Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 

Kodak Ektra: Kamera-Smartphone mit Retro-Charme

Steffen Herget 20.10.2016 - 10:02|10
Kodak Ektra: Kamera-Smartphone mit Retro-Charme

Die Kodak Ektra war eine legendäre Kamera aus dem Jahr 1941, nun feiert sie in digitalem Gewand ihr Comeback. Das Kodak Ektra ist ein Android-Smartphone, das den Fokus ganz klar auf die Kamera legt - und noch ein paar Asse im Ärmel hat.

Kamera-Legende Kodak ist zurück, und zwar mit einem Smartphone. Das Kodak Ektra ist in Sachen Design, vor allem aber beim Namen an eine Kodak-Kamera angelehnt, die vor 75 Jahren auf den Markt kam: die Kodak Ektra. Das Smartphone besitzt mit seiner Optik samt angedeutetem Kameragriff einen echten Retro-Charme, auch wenn hier weder Lederoberflächen noch ein Metallrahmen, sondern einzig Kunststoff zum Einsatz kommt.

Anzeige

Sony-Sensor, OIS und viele Apps

Das Kodak Ektra versteckt seine Kamera nicht, sondern zeigt die ganz stolz mit einem hohen Buckel und einem großen Ring um das Objektiv, das allerdings keinen optischen Zoom bietet. Das Kamera des Ektra besitzt einen 21-Megapixel-Sensor von Sony (Typ IMX230) und eine Blende von f/2.0. Die Frontkamera hat starke 13 Megapixel zu bieten, die Blende liegt hier bei f/2.2. Das Kodak Ektra verfügt über einen optischen Bildstabilisator und einen Phasen-Autofokus (PDAF). Die Kamera-App soll mit ihrem Wählrad für die Bildmodi an klassische Kameras erinnern und bietet viele Einstellmöglichkeiten sowie einen manuellen Modus. Eine spezielle Video-App trägt der Kodak-Geschichte Rechnung und erlaubt es dem Nutzer, Filme in Super-8-Optik aufzunehmen. Eine Auswahl an klassischen Kodak-Filmsorten wird in der App angeboten und dann per Software nachgestellt.

Eine nette Idee: Mit der eigenen Kodak-App Prints können Fotos direkt vom Smartphone als Abzüge bestellt werden, sie kommen dann per Post nach Hause. Eine App für Fotobücher ist in Planung. Zudem stellt Kodak dem Ektra-Besitzer interessante Foto-Apps von Drittanbietern vor. Snapseed ist für die Bildbearbeitung integriert und aus der Galerie mit einem Klick aufrufbar.

Kodak Ektra Hands-on | (c) Areamobile

Kodak Ektra Hands-on | (c) Areamobile

Abseits der Kamera führt das Kodak Ektra einen Mediatek Helio X20 mit 2,3 GHz und zehn Rechenkernen ins Feld, der von 3 GB Arbeitsspeicher begleitet wird.Der 32 GB große interne Speicher lässt sich mittels microSD-Karten um bis zu 128 GB erweitern. Das 5 Zoll große Display des Kodak-Smartphones hat die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Der USB-Anschluss mit dem aktuelle Typ-C-Stecker ist ein USB-3.0-Port, das ist besonders für die Übertragung von großen Dateimengen ein echter Vorteil. Mit LTE Cat-4- und WLAN ac gelingen auch drahtlose Übertragungen schnell. Der fest eingebaute Akku des Kodak Ektra hat eine Kapazität von 3.000 mAh.

Kodak Ektra Hands-on | (c) Areamobile
Kodak Ektra Hands-on | (c) Areamobile

Kodak Ektra Hands-on | (c) Areamobile

Kodak Ektra Hands-on | (c) Areamobile

 

Preis und Verfügbarkeit

Das Kodak Ektra wird ab Dezember in Deutschland zu kaufen sein. Das Kamera-Smartphone mit dem mehr als deutlichen Retro-Touch kommt zum Preis von 499 Euro in den Handel. Ob der Preis am Ende gerechtfertigt ist, muss erst der Test des Kodak Ektra zeigen. Die anvisierte Zielgruppe dürfte jedoch sowohl den Fokus auf die Fotographie als auch den Hauch des Glanzes vergangener Kodak-Tage zu schätzen wissen.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Neuvorstellung

Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Lesen Sie alle 10 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 21.10.16 13:11 pixelflicker (GURU)

    @dragon:
    > Leica hat lediglich beraten, kein Teil der Hardware stammt von Leica ...
    Woher weißt du das?


