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Galaxy A3 & A5: Samsungs A-Klasse im Jahrgangsvergleich

Steffen Herget 05.02.2017 - 13:30|0
Galaxy A3 & A5: Samsungs A-Klasse im Jahrgangsvergleich

Aller guten Dinge sind drei - wenn diese Maßgabe stimmt, müsste Samsung mit der dritten Generation der Galaxy-A-Smartphones den großen Wurf landen und die Vorgänger noch einmal deutlich verbessern. Wir machen den Generationenvergleich mit Galaxy A3 und Galaxy A5 aus den Jahren 2016 und 2017.

Es gab Zeiten, da war die Modellpalette bei Samsung-Smartphones ein riesiges Chaos, doch die sind lange vorbei. Aktuell gibt es in Deutschland vier Baureihen: Galaxy S als Highend, Galaxy A für die Mittelklasse, Galaxy J als Einsteigerserie und Galaxy Note für die Phablets. Mit dem Galaxy A3 (2017) und Galaxy A5 (2017) sind seit dieser Woche die neuen Mittelklassemodelle im Handel. Da liegt ein Vergleich mit den Vorgängern, die die gleichen Namen, aber eine andere Jahreszahl tragen, natürlich nah.

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Das Design der A-Serie orientiert sich in beiden Generation am jeweiligen Top-Modell von Samsung, also am Galaxy S6 und S7. Die 2016er Modelle sind dementsprechend etwas kantiger, die Ecken mit geringeren Radien weniger rundlich als beim Galaxy A3 und A5 des aktuellen Jahres. Die Glasflächen sind nur an den Rändern abgerundet, während die aktuellen Modelle an der Rückseite schick gebogene Längsseiten besitzen. Das Galaxy A3 (2017) und das Galaxy A5 (2017) sind nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt, das gab es vorher in Samsungs Mittelklasse nicht. Den Fingerabdrucksensor haben auch die 2016er Modelle.


Galaxy A3 2016
Galaxy A3 2017
Galaxy A5 2016
Galaxy A5 2017
Display
4,7 Zoll, 720p, Super-AMOLED
4,7 Zoll, 720p, Super-AMOLED
5,2 Zoll, 1080p, Super-AMOLED
5,2 Zoll, 1080p, Super-AMOLED
Prozessor
Exynos 7578, Quad-Core 1,5 GHz
Exynos 7870, Octa-Core 1,4 GHz
Exynos 7580, Octa-Core 1,6 GHz
Exynos 7880, Octa-Core 1,9 GHz
Speicher
1,5 GB RAM, 16 GB intern, microSD
2 GB RAM, 16 GB intern, microSD
2 GB RAM, 16 GB intern, microSD
3 GB RAM, 32 GB intern, microSD
Kameras
5 & 13 Megapixel
8 & 13 Megapixel
5 & 13 Megapixel
16 & 16 Megapixel
Akku
2.300 mAh
2.350 mAh
2.900 mAh
3.000 mAh
Preis (UVP)
329 Euro
329 Euro
429 Euro
429 Euro

Beim Blick auf die Specs zeigt sich, dass Samsung bei den Galaxy-A-Smartphones den Exynos-Chips treu bleibt. Die aktuellen Smartphone werden von Octa-Core-Chips angetrieben, während im vergangenen Jahr zumindest beim Galaxy A3 (2016) noch bei vier Kernen Schluss war. Die Speicherausstattung des Galaxy A3 (2017) entspricht der des A5 (2016), das aktuelle Galaxy A5 liegt hier deutlich an der Spitze. Das und die bessere GPU macht sich auch in der Leistung bemerkbar. Sowohl in Benchmarks als auch im Alltag ist das Galaxy A5 (2017) das schnellste Smartphone in diesem Viererpack. Wirklich groß sind die Unterschiede in vielen Tests allerdings nicht, und auch im Alltag laufen die Smartphones aus dem Vorjahr auch heute noch angenehm flott. Vor allem die 1,5 GB Arbeitsspeicher des Galaxy A3 (2016) stellen aber einen deutlichen Schwachpunkt dar, auch in Sachen Updates. Größe und Auflösung der jeweiligen Displays bleiben gleich.


