Als Nokia vor etwa zwei Jahren sein Series60-Gerät 3650 vorstellte, war erst die Aufregung, dann der Ärger groß. Das Gerät überzeugte zwar mit vielen Funktionen und spaßigem Design, die Bedienbarkeit war aber so miserabel, dass der finnische Hersteller nur wenige Monate den "Nachfolger" 3660 mit begradigter Tastatur nachlegte. Samsung versucht sich nun gemeinsam mit dem der High-End Marke Bang & Olufsen an einer Neuauflage des missglückten runden Tastaturaufbaus. Unter dem Namen Serene entwickeln die beiden Unternehmen nach eigenen Angaben bereits seit 2004 ein Konzept, das sie heute stolz der Öffentlichkeit präsentieren.
Serene ist ein Folder-Handy mit quadratischem Querschnitt und einem breiten hochbrillanten Farbdisplay. Samsung konzentriert sich technisch aufs Wesentliche: viel mehr als Telefonieren soll man mit dem Serene nach ersten Angaben nicht können, die Herzen von Liebhabern puristischen Designs und verarbeitungstechnischer Qualität sollen dafür höher schlagen. Zum Lieferumfang von Serene gehört eine dreieckige Lade-/Docking-Station aus poliertem elektrolytisch oxidiertem Aluminium.
Steckt das Handy in der Docking-Station oder liegt es auf dem Tisch, lässt es sich Laptop-ähnlich bedienen, denn der Darstellungsmodus kann um 180 Grad gedreht werden. Besonderes Highlight: Über eine optional verfügbare DECT-Docking-Station können Bang & Olufsen-Kunden das Serene-Telefonbuch mit ihrem schnurlosen Telefon des gleichen Herstellers synchronisieren.
Die Qualität wird ihren Preis haben: trotz weniger Features soll das Telefon ab Ende des 4.Quartals 2005 nicht für unter €1000,- bei ausgewählten Samsung-Fachhändlern über den Ladentisch gehen. In Bang & Olufsen-Shops soll das Gerät inklusive besagter DECT-Station sogar mit €1100,- ohne Vertragsbindung zu Buche schlagen. » Mehr Bilder zum Samsung Serene
irgendwie schön und hässlich...