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Upgrade-Frage: Samsung Galaxy S8 kaufen oder Galaxy S7 Edge behalten?

Stefan Schomberg 28.03.2017 - 12:20|12
Upgrade-Frage: Samsung Galaxy S8 kaufen oder Galaxy S7 Edge behalten?

Mit dem Marktstart des Samsung Galaxy S8 (Plus) stellt sich für Besitzer des Samsung Galaxy S7 (Edge) die Upgrade-Frage: Das bislang genutzte Smartphone-Modell weiter nutzen oder auf das neue Gerät wechseln? Unsere Empfehlung kommt schon vor dem Launch des Galaxy S8, falls gleich nach der Präsentation des Geräts der Vorverkauf startet.

Das Samsung Galaxy S8 (Plus) ist fast da: Morgen präsentiert der koreanische Hersteller das neue Top-Smartphone, wobei so gut wie alle Informationen zu den beiden Gerätevarianten schon durchgesickert sind. Galaxy-S7-(Edge)-Besitzer können somit schon jetzt die Spezifikationen ihres Samsung-Smartphones mit dem Nachfolgemodell vergleichen und für sich die Frage beantworten, ob sie beim S7 bleiben oder auf das S8 umsteigen wollen. Unsicheren geben wir an dieser Stelle eine Empfehlung auf Basis der bislang bekannten Hardware-Specs.

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Die Hardware des Samsung Galaxy S8 im Vergleich

Beim Blick auf das Datenblatt fallen gar nicht so viele Hardware-Verbesserungen des Galaxy S8 im Gerätevergleich ins Auge. Natürlich ist der Prozessor des neuen Geräts wie in jedem neuen Topmodell schneller als der Antrieb im Vorjahresmodell. Bei der täglichen Nutzung dürfte sich hier im Vergleich aber kein großer Unterschied zur Leistung des Galaxy S7 (Edge) ausmachen lassen. Das legt schon die Typenbezeichnung des Chipssatzes nahe: Exynos 8895 statt Exynos 8890 mit etwas höherem Takt. Am Arbeitsspeicher hat sich beim Generationenwechsel gar nichts geändert, auch beim Galaxy S8 (Plus) setzt Samsung auf 4 GB LPDDR4-RAM.

Dazu gibt es offenbar wieder die bereits von den S7-Modellen bekannte 12-Megapixel-Kamera mit Dual-Pixel-Fokus und großer Lichtempfänglichkeit dank Blende f/1.7, die 2016 Maßstäbe bei Geschwindigkeit und Bildqualität setzte. Beim Speicher für das neue Spitzenmodell setzt Samsung angeblich ausschließlich auf 64 GB internen Speicher, während es das Vorgängermodell mit bis zu 128 GB Programmspeicher. In Deutschland wurde aber vor allem die 32-Gigabyte-Variante des S7 verkauft.

Samsung Galaxy S8 (Plus) | (c) Samsung (via Winfuture)

Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus | (c) Samsung (via Winfuture)

Der Akku des Galaxy S8

Der Akku ist mit 3.000 mAh im S8 bzw. mit 3.500 mAh im S8 Plus minimal weniger groß als in den S7-(Edge)-Modellen. Einerseits belasten die größeren und höher auflösenden Displays des neuen Samsung-Smartphones den Stromlieferanten stärker. Andererseits laufen die S7-Modelle vergleichsweise ausdauernd, und der modernere Prozessor verspricht seinerseits Entlastung. Der Snapdragon 835 fürs Galaxy S8 (Plus) wird im 10-Nanometer-Verfahren gefertigt, der Exynos 8890 im Galaxy S7 im 14-Nanometer-Prozess. Ob der Ausgleich klappt, werden wir erst nach einem richtigen Test des Galaxy S8 (Plus) beantworten können.

