Anbieter jedoch Rückgänge beim Gesamtumsatz von 2,2 Prozent auf 435 Millionen Euro verzeichnen, vor allem das Geschäft mit Prepaid-Karten bereitet dem Unternehmen Probleme. So ging der Umsatz je Kunde (ARPU) in diesem Bereich um 9,1 Prozent auf monatlich zehn Euro zurück, auch bei Vertragskunden gab es einen Rückgang um 3,3 Prozent auf 58 Euro. Dennoch konnte das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um 8,5 Prozent verbessert werden und lag bei 115 Millionen Euro, was einer Marge von 26,4 Prozent entspricht. Wichtig für die gute Entwicklung waren besonders die Umsätze aus dem Datentransfer, im zweiten Quartal lag der Anteil bei elf Prozent (inkl. Kurznachichten).
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