HTC U Ultra und HTC U Play vorgestellt: Specs, Features und Preise der neuen HTC-Phones

Björn Brodersen 12.01.2017 - 09:32|21
HTC U Ultra und HTC U Play vorgestellt: Specs, Features und Preise der neuen HTC-Phones

HTC eröffnet die neue Smartphone-Serie U: Das HTC U Ultra und das HTC U Play bieten den KI-gestützten Assistenzdienst HTC Sense Companion und kommen in einem glasbedeckten Gehäuse daher. Das größere und teurere Ultra ist auch mit einem zweiten schmalen Display für Benachrichtigungen ausgestattet.

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Neuanfang bei HTC: Der taiwanische Smartphone-Hersteller beendet die One-Serie und startet die neue Linie U. Die neuen Smartphones zeigen sich in flachen Glasgehäusen und sind unter anderem mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet. Zum Start der neuen Serie bringt HTC zwei Smartphone-Modelle heraus: Ende Februar kommt das 749 Euro teure HTC U Ultra mit 5,7 Zoll großem Hauptdisplay mit der QHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel und einem zweiten Display für Benachrichtigungen, Mitteilungen, Erinnerungen und Schnellzugriffe auf Apps und Kontakte, wie man es vom Second Screen von LG V10 und LG V20 kennt. Anfang März folgt das 449 Euro (jeweils UVP) teure HTC U Play mit 5,2 Zoll messendem Full-HD-Bildschirm. Begleitet wird der Launch der neuen Marke "U" von einer Werbekampagne, die zeigen soll, wie die Smartphones den Anwendern im Alltag helfen.

HTC U Play: Die vier Farbvarianten | (c) Areamobile

HTC U Play: Die vier Farbvarianten | (c) Areamobile

Auf beiden neuen, mit Android 7.0 Nougat laufenden HTC-Smartphones arbeitet mit dem HTC Sense Companion intelligente Software, die Abläufe auf dem Smartphone automatisiert und den Nutzern der Geräte kontextbezogene Erinnerungen und Empfehlungen liefert. Der Assistenzdienst nutzt Künstliche Intelligenz, um die Gewohnheiten der User kennen zu lernen und sich daran anzupassen. Auch bei der Spracherkennung und beim zusätzlichen Always-on-Display des HTC U Ultra kommt Künstliche Intelligenz zum Tragen: Das U Ultra ist ständig empfangsbereit und bietet mit vier Mikrofonen das bislang beste Set-up eines HTC-Smartphones für Spracherkennung und Tonaufnahmen. Außerdem steht Voice Unlock als weitere biometrische Entsperrmethode neben dem Fingerabdrucksensor in der Home-Taste zur Verfügung. Und das Gerät lernt mit der Zeit, welche Informationen auf dem schmalen Second Screen wann und aus welchen Quellen bzw. Apps von welchen Hauptkontakten für die Nutzer relevant und wichtig sind.

Ticker-Display des HTC U Ultra | (c) Areamobile

Ticker-Display des HTC U Ultra | (c) Areamobile

Die Hardware-Specs von HTC U Ultra und HTC U Play

Die Hardware des HTC U Ultra liegt auf Highend-Niveau, die Spitzenmodelle anderer Hersteller wie Samsung und Huawei weisen jedoch teilweise etwas leistungsfähigere Komponenten auf. Angetrieben wird das neue HTC-Smartphone vom Snapdragon 821 mit einem 4 GB großen Arbeitspeicher, der interne Speicher fasst 64 GB bzw. 128 GB und kann per microSD-Karte erweitert werden. Beim HTC U Play kommt der auf 2 GHz getaktete Octa-Core-Prozessor Helio P10 von Mediatek mit Anbindung an 3 GB RAM zum Einsatz, die interne Speicherkapazität dieses Geräts ist auf 32 GB begrenzt. Die 12-Megapixel-Frontkamera des HTC U Ultra mit Phasenvergleichs- und Laserautofokus sowie optischer Bildstabilisierung (OIS) basiert auf Ultrapixel-Technologie, außerdem halten die Frontknipsen beider Geräte neben dem schärferen 16-Megapixel- auch einen lichtempfindlicheren Ultrapixel-Modus mit 4 Megapixel bereit. Die Hauptkamera des HTC U Play löst mit 16 Megapixel auf.

