Nachdem der taiwanische Elektronik-Konzern BenQ am 1. Oktober offiziell den Mobilfunkbereich von Siemens Communications übernommen hat, meldete sich der Hersteller am Wochenende erneut zu Wort. Clemens Joos, derzeitiger Chef von BenQ Mobile, blickt ausgesprochen optimistisch in die Zukunft: "Zehn Prozent Marktanteil sind im Zeitraum von zwei bis drei Jahren erzielbar" - im abgelaufenen zweiten Quartal kam Siemens auf einen weltweiten Marktanteil von 5,2 Prozent.
Foto: Siemens SXG75
Die Zielsetzung für das kommende Jahr steht bereits fest: "Unsere Priorität ist, das Geschäft auf eine profitable Basis zu stellen", dies bedeutet ein Verlassen der Verlustzone, in welche der Mobile-Bereich in den vergangenen Jahren manövriert wurde. Im Vordergrund steht die Entwicklung von hochwertigen Endgeräten, bereits auf der CeBIT 2006 sollen die Modelle unter der Marke "BenQ-Siemens" vorgestellt werden. Unterdessen teilten die Taiwaner mit, dass die Bezeichnung "Siemens" für ihre Mobiltelefone bereits ab 2007 schrittweise eingestellt werden soll, voraussichtlich im Jahr 2010 werde sie vollständig von BenQ Mobile abgelöst werden. Erfolg suchen die Taiwaner zunächst in der Masse: für 2006 sind über 30 Handy-Neuvorstellungen geplant, die meisten der Geräte sollen nach wie vor in Deutschland hergestellt werden.
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