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BQ: Der spanische Hersteller meidet den MWC in Barcelona

Christopher Gabbert 15.02.2017 - 12:33|0
BQ: Der spanische Hersteller meidet den MWC in Barcelona

Warum meidet ausgerechnet der spanische Smartphone-Hersteller BQ den Mobile World Congress in Barcelona? Die wichtigste Mobilfunkmesse des Jahres ist für das Unternehmen doch praktisch ein Heimspiel. Xavier Gastaminza, General Manager für den europäischen Markt, hat uns die Gründe für den Verzicht auf einen MWC-Auftritt erläutert und einen Ausblick auf die neuen BQ-Smartphones gegeben.

Der Mobile World Congress in Barcelona ist die wichtigste Mobilfunkmesse des Jahres und wird von vielen Herstellern zur Vorstellung neuer Smartphones, Tablets und Wearables genutzt. Ausgerechnet der spanische Hersteller BQ verzichtet jedoch für einen Auftritt auf dem Messeparkett. Nach Angaben von Xavier Gastaminza, dem Executive Vice President und General Manager Europe bei BQ, will das Unternehmen mit Sitz in Madrid die nächsten Smartphone-Neuheiten in kleinerem Rahmen vorstellen. "Unser Hauptaugenmerk bei der Vorstellung neuer Produkte liegt darauf, dass Presse und Öffentlichkeit die Geräte kennenlernen. Wir sind der Ansicht, dass dies am besten bei kleineren Veranstaltungen und im direkten Kontakt mit der Presse des jeweiligen Landes funktioniert", sagte er uns auf Nachfrage.

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Statt auf einer MWC-Veranstaltung sollen die nächsten BQ-Smartphone-Neuheiten auf kleineren Launch-Events in verschiedenen europäischen Städten zu sehen sein. Am 15. März wird der Hersteller beispielsweise auf einem Event in München die neuen Smartphone-Modelle Aquaris X und Aquaris X Pro vorstellen, die sich durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen sollen. "Unser größtes Ziel war es immer, Technologie in Europa zu entwickeln und die beste Nutzererfahrung zu einem günstigen Preis anbieten zu können", so Gastaminza. "Anhand unseres Topsellers BQ Aquaris X5 Plus haben wir gezeigt, dass ein Gerät, das schon für unter 300 Euro erhältlich ist, so innovative Technologien wie das Ortungssystem Galileo integrieren kann. Gleiches gilt für die Geräte der Aquaris-U-Reihe, in der beispielsweise eine Kamera mit bis zu 16 Megapixel sowie ein 3.080-mAh-Akku eingesetzt und die trotzdem zu einem Preis von Einstiegsgeräten erhältlich sind."

Updates: Diese BQ-Smartphones bekommen Android 7 Nougat

Auch beim Thema Updates will sich BQ weiter engagieren. Dass Software-Updates für viele Nutzer ein wichtiger Thema darstellen, weil diese bestehende Sicherheitslücken schließen und neue Features auf die Geräte bringen, sei BQ bewusst, so Gastaminza: "Bei uns arbeiten viele Ingenieure daran, die Geräte auf die neueste Android-Version zu aktualisieren, solange dies technisch möglich ist. So will BQ die bestmögliche Nutzererfahrung bieten."

Im ersten Trimester 2017 erhalten das Aquaris X5 Plus und die U-Reihe (Aquaris U Plus, Aquaris U und Aquaris U Lite) die Aktualisierung auf Android 7 Nougat. Im zweiten Trimester sind Aquaris X5, Aquaris M5 und Aquaris M5.5 an der Reihe. Die passende Roadmap hat BQ auch auf Facebook veröffentlicht und will über das soziale Netzwerk die Nutzer auch weiterhin in Sachen Updates auf dem Laufenden halten.

BQ in Deutschland: Erfolg im anspruchsvollen Markt

Den deutschen Markt, den BQ vor zwei Jahren mit dem ersten Smartphone-Modell betreten hat, hält Gastaminza für anspruchsvoll und komplex. "Der deutsche Konsument kauft nicht unüberlegt. Er informiert sich ausführlich über die auf dem Markt angebotenen Geräte und liest Fachzeitschriften. Am Ende fällt seine Wahl auf das Produkt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie der neuesten und innovativsten Technologie", erklärt er. "Wir haben es dank unserer zufriedenen Nutzer und der ausführlichen Testberichte in die Medien geschafft, online kontinuierlich unter den Top-Sellern zu sein. Selbstverständlich werden wir auch in Zukunft auf den deutschen Markt setzen."

Mit dem Aquaris E4.5, Aquaris E5 und Aquaris M10 hat BQ drei Geräte im Sortiment, die mit der mobilen Variante der Linux-Distribution Ubuntu bespielt sind. Die Frage, ob es in Zukunft noch weitere Smartphones oder Tablets mit dem Betriebsystem geben wird, lässt der Hersteller im Interview offen. Allerdings betont der Vizepräsident, das die Geräte von den Kunden gut angenommen wurden und Deutschland zu den Ländern zählt, in denen BQ die meisten Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Ubuntu verkauft hat.

Mehr zum Thema: Android-Update, Android-Smartphones, MWC, Smartphones, Tablet, Android-Tablet, Smartphone-Markt

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