Der französische Spielehersteller Gameloft hat seine Geschäftszahlen für das 1. Halbjahr 2005 vorgelegt. Demnach sind die Verkaufszahlen in den ersten sechs Monaten um 134 Prozent gestiegen, wobei 96 Prozent der Verkäufe durch Mobile Games generiert wurden. Dennoch sank der operative Gewinn aufgrund der gestiegenen Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 600.000 Euro, was allerdings im Rahmen der Unternehmenserwartungen liegt. Somit konnte der französische Spielehersteller seine starke finanzielle Position weiter festigen: Das Eigenkapital des Unternehmens erreichte einen Wert von 20,6 Millionen Euro und die Liquidität liegt nun bei 6,8 Millionen Euro.
Um die Strategie der internationalen Expansion weiter fortsetzen zu können, hat Gameloft seine Produktionskapazitäten weiter ausgebaut. Zwischen Juni 2004 und Juni 2005 wurde die Zahl der Mitarbeiter von 432 auf 1.375 erhöht, wovon die Entwickler einen Anteil von 87 Prozent ausmachen. Damit hat man gegenüber der Konkurrenz einen enormen Vorsprung, der sich bereits in den nächsten zwei Jahren positiv bemerkbar machen soll.
Noch in diesem Jahr will Gameloft seine Verkaufsumsätze auf 44 Millionen Euro steigern und erhöht somit seine Erwartungen um 10 Prozent. Außerdem soll der operative Gewinn in den kommenden sechs Monaten noch einmal um etwa 10 Prozent erhöht werden.
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