Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 

Bericht: Samsung verlagert Werk von Mexiko in die USA

Matthias Zellmer 09.03.2017 - 13:25|4
Bericht: Samsung verlagert Werk von Mexiko in die USA

Samsung plant laut einem Medienbericht Kapazitäten aus mexikanischen Fertigungswerken in die USA zu verschieben. Die Information stammt aus einem Personenkreis, die mit der Aufgabe der Umstrukturierung betraut ist.

Samsung scheint sich der Kritik durch den amtierenden US-Präsident Donald Trump zu beugen und Teile der Produktion in die USA zu verlagern. Gleich an mehreren noch unbekannten Standorten in den Vereinigten Staaten will der südkoreanische Hersteller 300 Millionen US-Dollar in die Errichtung neuer und den Ausbau bestehender Werke investieren. Samsung plant hier den Schwerpunkt auf Werke zur Herstellung technischer Haushaltsgeräte zu verlegen.

Anzeige

Der amtierende US-Präsident hatte schon in seiner Wahlkampagne ausländische Unternehmen stark kritisiert, die ihre Produktionsstätten in Mexiko oder anderen Ländern errichten, die Endprodukte aber in die USA einführen und vertreiben. Trump kündigte an, im Falle seines Wahlerfolgs eine massive Erhöhung der Einfuhrsteuer zu realisieren.

Auf die direkte Frage seitens des Wall Street Journal an Samsung, ob denn diese angekündigte Verlagerung und geplante Investitionen in Fertigungsstätten in den USA ein Resultat der neuen USA Politik seien, antwortete ein Samsung Pressesprecher ausweichend.

"Whatever happens in the future is really a decision made by our headquarters, it's not an internal decision of ours."
"Was auch immer in der Zukunft passiert, ist wirklich eine Entscheidung unseres Hauptquartiers, es ist keine interne Entscheidung von uns (Samsung Mexiko)."

Weiter führt der Samsung-Mitarbeiter aus, dass die Planungen und Überprüfung für die anstehende Investition in Höhe von 300 Millionen US-Dollar schon im Herbst vergangenen Jahres abgeschlossen waren. Also lange vor der Vereidigung Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA. Samsung plant somit circa 500 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Der südkoreanische Mitbewerber LG hatte bereits im vergangenen Monat Februar ähnliche Pläne angekündigt, wie Reuters weiter berichtet. Mit einer Investitionssumme von 250 Millionen US-Dollar würde LG ebenfalls Werke für elektronische Haushaltsgeräte in den USA bauen.

via Reuters

Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Kommentare
  1. 14.03.17 10:47 Metronome (Newcomer)

    @Zander Gut formuliert.

  2. 14.03.17 08:54 DerZander (Handy Profi)

    Bisher haben sich alle Berichte, darüber, dass Firmen angeblich wegen Trump mehr investieren oder Arbeitsplätze nach USA verlagern, bei genauerem hinsehen als Fake herausgestellt.

    Da wird behauptet man investieren jetzt X Millarden in den USA. Verschweigt aber, dass man die letzten Jahre auch X Millarden investiert hat. Da wird einen neue Fabrik in den USA großspurig promotet, die schon seit Jahren im Bau ist usw.

    Trump ist das egal. Der ist einerseits gar nicht intelligent genug das Ganze Spiel zu durchblicken (kommt ja nicht auf Fox News) und andererseits ist es im egal solange man glaubt, er hätte Erfolg.

  3. 13.03.17 15:02 Metronome (Newcomer)

    Nunja, wenn es zu einem Rechtsstreit käme, dann spielt der Standort nicht so eine große Rolle und auch ein Präsident hat sich den Gesetzen zu beugen. Aber Samsung hat mit Sicherheit einen guten Deal an Land gezogen und Trump einen großen Produzenten ins Land gebracht wie er es versprochen hat. Mal sehen wer das bezahlt und ob es sich letzlich lohnt für die Amerikaner.

  4. 09.03.17 14:13 M.a.K (Handy Master)

    Ein cleverer Schachzug von Samsung. Den Präsidenten auf seiner Seite zu haben könnte sich beim nächsten Rechtsstreit auszahlen.

antworten
 
Anzeige
Aktuelle Geräte im Test
Anzeige