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Android-Fragmentierung: Android 5 Lollipop ist immer noch am weitesten verbreitet

Stefan Schomberg 11.01.2017 - 11:30|56
Android-Fragmentierung: Android 5 Lollipop ist immer noch am weitesten verbreitet

Smartphones mit den Android-Versionen 2.x und 4.x werden laut der aktuellen Google-Statistik immer seltener – aber es gibt sie noch. Und davon sogar mehr, als Modelle mit aktuellem Android 7 Nougat.

Alle Jahre wieder beschweren sich Kunden über die Update-Politik der Smartphone-Hersteller, auch wenn sich das nach und nach zu bessern scheint. Optimal ist das aber längst nicht, das zeigt dieses Mal wieder die aktuellste Erhebung von Google. Demnach ist die am weitesten verbreitete Android-Version immer noch Android Lollipop: 10,1 Prozent der im Zeitraum vom 2. bis zum 9. Januar überprüften Play-Store-Nutzer verwendeten dabei Android 5.0, auf 23,3 Prozent schafft es Android 5.1 Lollipop. Ein Drittel der Android-Nutzer verwendet demnach also eine inzwischen über zwei Jahre alte Version des mobilen Google-Betriebssystems.

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Erschreckender als dieser Umstand ist aber wohl, dass immer noch etwas über zwei Prozent der Nutzer uralte Versionen von Android verwenden. Ein Prozent setzt gar noch auf Android 2.3.3 bis 2.3.7 (Gingerbread), 1,1 Prozent auf Android 4.0.3 und 4.0.4 Ice Cream Sandwich. Modelle mit der kaum verwendeten Version Honeycomb (Android 3.0 bis 3.2.1) tauchen in der Google-Statistik hingegen gar nicht auf. Gingerbread (Version 2.3.3) wurde Ende Februar 2011 vorgestellt, Ice Cream Sandwich (4.0.4) knapp ein Jahr später. Kitkat (Android 4.4) ist mit 22,6 Prozent drittstärkste Version, Android 6.0 Marschmallow kommt auf 29,6 Prozent.

Versionsverteilung Android Januar 2017 |(c) Google/Areamobile

Versionsverteilung Android Januar 2017 | (c) Google/Areamobile

Die aktuellste Version 7.1.1 hat es hat es noch gar nicht in die Auflistung geschafft. Das dürfte daran liegen, dass Google erst ab einer Verteilung von 0,1 Prozent Versionen überhaupt listet. Aber auch die etwas älteren, aber immer noch aktuellen Versionen Android 7.0 und 7.1 Nougat kommen zusammen gerade einmal auf 0,7 Prozent und liegen damit immer noch klar unter der Verbreitung der um fünf Jahre alten Versionen Gingerbread und Ice Cream Sandwich. Hier haben wir euch einen Überblick der Hersteller und ihrer angekündigten Updates auf Android 7 zusammengestellt.

Mehr zum Thema: Android-Update, Android-Smartphone, Android-Version, Smartphones

via Caschys Blog

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Kommentare
  1. 23.01.17 16:44 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @cookieman:"Du weißt schon das ich IOS benutze und ich versuche hier einfach nur nachzuvollziehen warum bei Android trotz höherer Verbreitung gegenüber IOS bei Upgrades alles länger dauert."
    >>Wegen der Vielfalt an Geräten und verschiedenen Konfigurationen. Im Endeffekt weiß man bei Apple ja auch nicht wie lange es dauert, weil der Anpassungsprozess ja unbekannt ist. Es ist da und dann ist es da.

  2. 23.01.17 16:16 cookieman (Professional Handy Master)

    @chief
    > Machst du das mit Absicht? Bist du eigentlich an einer ernsthaften Diskussion interessiert?<

    Du weißt schon das ich IOS benutze und ich versuche hier einfach nur nachzuvollziehen warum bei Android trotz höherer Verbreitung gegenüber IOS bei Upgrades alles länger dauert.

  3. 23.01.17 15:36 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @Laborant:"Natürlich kann man auch ältere verbreitete Androiden "Härten", indem man selbst bastelt, CustomROMs aufspielt und genau weiss was man macht. Das ist aber ein klassisches Problem zwischen Open Souce Software und Propietär-Lizenzierten Systemen - auch Windows Mobile oder iOS könnte man mit dem nötigen KnowHow "Knacken" und härten - nur macht das niemand. "
    >>Nein kann man eben nicht. Der Zeitaufwand wäre so hoch, dass die Patches obsolet sind, wenn sie erscheinen. Bei Android hat man stattdessen die Situation, dass man die offizielle Version nehmen kann und mit geringen Anpassungen auf ein altes Gerät installieren kann (die Treiber sind da schon eher problematisch, aber die sind Closed-Source).

