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Samsung: Neue Galaxy Note 7 an der Verpackung zu erkennen

Björn Brodersen 15.09.2016 - 13:55|18
Samsung: Neue Galaxy Note 7 an der Verpackung zu erkennen

Am kommenden Montag wird Samsung auch in Deutschland mit dem Austausch der ersten Galaxy Note 7 beginnen. Einheiten des Samsung-Smartphones aus neuer Charge werden in den Shops an einem Hinweis auf der Verpackung zu erkennen sein. Auf nicht zurückgesandten Geräten will Samsung dagegen per Software-Update die Akku-Kapazität beschränken, um einer Überhitzung vorzubeugen.

Samsung hält am 19. September als frühesten Termin für den Austausch von bislang in Deutschland ausgelieferten Galaxy Note 7. Das bestätigte das Unternehmen uns heute schriftlich per E-Mail. "Wir ersetzen das aktuelle Galaxy Note 7 voraussichtlich ab dem 19. September 2016 durch ein Neues", kündigt darin Jean-Daniel Ayme, Corporate Vice President der Mobile Division von Samsung Electronics, an. Die vor dem ursprünglich für 2. September angesetzten und dann kurzfristig verschobenen Release ausgelieferten Einheiten des Galaxy Note 7 ruft der Hersteller wegen Brandgefahr zurück: In einigen Geräten sind bei der Nutzung oder beim Laden die Akkus explodiert.

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Für wann mit dem regulären Verkaufsstart in Deutschland zu rechnen ist, teilt Samsung nicht mit. Das Akku-Problem hat das Unternehmen allerdings nach eigenen Angaben identifiziert und gelöst. "Wir arbeiten rund um die Uhr mit unseren Zulieferern, um höchste Produktionsqualität sowie Qualitätssicherungsprozesse zu gewährleisten. Nach gründlicher Inspektion sind wir sicher, das Akku-Problem in den neuen Geräten vollständig beseitigt zu haben", heißt es in der Mitteilung. Einheiten des Galaxy Note 7 aus neuer Charge seien an einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung zu erkennen.

Hinweis auf der Verpackung für sicheres Galaxy Note 7 | (c) Samsung

So oder so ähnlich wird Hinweis auf der Verpackung für neue Galaxy Note 7 aussehen | (c) Samsung

Samsung hat nach eigener Aussage eine direkte Nachricht an alle bislang in Europa aktivierten Geräte gesendet und darin die Nutzer aufgefordert, ihr vorhandenes Note 7 sofort auszuschalten, nicht weiter zu benutzen oder zu laden und ihr Gerät über ihren Händler oder Mobilfunkanbieter durch ein neues Gerät ersetzen zu lassen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Austauschprogramm von Samsung haben wir in einer gesonderten Meldung zusammengefasst. Neuigkeiten berichtet Samsung auf der eigenen Website.

Software-Update begrenzt Akku-Kapazität

Im Heimatmarkt hat Samsung über Zeitungsanzeigen für den 20. September ein Software-Update angekündigt, das auf den aus der kritischen Produktionscharge stammenden, nicht zurückgesandten Note 7 die Akku-Kapazität auf maximal 60 Prozent der nominellen Ladung begrenzt. Dadurch soll ein Überhitzen des Akkus beim Laden oder bei der Benutzung verhindert werden.

Mehr zum Thema: Akku, Android-Smartphone, Smartphone, Galaxy-Smartphone

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Kommentare
  1. 16.09.16 17:00 Eulenpapi (Member)

    @Pikachus:

    Warum denn? Zwingen stimmt doch - ich sage sogar "nötigen". Ich lasse mich von Samsung aber nicht nötigen!

  2. 16.09.16 16:58 Eulenpapi (Member)
    @rbsoft

    Ich meine das todernst - ich will ein Note 7, und kein Note 7 R (R wie rumgepfuscht)!

  3. 16.09.16 13:39 rbsoft (Member)

    @Eulenpapi:

    Nette Comedy-Einlage.

  4. 16.09.16 11:42 Eulenpapi (Member)
    @benthepen

    Es geht mir nicht um das neue Einrichten - es geht mir darum, daß es vollkommen überzogene Panikmache war und ist.

    Ich soll mir jetzt mein Handy von 3500 mAh auf 2100 mAh drosseln lassen? - Bestimmt nicht, ich installiere keine von Samsung kommenden Updates - zum Glück ist man ja vorgewarnt...... ;-)

    Alleine der Umstand: WENN du dein Handy nicht umtauschst, DANN..... erfüllt bei mir den Straftatbestand der Erpressung und der Nötigung - ich werde Samsung dafür produktemäßig in der nächsten Zeit auch noch kräftig abstrafen - keine Angst..... ;-)

    Leidtragender an dieser ganzen lächerlichen Geschichte ist meine Freundin, die ihr Note 7 in Blue Coral nicht mehr bekommen hat - meins wurde noch ausgeliefert.

    Sollte das Telefon geliefert werden, und das entsprechende Quadrat auf der Packung haben, landet es bei ebay. Mir kommen nur Note 7 ins Haus, die VOR der Rückrufaktion hergestellt wurden - auch wenn ich mir im Internet die Finger danach blutig tippen muß. Tauschgeräte akzeptiere ich auf gar keinen Fall!

  5. 16.09.16 11:33 Eulenpapi (Member)
    @arminator

    Nein, Schiß habe ich nicht, daß mir das Handy um die Ohren fliegt - warum auch? Samsung hat ja bekanntgegeben, daß es sich lediglich um EINE betroffene Charge handelt, die identifiziert ist.

    Der weltweite Verkaufsstopp war eine Panikmache hoch 10 - mehr nicht. Meines Erachtens entspringt die Quelle dieser Lügen über explodierende Akkus ganz eindeutig in Cupertino...... ;-)

  6. 16.09.16 10:52 Eulenpapi (Member)
    @megahstar

    Weil ich es nicht einsehe, ein vollkommen intaktes Telefon umzutauschen; es ist eine überflüssige Panikmache; die betroffene Charge auszutauschen hätte genügt. Die (angeblich) "explodierten" Geräte hatten alle "rein zuflällig" einen Qualcomm Snapdragon. Vielleicht künftig nicht mehr einen solchen Mist verbauen.....

    Sofern man dieser ganzen Geschichte überhaupt glauben kann: Für mich ist das eine von Apple in die Welt gesetzte Lüge - mehr nicht. Ihr "Diamantschwarz" verkratzt ja jetzt schon.....XD XD XD

    Warum soll ich mir den ganzen Streß mit einem Umtausch bei einem zu 100% funktionierenden Gerät machen? Wer will mir garantieren, daß der neue Akku (angeblich) sicherer ist? Niemand - kann auch niemand!.

    Ich lasse mir nicht den Akku um 60% drosseln; ich werde das Gerät rooten, um Android Nougat installieren zu können. Wer weiß, welche Hinterhältigkeiten Samsung in seine "Updates" noch einbaut..... Um nachher einen Akku von 2100 mAh zu haben??? Nee....

    Mein Note läuft einwandfrei, den Aufwand des Umtausches betreibe ich nicht und ein nachproduziertes "Tauschgerät" kann sich Samsung sonstwohin stecken - ich tausche niemals! Zwingen kann man mich ja (zum Glück) nicht..... ;-)

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