Alles bleibt anders: Altes Design mit neuem Display

Das Glas auf Frontseite und am Rücken des Galaxy S8 (Plus) krümmt sich jeweils wie beim Galaxy S7 Edge an den Gehäuseseiten stark zum dünnen Metallrahmen hin. Wie das Vorgängermodell ist das neue Samsung-Smartphone auch nach IP68 staub- und wasserdicht und unterstützt kabelloses Laden per Induktion mit einer entsprechenden Ladematte als optionales, kostenpflichtiges Zubehör. Damit hören aber die Ähnlichkeiten des Galaxy S8 (Plus) zum Galaxy S7 (Edge) auf.

Die auffälligste Änderung am Design betrifft das Display: Samsung verwendet nach aktuellem Kenntnisstand ein Super-AMOLED-Display im Format 18,5:9, damit wird der Touchscreen etwas in die Länge gezogen. Daraus resultieren eine minimal höhere Auflösung von jetzt 2.960 x 1.440 Pixel (statt 2.560 x 1.440 Pixel) und entsprechend etwas mehr Darstellungsfläche. Da das Gerät nicht breiter als das Galaxy S7 (Edge) ist, lässt es sich noch bequem in einer Hand halten. Und das, obwohl der Touchscreen mit 5,8 Zoll (beim S8 Plus 6,2 Zoll) im Vergleich mit dem S7 (Edge) mit 5,1 bzw. 5,5 Zoll deutlich größer gehalten ist. Beim neuen Samsung-Smartphone nimmt der Touchscreen als verhältnismäßig mehr Fläche ein. Einen Homebutton samt Fingerabdrucksensor unter dem Display gibt es deswegen nicht, der Scanner sitzt an der Rückseite des Smartphones. Seitliche Ränder gibt es dank des Edge-Dislays quasi gar nicht am S8 (Plus).

Samsung Galaxy S8 (Plus) | (c) Samsung (via Winfuture)

Rahmen und Edge-Display kennt man auch vom Galaxy S7 Edge | (c) Samsung (via Winfuture)

Schmale oder gar keine Seitenränder am Bildschirm sind nicht immer praktisch, nicht wenige Nutzer des Galaxy S7 Edge erleben immer wieder mal Eingabeprobleme auf dem gerundeten Seitenbereich des Edge-Displays. Auch die neue Position des Fingerabdrucksensors auf der Rückseite wird nicht allen Fans von Samsung-Smartphones gefallen, die bislang anderes gewohnt waren. Dass der Fingerabdrucksensor beim Galaxy S8 (Plus) neben und nicht unter der Kamera platziert ist, erschwert die Nutzung ohne konzentriertes Hinschauen weiter. Alternativ steht zum Entsperren der Galaxy-S8-Modelle ein integrierter Iris-Scanner bereit, der sich aber beim Galaxy Note 7 als nur als bedingt praktisch erwies.

Zünglein an der Waage: Sprachassistent Bixby

Große Unbekannte des Galaxy S8 (Plus) ist zurzeit noch der neue Sprachassistent Bixby - falls er zum Marktstart des Smartphones überhaupt verfügbar ist. Was er genau kann, werden wir wohl erst auf der Launch-Keynote von Samsung. Derzeit heißt es nur, dass der über eine gesonderte Hardware-Taste aufrufbare Sprachassistent verbal alle Funktionen ausführen kann, die auch über den Touchscreen angewählt werden können, und dass er lernfähig und kontextbasiert arbeite. Zudem soll Bixby auch Kommandos verstehen, wenn sie nicht in der eigentlich erwarteten Wortfolge gestellt werden. Wenn Bixby richtig gut funktioniert, könnte der Assistenzdienst bei der Upgrade-Frage das Zünglein an der Waage zugunsten des Galaxy S8 (Plus) sein. Nutzer des Galaxy S7 (Edge) können in Kürze auf den ebenfalls sprachgesteuerten und mit Künstlicher Intelligenz arbeitenden Google Assistant zurückgreifen.

Beim Betriebssystem gibt es hingegen anfangs keinen großen Unterschied: Android 7 Nougat ist inzwischen auch für die S7-Modelle verfügbar, die Samsung-Nutzeroberfläche dürfte sehr ähnlich und nur in wenigen Punkten speziell an das S8 angepasst sein.

Empfehlung: Galaxy S7 behalten oder Galaxy S8 kaufen?