    @jennss
    > bessere Bildquali bei hohen Isos macht auch Sinn
    Absolut. Das ist die größte Schwachstelle von Smartphone-Kameras


    > Hier wäre ein größerer Sensor viel besser gewesen, mindestens 1/1,7", besser 1".
    Nur hätte ein 1" Sensor garantiert für Smartphones mit mindestens 2-3 cm dicke geführt.

  2. 20.10.16 16:28 jennss (Advanced Member)

    Hardware wird überall gefertigt. Entscheidend ist, wer es entwickelt hat, das Konzept, die Software und so. Da hat Leica beim P9 garantiert einiges gemacht. Sensoren kommen oft von Sony, nach unterschiedlichen Spezifikationen. Die Dualkamera hat bei Huawei 3 Aufgaben:
    - Schärfentiefe-Effekte
    - Verbesserung der Dynamik ab Iso800
    - Monochrom-Aufnahmen mit höherer Auflösung (etwa doppelt so hoch wie mit Bayerfilter bei gleicher Pixelzahl) und super Dynamik

    Monochrom reizt nicht alle Kunden. Schärfentiefeeffekte nicht so wenige und die bessere Bildquali bei hohen Isos macht auch Sinn. Das Honor hat wahrscheinlich die P9-Technik übernommen, wurde aber funktional begrenzt, sowie möglicherweise auch nicht so fein abgestimmt und darf daher nicht den Namen Leica tragen. So denke ich mir das. Es soll ja günstiger sein. Es steckt da sicherlich auch einige Leica-Entwicklung mit drin.

    Kodak hat es sich zu einfach gemacht. Hier wäre ein größerer Sensor viel besser gewesen, mindestens 1/1,7", besser 1". Damit hätten sie eine Marktlücke gefüllt. Nur Schminke auf normaler Technik durchschauen die Kunden dagegen sofort.

  3. 20.10.16 16:04 polli69 (Advanced Handy Profi)

    OK, Kodak ist eh tot. Die Leica Leute sollten sich genau überlegen, wofür sie ihren guten Namen hergeben. So wie die Tests sich lesen, scheint die Kamera ja Oberklasse zu sein. Etwas wirklich besondres sehe ich allerdings nicht. Trotzdem finde ich es spannend, so lange die Kamerahersteller mehr dazu beitragen, als nur ihren Namen.

  4. 20.10.16 15:02 dragon-tmd (Advanced Member)

    @jennss
    Und hat das P9 im Vergleich zum Honor 8 eine bessere Bildqualität? Nein, aber es hat halt einen nutzbaren Monochrom-Sensor :D
    Leica hat lediglich beraten, kein Teil der Hardware stammt von Leica ...

  5. 20.10.16 14:30 jennss (Advanced Member)

    Leica hat mit Sicherheit beim Huawei P9 (Plus) mitgearbeitet. Da steht nicht nur der Name drauf. Derzeit gibt es keine Kameras außer von Leica mit reinem Monochrom-Sensor. Ebenso dürfte z.B. das Objektiv der Panasonic CM1 ein echtes Leica Elmarit sein. Ansonsten stimmt es aber, es kommt oft vor, dass gute deutsche Namen der Vergangenheit auf billigen China-Produkten stehen.

    Bei diesem Kodak-Smartphone ist immerhin das Design durchaus kodakmäßig.

  6. 20.10.16 14:18 dragon-tmd (Advanced Member)

    Leica, Kodak alle setzen doch nur auf ihren Markennamen bei den Smartphones. Bei Kodak denk ich heutzutage höchstens noch an analoge Filme oder Fotopapier.

    Das Ektra klingt komisch, keiner erinnert sich an die alte Kamera und schlussendlich ist es ein 8/15 China-Phone mit Kodak im Namen

antworten
 
Aktuelle Geräte im Test
Anzeige
Nachrichten zum Kodak Ektra
Datum Nachrichten
20.10. Kodak Ektra: Kamera-Smartphone mit Retro-Charme
Anzeige