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Panasonic präsentiert flexiblen Akku für Wearables

Christopher Gabbert 07.10.2016 - 15:03|0
Panasonic präsentiert flexiblen Akku für Wearables

Nach Samsung und LG zeigt jetzt auch Panasonic einen flexiblen Akku. Der könnte unter anderem in den Armbändern von Smartwatches und anderen Wearables zum Einsatz kommen. Da gibt es nur noch ein Problem: die Kapazität.

Auf der heute zu Ende gegangenen Technik-Expo CEATECH 2016 in Japan hat der japanische Elektronikkonzern Sharp einen flexiblen Akku präsentiert. Dieser könnte in Wearables wie Uhren, Fitness-Bands und Kleidung mit besonderen Features zum Einsatz kommen. Der gezeigte Akku ist ungefähr so groß wie eine EC-Karte, 0,55 Millimeter dünn und lässt sich um 25 Grad biegen. Laut Sharp soll der Akku selbst nach zahlreichen Biegungen seine Eigenschaften behalten und keinen Schaden nehmen.

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Für den Einsatz in Smartphones ist der flexible Akku von Panasonic aktuell noch nicht geeignet, zu klein ist die Kapazität. Mit einer Ladungsmenge zwischen 17,5 und 60 mAh hält der Akku gerade einmal so lange, um die Facebook-Timeline zu aktualisieren und hindurch zu scrollen. So wird der Energiespender nach weiterer Entwicklungszeit und Erhöhung der Kapazität voraussichtlich zunächst eher in Smartwatches oder ähnlichen Wearables zu finden sein. Die Entwicklung soll allerdings zügig vorangehen. Erste Hersteller haben wohl bereits bei Panasonic angefragt, um sich an der Entwicklung zu beteiligen und den Bau zu übernehmen. 2018 soll der Akku in die Massenproduktion gehen.

Biegsamer Akku von Panasonic | (c) Panasonic

Biegsamer Akku von Panasonic mit 17,5, 40 und 60 mAh (li. nach re.) | (c) Panasonic

Laut einem Panasonic-Sprecher löst ein flexibler Akku aber noch keine Probleme beim Bau eines flexiblen Smartphones. Immerhin gäbe es dort noch zahlreiche andere Teile, die deutlich schwieriger biegsam gemacht werden können. Bei Gadgets mit Armbändern sei die Unterbringung deutlich einfacher.

Panasonic ist nicht der einzige Hersteller, der an flexiblen Akkus arbeitet. LG und Samsung zeigten auf der InterBattery in Korea ebenfalls erste Ergebnisse. So präsentierte LG Chem Akkus in Form von Armbändern, die man problemlos um das Handgelenk wickeln kann. Mit Band und Stripe hat Samsung hingegen zwei funktionsfähige Prototypen vorgestellt, die in Samsung-Smartwatches die Akkuleistung um bis zu 50 Prozent erhöhen sollen oder in sogenannter intelligenter Kleidung oder Schmuckstücken integriert werden könnten.

Mehr zum Thema: Akku, Li-Ionen Akku

Quelle: Panasonic via BBC

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