Specs
HTC U Ultra
HTC U Play
Display
Dual-Display: 5,7 Zoll QHD (2.560 x 1.440 Pixel) und 2,1 Zoll Always-on (1.040 x 160 Pixel)
5,2 Zoll Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel)


Antrieb
Snapdragon 821 ( 2 x 2,15 GHz und 2 x 1,6 GHz) und 4 GB RAM
Helio P10 (8 x 2 GHz) und 3 GB RAM
Speicher
64 GB oder 128 GB, jeweils plus microSD-Support bis 2 TB
32 GB plus microSD-Support bis 2 TB
Kameras
Hauptkamera: 12 MP Ultrapixel mit f/1.8, 1,55-µm-Pixel, PDAF, Laser-AF und OIS;
Frontkamera: 16 MP und 4-MP-Ultrapixel-Modus
Hauptkamera: 16 MP mit f/2.0, 28 mm, PDAF und OIS;
Frontkamera: 16 MP und 4-MP-Ultrapixel-Modus

Konnektivität
USB C 3.0, Bluetooth, GPS, WLAN ac, Dual-SIM, UMTS/HSPA+, LTE Cat-12
USB C 2.0, Bluetooth, GPS, WLAN ac, Dual-SIM, UMTS/HSPA+, LTE Cat-6
Akku
3.000 mAh, Quick Charge 3.0
2.500 mAh, Fast Charging
Weitere Features
Fingerabdrucksensor, Spracherkennung, 4 Always-on-Mikrofone für Voice Unlock und 3D Audio, BoomSound-Lautsprecher, KI
Fingerabdrucksensor, Spracherkennung, 2 Mikrofone, KI


OS-Version
Android 7.0 mit HTC Sense
Android 7.0 mit HTC Sense
Preis
749 Euro (64-GB-Version) bzw. 849 Euro (128-GB-Version)
449 Euro

Release
Ende Februar
Anfang März

Liquid Surface Design: Fließende Formen und Farben

Die neue Design-Sprache der in den Farbvarianten Schwarz, Weiß, Blau und Pink erhältlichen HTC-U-Smartphones nennt der Hersteller "Liquid Surface". Nach zwei Jahren Entwicklungszeit haben die Taiwaner ein Verfahren ("Optical Spectrum Hybrid Deposition") entwickelt, um das Glas unter hohem Druck und großer Hitze dreidimensional zu biegen. Die Gehäuse von U Ultra und U Play mit in mehreren Schichten aufgedampften Mineralien sind auf drei Achsen symmetrisch gehalten und sehen durch die Rundungen an den Rändern flacher aus als sie tatsächlich sind. Lichtreflexionen und nahtlose Übergänge sollen laut Hersteller die gläzende Glasoberfläche wie flüssig wirken lassen, allerdings sind diese beim Anfassen schnell von sichtbaren Fingerabdrücken übersät. Das HTC U Ultra wird es zudem in einer 849 Euro teuren Variante mit größerem Speicher (128 GB) und widerstandsfähigerem Saphirglas geben.

Neue HTC-Phones: HTC U Play und HTC U Ultra | (c) Areamobile

Neue HTC-Phones: HTC U Play und HTC U Ultra | (c) Areamobile

USonic: Personalisierter Klang über Kopfhörer

Zur Ausstattung von HTC U Ultra und HTC U Play gehören USonic genannte Kopfhörer, die sich laut Hersteller an das individuelle Hörvermögen der Nutzer anpassen und Umgebungsgeräusche reduzieren. Dafür nehmen winzige Mikrofone in den Ohrstöpsen nach einem Schallimpuls die sonare Reflektion in den Ohren wahr und analysieren den reflektierten Ton. Die kabelgebundenen Kopfhörer funktionieren nur an einem USB-C-Anschluss, eine Buchse zum Anschließen von Headsets mit herkömmlichem Klinkenstecker gibt es an den neuen HTC-Smartphones nicht.

HTC USonic: Kopfhörer für HTC U Ultra und HTC U Play | (c) Areamobile

HTC USonic: Kopfhörer für HTC U Ultra und HTC U Play | (c) Areamobile

Mehr zum Thema: Android-Smartphones, CES, Smartphones, Neuvorstellung

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Kommentare
  1. 13.01.17 10:56 DerZander (Member)

    @Fritz
    >> Die Hersteller müssen sogar großen Wert auf ein eigenständiges Design haben. Stichworte:
    >> Markenidentität und Wiedererkennungswert. Gleichzeitig ist der ihnen beim Design zur
    >> Verfügung stehende Spielraum ziemlich klein. Da begrenzt zum einen die Funktion, zum
    >> anderen aber auch die Physik sowie das Platinendesign die Gestaltungsmöglichkeiten. Zudem
    >> soll sich das Modell optisch von seinem Vorgänger unterscheiden und auf die Weise auch auf
    >> den ersten Blick als "das neue" zu erkennen geben.