Das neue Samsung Galaxy S8 (Plus) ist vor allem für Nutzer, die das Galaxy S7 nicht haben, eine echte Empfehlung. Die technischen Unterschiede im Vergleich zum Vorgängermodell - gerade bei Prozessor, RAM und Kamera - fallen aber überraschend gering aus. Ich meine daher: Wer zurzeit ein Galaxy S7 (Edge) nutzt, kann ruhig noch ein weiteres Jahr mit dem Gerät dranhängen. Es sei denn, ihr wünscht ein Smartphone mit noch größerem Display. Für diejenigen, die mit dem Edge-Display nicht zurechtkommen, scheidet das Galaxy S8 (Plus) dagegen als neues Smartphone aus.

Preis und Verfügbarkeit des Galaxy S8 (Plus)

Der Preis ist natürlich ein wichtiges Kriterium bei der Wahl zwischen einer Weiternutzung des Galaxy S7 (Edge) und einem Umstieg durch Kauf des Galaxy S8 (Plus). Das neue Topmodell von Samsung wird wohl mit Preisen von 799 bzw. 899 Euro (jeweils UVP) gut 100 Euro teurer als im vergangenen Jahr der Vorgänger. Sparfüchse holen sich ohnehin jetzt das Galaxy S7, denn das gibt es inzwischen für Preise ab 449 Euro und wird sicherlich noch im Preis sinken. Kleiner Tipp für Unentschlossene: Bis zum Marktstart des Galaxy S8 (Plus) im April warten und das Gerät dann in Ruhe in einem Handy-Shop ausprobieren und erst dann entscheiden.

Areamobile wird morgen über das Launch-Event von Samsung für das Galaxy S8 (Plus) berichten und im Anschlus erste Eindrücke vom neuen Samsung-Smartphone im Hands-on liefern. Jetzt seid ihr am Zug: Würdet ihr das Galaxy S8 (Plus) kaufen oder ein vorhandenes Galaxy S7 (Edge) behalten? Vielen Dank fürs Mitmachen bei unserer Umfrage und für eure Kommentare zum Thema!

Mehr zum Thema: Android-Smartphone, Smartphones, Galaxy-Smartphone, Neuvorstellung

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Kommentare
  1. 28.03.17 16:44 Pikachus (Handy Profi)

    okay war ja ma ne schöne Ausbeute xD zum Glück Geräte der letzten Generation ansonsten hätt ich gefragt ob du Geld zu viel hast haha

  2. 28.03.17 16:28 foetor (Expert Handy Profi)

    @Pickachus
    Bei mir waren es das Z5, S6, iPhone 6, Asus Zenfone Maxx, LG G4, Z3C, Outkittel K10000 oder wie das hieß und dann den Rest des Jahres das S7 Edge :-) das war das Jahr 2016

  3. 28.03.17 16:12 Pikachus (Handy Profi)

    also bei mir waren es 2016 nur 3 Ger?*te und dieses Jahr noch gar keins obwohl ich mitm s7 edge hadere.. aber das s6 edge + geht halt noch zu gut iwie xD

  4. 28.03.17 15:25 foetor (Expert Handy Profi)

    @M.a.K
    :D
    Da hast du Recht! Gehören halt doch zu den Nerds, zumindest Smartphone-Nerds :D :D

    Ich weiß gar nicht ob bei mir insgesamt 30 Geräte reichen oder es mehr waren :D

    Ich will jetzt auch versuchen mal bei einem Gerät zu bleiben aber paar kommende Geräte reizen halt schon ;-)

  5. 28.03.17 15:17 M.a.K (Handy Master)

    @ foetor,

    nach einiger Zeit fällt einem das selber gar nicht mehr auf. Wir sind hier echt schon ein haufen Verrückter mit zu viel Geld :D

  6. 28.03.17 15:09 foetor (Expert Handy Profi)

    @M.a.K
    Das S7 reicht ja auch noch vollkommen!
    @Pikachus
    Das auch noch! Kamera reicht super und auch ist das S6 sehr handlich. Es sei denn mal will eine IP Zertifizierung dann würde ich auf das S7 wechseln

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