Galaxy A3 2016
Galaxy A3 2017
Galaxy A5 2016
Galaxy A5 2017
3DMark
7.246 Punkte
8.508 Punkte
7.920 Punkte
13.431 Punkte
Antutu
35.677 Punkte
45.904 Punkte
41.491 Punkte
60.986 Punkte
Geekbench
Single 699, Multi 2.185 Punkte
Single 676, Multi 3.236 Punkte
Single 699, Multi 3.577 Punkte
Single 768, Multi 3.974 Punkte
GFXBench
12 Bilder/Sekunde
12 Bilder/Sekunde
14 Bilder/Sekunde
34 Bilder/Sekunde
PCMark
4.048 Punkte
3.676 Punkte
3.151 Punkte
3.904 Punkte
Sunspider
746,7 ms
1.098,5 ms
721,6 ms
1.014,3 ms
Vellamo Browser
2.626 Punkte
3.054 Punkte
2.610 Punkte
3.116 Punkte

Unterschiede gibt es unterdessen in der Kapazität, vor allem aber der Laufzeit der Akkus in den Galaxy-A-Smartphones. In den Testberichten liefen die Vorjahresmodelle bereits recht lange, die neuen Smartphone legten aber noch einmal eine Schippe drauf und verlängerten die Zeit mit einer Akkuladung um rund ein Drittel. Das ist bemerkenswert, schließlich stieg die Kapazität der Akkus nur um 50 bzw. 100 mAh an. Der Grund dafür ist in den Prozessoren zu suchen, die jetzt nicht mehr im 28-Nanometer-Verfahren, sonder mit 14 Nanometer gefertigt werden und so effizienter arbeiten. Besonders schnelle Ladeverfahren oder gar kabelloses Laden gibt es bei der Galaxy-A-Reihe weiterhin nicht.

Mehr Megapixel, wenig Mehrwert

Vor allem das Galaxy A5 (2017) legt in Sachen Kameraauflösung kräftig nach und kommt mit zwei 16-Megapixel-Kameras daher. Die drei anderen belassen es hinten bei 13 Megapixel, die Frontkameras lösen mit 5 Megapixel bzw. 8 Megapixel auf. Gerade für Selfies ist der Sprung in der Auflösung aber nicht besonders relevant, denn gute Frontkameras zählen insgesamt nicht zu den Stärken der Galaxy-A-Serie, und da macht auch die Knipse im Galaxy A5 (2017) keine Ausnahme. Die Hauptkameras wiederum sind durch die Bank absolut brauchbar: Auch wenn das neue A5 hier die beste Leistung abliefert, ist es in dieser Disziplin nicht über die Maßen besser als die anderen Modelle. Positiv: Bei den 2017er Modellen stehen die Kameras nicht mehr aus dem Gehäuse hervor.

Ein Argument für die aktuellen Galaxy-A-Smartphones ist die Software. Die Smartphones aus dem Jahr 2016 wurden noch mit Android 5.1 Lollipop ausgeliefert, die aktuellen kommen immerhin mit Android 6.0.1 Marshmallow zu den Kunden. Diese Version haben das Galaxy A3 (2016) und A5 (2016) zwar als Update ebenfalls bekommen, ein Update auf Android 7 Nougat wird aber den 2017er Modellen vorbehalten bleiben. Außerdem haben das Galaxy A3 und A5 (2017) bereits die neue Grace UX an Bord, die sogar das Galaxy S7 erst mit dem Nougat-Update erhalten wird.

Fazit

Wer mit seinem Galaxy A3 oder A5 aus dem vergangenen Jahr zufrieden ist, hat insgesamt wenig Gründe, auf die neue Generation zu wechseln. Die Performance ist nicht viel schlechter, die Kameras und Displays ebenso wenig und auch das Design ähnelt sich. Klar, das Galaxy A3 (2017) und das Galaxy A5 (2017) sind wasserdicht, laufen etwas schneller und haben die aktuellere Software. Wer sich ein neues Smartphone anschaffen möchte, sollte selbstredend zum aktuellen Modell greifen, auch wenn die Vorjahresgeräte mit Preisen von 200 bzw. 280 Euro mittlerweile deutlich günstiger sind.

Mehr zum Thema: Android-Smartphones, Smartphone, Galaxy-Smartphone

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