    Exakt, sehr gut das Dilemma zusammen gefasst.

    Die technischen Aspekte des Smartphones sind zwar einerseits sehr komplex, andererseits aber auch wieder "einfach". Schneller ist besser. Mehr Laufzeit ist besser als weniger. Die Kamera soll möglichst gute Bilder machen. etc. Die Zielrichtung ist zumindest eindeutig. Bei der Technik ist die Problematik eher das Abwägen. (z. B. lieber eine höhere Auflösung oder lieber längere Laufzeiten? Lieber billiger oder lieber schneller?)

    Ich bin keine Industriedesigner, aber Smartphone-Design stell ich mir sehr schwer vor heutzutage. Einerseits soll es irgendwie "frisch" und neu sein, anderseits vertraut und die Markenidentität bewahren. Die Technik gibt weitere Rahmenbedingungen vor. Und irgendwie sehen ja auch alle Smartphones recht ähnlich aus. ;)

  2. 13.01.17 10:34 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    @ Polli:
    Das Smartphone IST ein Accessoire und war es auch schon immer.


    "Eine Differenzierung kann da wohl nur über die Optik erfolgen."
    ==> … und über den Preis, ja. Aber das ist eine andere Baustelle. Die Hersteller müssen sogar großen Wert auf ein eigenständiges Design haben. Stichworte: Markenidentität und Wiedererkennungswert.
    Gleichzeitig ist der ihnen beim Design zur Verfügung stehende Spielraum ziemlich klein. Da begrenzt zum einen die Funktion, zum anderen aber auch die Physik sowie das Platinendesign die Gestaltungsmöglichkeiten. Zudem soll sich das Modell optisch von seinem Vorgänger unterscheiden und auf die Weise auch auf den ersten Blick als "das neue" zu erkennen geben.

  3. 13.01.17 09:40 polli69 (Advanced Handy Profi)

    Das Smartphone verkommt zum Accessoire. Ich habe nichts gegen eine tolle Optik beim Smartphone, allerdings sollte Form der Funktion folgen und nicht umgekehrt.
    Ich kann die Hersteller natürlich verstehen und diese Entwicklung war auch vorhersehbar. Technisch sind ja mittlerweile die Mittelklasse Geräte auf hohem Niveau. Eine Differenzierung kann da wohl nur über die Optik erfolgen. Wenn die Geräte dann aber nur noch rutschig und empfindlich werden, ist das nicht mein Weg oder Produkt.
    Ich wünsche mir immer bessere Kameras (daran arbeiten ja alle), wie immer bessere Akkus, und echte IP68 oder besser Zertifizierung. Davon hat man im Alltag wirklich etwas.

  4. 12.01.17 21:27 Phonewatch (Member)

    Der Mediatek P10 bekommt bestimmt keine Updates.
    Mein One M9 supreme camera ist ein geiles Gerät aber läuft noch immer auf 5.02 !! Soviel dazu.
    Okay, HTC musste etwas ändern nachdem alle den Alubody mehr oder weniger kopieren. Aber Glas ? Fingerprints sind so übel. Aber Trillionen Galaxykäifer können wohl nicjt irren und die stört das wohl auch nicht mit den speckigen Gehäusen haben die wohl gedacht. Hiawei u Honor zudem auch. Dann darf HTC da nicht fehlen. Zumindest haben sie coole Farben u Effekte. Vielleicht zieht das ja bei den Jüngeren.

  5. 12.01.17 20:00 Jackthehype (Advanced Member)

    Ich bin für Metall und eindeutig nicht für Glas, aber wenn man sieht wie viele Hersteller daraufsetzen, ist es klar, dass es wohl genug Käufer gab. HTC Idee ist auch cool, wenn man sowas mag.

    Aber da noch ein Topmodell kommt, hoffe ich eher darauf. Beim Ultra finde ich die Möglichkeit durch 4 Mikrofone saucool, das hat bisher keine so anzubieten.

    Das Play mit Mediathek wird leider irgendwann schlechte Nachrichten bringen, da kein Update möglich ist. Hätte ich als Prozessor nicht gewählt. Aber gut, selbst Schuld in dem Fall.

  6. 12.01.17 19:40 SocMed (Member)

    Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das die Flaggschiffgeräte von HTC für 2017 gewesen sein sollen?

    Kommt da noch was? Ansonsten bin ich froh beim Vorgänger gelandet zu sein und in ruhe abwarten zu können was die Zukunft so bringt.

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