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Autor: AreaMobile Redaktion | 02.09.2005 - 10:42 | 0

T-Mobile: eine Übersicht über die Neuvorstellungen der IFA

T-Mobile: eine Übersicht über die Neuvorstellungen der IFA
Samsung ZM60 open 2

Foto: Nokia N70 bei T-MobileFoto: Samsung SGH-ZM60 bei T-Mobile

Im Rahmen der IFA bemüht sich T-Mobile um Innovationen. Nach der offiziellen Ankündigung, den MDA Pro ab sofort vermarkten zu wollen, folgten gestern etwas versteckter auch Präsentationen zu einigen neuen Geräten, die das Unternehmen seinen Business- und Professional-Kunden zur Verfügung stellen wird. Zeitgleich mit 3 Austria wird demnach offenbar auch Nokias N70 auf dem deutschen Markt erscheinen. Das mit dem 6680 eng verwandte UMTS-Gerät zeichnet sich durch UMTS-Connectivity, Series60-Betriebssystem der alten Generation und Megapixel-Kamera aus, das Highlight ist sein gegenüber dem Vorgänger deutlich aufgewertetes Äußeres. Als Mitglied der neuen N-Series soll das N70 deutlich höheren Ansprüchen genügen als die herkömmlichen Modelle des finnischen Herstellers. Von Samsung kommt das ZM60, das mit 50MB internem RAM und Stereolautsprechern vor allem den Multimedia-Interessierten ansprechen dürfte. Ein im Navkey integrierter Jogdial hilft beim Spulen durch die Playlisten, ansonsten ist das Handy mit dem derzeit bei Vodafone erhältlichen Z500v fast identisch. Und Bestätigung finden alle diejenigen, die auf den HTC wizard bzw. sein Äquivalent Apache gewartet haben. Über dieses Nachfolgemodell des MDA compact (T-Mobile nennt ihn derzeit einfach "MDA III Nachfolger") haben wir bereits seit einem halben Jahr berichtet - seit gestern ist klar, dass er über T-Mobile auch seinen Weg nach Deutschland finden wird. Das besondere an dem Gerät mit UMTS-Funk ist seine QWERTZ-Tastatur: statt nach unten lässt sie sich seitlich vom Gerät abschieben, so dass man zum Tippen das Display immer Notebook-ähnlich seitlich vor sich liegen hat. Auch das gestern erstmals präsentierte "mobile@home"-Angebot bekommt ein erstes innovatives Endgerät an die Hand: ein speziell für das Home-Angebot der Telekom angepasstes Mobiltelefon soll neben GSM-Telefonie auch VoIP-Gespräche über einen integrierten WLAN-Chip und das SIP-Protokoll ermöglichen. Dabei ist bislang weder etwas über Hersteller noch über die Ausstattung des Geräts etwas bekannt.

MDA wizard frontal

Nachfolger von MDA III bzw. MDA compact: HTC wizard bei T-Mobile

Die Ansprüche, die es erfüllen wird, sollen aber erstmals Motorolas Version der "seamless Connectivity", der nahtlosen Verbundenheit über WLAN, GSM, UMTS oder sogar Bluetooth in allen Situationen relativ nahe kommen und Video-Konferenzen via WLAN bieten sowie eine komplette digitale Schaltzentrale für alle Belange der Kommunikation sein. Im Rahmen der Aktion web'n'walk gibt's zwar keine wirklich neuen Endgeräte zu vermelden, lediglich der SDA wird in einer neuen Edition für das Surf-Angebot von T-Mobile erhältlich sein. Optisch wie technisch hat sich nichts bedeutend an dem Gerät geändert.

Nokia 6680 frontal 1

Foto: MobileTV bei T-Mobile: CINEMA TV

Entsprach es zur CeBIT noch der Einstellung des Netzbetreibers, seinen Kunden ausschließlich die Dienste für den Zugang zu mobilen Inhalten erschließen zu wollen, springt T-Mobile nun auch ins kalte Wasser und bietet erstmals auf professioneller Basis auch das von Vodafone schon seit langem ausgestrahlte "MobileTV" für seine UMTS-fähigen Geräte an. Als Kanäle werden zunächst "n-tv LIVE TV", "DSF mobile TV" und "CINEMA TV" zur Verfügung stehen - letztgenanntes wird aber mit Sicherheit nicht ganze Blockbuster aufs Minidisplay funken, sondern sich vielmehr mit Hintergrundinformationen und Kinostarts beschäftigen. Ziel des ganzen ist der Aufbau eines geeigneten Kundenstammes und die Vorbereitung zum ersten großen mobil ausgestrahlten Event der Geschichte: die WM 2006.

Weiterhin bemüht sich T-Mobile, beim UMTS-Upgrade HSDPA die Nase vorn zu haben: der Ausbau soll spätestens zur CeBIT 2006 abgeschlossen sein, sodass Kunden dann mit knapp 1,8MBit/s mobil surfen können. Zwei neue Laptop-Karten, die auf das neue Highspeed-Netzwerk bereits vorbereitet sind, stellt das Unternehmen ebenfalls im Rahmen der Funkausstellung vor.

hsdpa

Foto: AMB | HSDPA im Testbetrieb

HSDPA ermöglicht das Surfen mit Geschwindigkeiten im Rahmen eines Dual-DSL-Anschlusses theoretisch im gesamten Bundesgebiet. Bis der Ausbau abgeschlossen ist, wird T-Mobile auch die Verbreitung seiner Hotspots weiter forcieren: in einer Kooperation mit T-Com betreibt das Unternehmen derzeit 5000 Hotspots in ausgewählten Locations.

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