    "Das ist genau sie selbe Logik, mit welcher mir zigmal Linux aufgeschnorrt wurde. "Viel viel Sicherer, da du das selbst voll Härten kannst.". Nur wer schaut tatsächlich den Quellcode an, interpretiert ihn korrekt und stellt sicher, dass das CustomROM diesen Fehler nicht auch beinhaltet. Wer stellt sicher, dass das CustomROM nicht eine andere (möglicherweise gar geplante) Backdoor hat?"
    >>Eine Garantie gibt es für nichts. Dass man eine Hintertür offen einpflanzt, ist aber nicht die klügste Strategie. Tatsächlich gibt es da andere Methoden soetwas ähnliches zu erwirken bei Open-Source (Prinzip: Nobus; siehe DSA und das ECC-Äquivalent).

    "Ein prominentes Stück Open Souce Software - namentlich OpenSSL - hat bewiesen, dass selbst in der Industrie weit verbreitete Bibliotheken nicht wirklich eingehend geprüft werden, wie angenommen wird."
    >>Dir ist doch bewusst, dass gerade die Prominenz dieses Themas zeigt, wie selten das eigentlich insgesamt passiert, während bei Closed-Source deutlich einfachere Fehler entdeckt werden (Goto-Fail) und man geneigt ist diese auch lieber zu verkaufen. (Ändern kann man es ja eh nicht)

    "Schlussendlich bleibt dem Endnutzer - sofern er sich nicht Quellcode in Buchform antun will - doch ohnehin nur die Hoffnung, dass die Coder alles richtig machten und dass Hacker mögliche Fehler nicht kennen."
    >>Im Gegensatz zu Closed-Source ... Wo liegt dein Argument? Immerhin kann man es offen einsehen und von einer unabhängigen Partei einschätzen lassen. Das ist bei Closed-Source praktisch nicht möglich, weil es immer irgendwelche Betriebsgeheimnisse gibt und man im besten Fall den Quellcode eines Projekts einsehen kann. Den Kontext kann und darf man nicht einsehen (höchstens im Modell).

  4. 23.01.17 14:07 Laborant (Expert Handy Profi)

    Ibnam: Der Schlussfolgerung nach, dass es ein Herstellerproblem ist, kann man auch mögliche iOS Schwächen so begründen.

    Natürlich kann man auch ältere verbreitete Androiden "Härten", indem man selbst bastelt, CustomROMs aufspielt und genau weiss was man macht. Das ist aber ein klassisches Problem zwischen Open Souce Software und Propietär-Lizenzierten Systemen - auch Windows Mobile oder iOS könnte man mit dem nötigen KnowHow "Knacken" und härten - nur macht das niemand.

    Das ist genau sie selbe Logik, mit welcher mir zigmal Linux aufgeschnorrt wurde. "Viel viel Sicherer, da du das selbst voll Härten kannst.". Nur wer schaut tatsächlich den Quellcode an, interpretiert ihn korrekt und stellt sicher, dass das CustomROM diesen Fehler nicht auch beinhaltet. Wer stellt sicher, dass das CustomROM nicht eine andere (möglicherweise gar geplante) Backdoor hat?

    Ein prominentes Stück Open Souce Software - namentlich OpenSSL - hat bewiesen, dass selbst in der Industrie weit verbreitete Bibliotheken nicht wirklich eingehend geprüft werden, wie angenommen wird.

    Schlussendlich bleibt dem Endnutzer - sofern er sich nicht Quellcode in Buchform antun will - doch ohnehin nur die Hoffnung, dass die Coder alles richtig machten und dass Hacker mögliche Fehler nicht kennen.

  5. 23.01.17 13:50 DerZander (Handy Profi)

    @Fritz
    >> Und wie ist die Situation "out of the box"?
    Das kommt drauf an. Oder welches Android-Gerät planst du so anzuschaffen?

  6. 23.01.17 13:08 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @FTC:"==>Und wie ist die Situation "out of the box"? … Denn solches Szenario ist eben für die Masse der Kunden relevant."
    >>Das ist für dich relevant. Mir ist es völlig egal. Wenn du OSes vergleichen willst, dann solltest du das OS vergleichen, wenn du Geräte vergleichen willst, dann solltest du Geräte vergleichen. Das habe ich gemacht.

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