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Testbericht von Dirk Schützner: "Das Asus ZenFone 3 Max ist ausdauerndes Smartphone mit guter Leistung"

AreaMobile Redaktion 08.05.2017 - 17:50|Lesertest-Aktion von Asus und Areamobile|0
Testbericht von Dirk Schützner:

Zehn Areamobile-Leser haben das Asus ZenFone 3 Max getestet. Hier der Testbericht von Dirk Schützner. Er hält den 4.100 mAh starken Akku des Smartphones für das Highlight-Feature.

Ich hatte die Gelegenheit, das ASUS Zenfone 3 Max im Rahmen eines Lesertests für Areamobile genauer unter die Lupe nehmen zu dürfen. Was ich mit dem goldenen Smartphone in den vergangenen drei Wochen erlebt habe, möchte ich euch nicht vorenthalten.

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Optisch unterscheidet sich das knapp 152 x 76 x 8,3 Millimeter große, dafür aber 175 Gram schwere Asus ZenFone 3 Max eigentlich kaum von anderen Modellen in dieser Preisklasse. Der Hersteller hat sich überwiegend für Aluminium entschieden. Lediglich die Rückseite zieren zwei Abdeckungen aus Kunststoff, vermutlich zur Verbesserung der Empfangseigenschaften. Die goldene Farbe trifft jetzt nicht unbedingt meinen persönlichen Geschmack. Meine Frau war davon aber begeistert.

Dass der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite liegt (unter halb der Kamera), ist ebenfalls Geschmackssache. Legt man es auf den Tisch, dann kann man es natürlich nur schlecht damit entsperren. Wenn ich es in der Hand halte, klappt das aber deutlich besser, als wenn man den Home-Button unter das Display gequetscht hätte. Platz wäre da aber mehr als genug gewesen. So sind die Ränder rund um das 5,5 Zoll große Display mit seiner Full-HDAuflösung doch recht breit geraten. Das Display selber ist dafür aber schön hell und die Farben werden nicht so grell abgebildet, wie bei manchen Smartphones aus dem Hause Samsung. Ich hatte auch bei hellen Tagen keine Probleme mit der Ablesbarkeit.

Die Benutzeroberfläche, die man Android 6.0.1 übergestülpt hat, nennt sich ZenUI 3.0. Mit Buddhismus oder chinesischer Zurückhaltung hat sie aber so gar nichts gemeinsam. Sie ist bunt, mit zahllosen Apps von Asus ausgestattet und kann über Themen auch noch grafisch verändert werden. Freunde von schlichteren Oberflächen wie dem Google Launcher werden sich hier wohl schnell überfordert fühlen. Ich persönlich mag das aber, wozu hat man auch sonst eine schnelle Hardware verbaut? Gerade das Laserlineal, mit dem man Entfernungen zu anderen Objekten messen kann, fand ich sehr nützlich.

Asus nutzt beim ZenFone 3 Max einen Snapdragon 430 genannten Prozessor. Der hat wohl vier Kerne und eine maximale Taktfrequenz von 1,5 GHz. In Verbindung mit den 3 G B Arbeitsspeicher ergibt das ein schnelles Smartphone. Ich bin aber auch eher der Gelegenheitsspieler. Für mich reicht die Leistung der CPU also vollkommen aus, und auch die verspielte Benutzeroberfläche ruckelte nicht.

Die Kamera auf der Rückseite löst Aufnahmen mit bis zu 16 Megapixel auf. Das klingt nach viel, der Sensor ist aber recht klein kommt mit wenig Licht nur schlecht zurecht (Blende f/2.0). Bei Sonnenschein kommen aber ansprechende Aufnahmen zustande. Videos werden übrigens in Full-HD aufgezeichnet. Das ist für Facebook, WhatsApp und Co vollkommen ausreichend. Mir ist eine Kamera bei Smartphones nicht wirklich wichtig. Ich nutze für diesen Zweck anderes Equipment.

Das Highlight des Asus Zenfone 3 Max ist für mich der 4.100 mAh starke Akku. Den kann man zwar nicht selbst auswechseln, dafür aber als Powerbank nutzen. Über ein mitgeliefertes Kabel kann ich so zum Beispiel andere Geräte wie meine Kamera aufladen. Die Kraftzelle hat mich immer locker durch den Tag gebracht. Am Ende des Tages – so gegen 20 Uhr – hatte ich immer noch fast 35 Prozent der Akkuladung. Auf Reisen habe ich es geschafft, den Akku nach einem 10-stündigen Videomarathon mit "The Big Bang Theory" in die Knie zu zwingen. Mein Galaxy S6 hat es nie soweit gebracht.

Wer auf der Suche nach einem ausdauernden Smartphone mit guter Leistung ist, dafür nicht viel Geld ausgeben will, der sollte mal einen Blick auf das Asus Zenfone 3 Max werfen. Leider findet man das aber nicht im örtlichen Elektronikmarkt.

Diesen Testbericht schrieb Areamobile-Leser Dirk Schützner. Alle Testpersonen dürfen - unabhängig von ihrer Bewertung des Smartphones - ihr Testgerät behalten.

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