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Robin: Gaming-Spezialist Razer übernimmt Nextbit

Tobias Czullay 31.01.2017 - 10:00|5
Robin: Gaming-Spezialist Razer übernimmt Nextbit

Der auf Gaming-Hardware spezialisierte Hersteller Razer übernimmt das Start-up Nextbit. Das Unternehmen hat den Verkauf des Cloud-Smartphones Robin eingestellt, verspricht aber für ein weiteres Jahr Software-Updates. Wie es um einen möglichen Nachfolger zum Robin steht, ist nicht bekannt.

Nextbit arbeitet künftig unter dem Dach des US-amerikanischen Hardware-Herstellers Razer. Das gibt das Unternehmen rund um die Branchenveteranen Scott Croyle und Tom Moss im offiziellen Forum bekannt, laut Informationen von Recode werden alle 30 Mitarbeiter übernommen. Nextbit wird als unabhängige Abteilung bei Razer operieren und weiter an "einzigartigen Smartphone-Designs und Erfahrungen" arbeiten. Was genau das beinhaltet, geht aus der Ankündigung nicht hervor, um ein für Razer entwickeltes Gaming-Smartphone handelt es sich aber zumindest laut dessen CEO Min-Liang Tan nicht.

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Den Verkauf des Cloud-Smartphones Robin und des passenden Zubehörs hat Nextbit mit sofortiger Wirkung gestoppt. Restbestände des ohnehin nie offiziell in Deutschland erschienenen, sondern nur als US-Import erhältlichen Geräts werden aktuell für rund 180 Euro über einen Drittanbieter bei Amazon verkauft - wer noch zuschlagen möchte, sollte sich also sputen. Auf die Garantieleistungen bereits verkaufter Robin-Smartphones wirkt sich die Übernahme laut Nextbit nicht aus, sie gilt noch für weitere sechs Monate. Auch Software-Updates und Sicherheitspatches verspricht das Unternehmen noch bis Februar 2018. Nicht klar ist, wie es nun mit der Entwicklung von Android 7.0 Nougat für das Robin weiter geht und wie es um die Arbeiten an einem möglichen Nachfolgemodell steht.

Tolles Smartphone, aufgezwungenes Cloud-Konzept

Das Robin wurde unter anderem über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert. Auf Kickstarter fuhr das Projekt über eine Million US-Dollar ein. Vor gut einem Jahr startete der Verkauf, die teils drastischen Rabatte wenige Monate danach lassen aber auf ein nur verhaltenes Interesse schließen. Dabei war das Smartphone zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung mit aktueller und durchaus potenter Hardware ausgestattet, darunter der Snapdragon 808 mit 3 GB RAM, ein 5,2 Zoll großes Full-HD-Display und ein Fingerabdrucksensor in der seitlich angebrachten Home-Taste.

Wesentliche Merkmale des Robin sind allerdings das Design und die Cloud-Features, die durch den mit 32 GB schmal bemessenen Speicher und den Verzicht auf einen microSD-Slot allerdings aufgezwungen wirken. Neben Fotos und Videos lagert das Smartphone auch nicht gebrauchte Apps automatisch auf Online-Server von Amazon aus.

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphone, Cloud

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Kommentare
  1. 02.02.17 02:26 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Schlag ruhig zu, Marcitos.

    Persönlich finde ich Nextbit wohl erst wieder interessant, wenn man mit Razer ein Gaming Smartphone auf den Markt wirft, was dann in Kombination mit der Cloud Lösung deutlich interessanter erscheint.

  2. 31.01.17 13:33 Marcitos (Handy Profi)

    Ich finde gerade das Design ansprechend. Da es eh nicht mein Hauptgerät werden sollte, wäre ich mit der Leistung usw. auch einverstanden.
    Die Updates wurden seitens Nextbit bis Februar 2018 garantiert.

    Bei Amazon.de ist es jetzt auch für 179 EUR gelistet.

  3. 31.01.17 12:11 TONG (Gesperrt)

    @Marcitos

    Ich würde von diesem Kauf Abstand nehmen.
    Vor mehreren Monaten habe ich selber noch drüber nachgedacht aber heute...Nnnnöööö!

    Die Technik ist vielleicht noch richtig gut und vollkommend ausreichend aber das Design mit dem billig aussehenden und wirkenden Plastikgehäuse und vor allem die fetten schwarzen Displayränder gehen einfach nicht.
    Dazu kommt jetzt auch noch dessen Einstellung und wohl auch das Ausbleiben von ANDROID 7 (Nougat).
    Da ist die Chance größer bei einem Smartphone von Elephone die neuste ANDROID-Version zu bekommen...wie z.B. beim S7. ;-)

  4. 31.01.17 11:36 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Ist ja lustig. Hatte heute morgen noch bei Razer nach ordentlichen Gaming Headsets für die PS4 gesehen, aber bis auf das Sony Platinum Headset ist da nichts Brauchbares auf dem Markt, zumindest wenn man DS 360 Sound möchte. Schade. Zu Nextbit kann ich nicht wirklich viel sagen. Das Robin war jetzt nicht der Burner.

  5. 31.01.17 10:25 Marcitos (Handy Profi)

    Ich bin ja echt drauf und dran mir ein Nextbit bei Amazon.co.uk zu bestellen...

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