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Windows 10 Fall Creators Update: Diese Neuerungen bringt das nächste große Update

Christopher Gabbert 12.05.2017 - 10:05|0
Windows 10 Fall Creators Update: Diese Neuerungen bringt das nächste große Update

Am zweiten Tag der Build 2017 kündigt Microsoft das nächste große Windows-Update für den Herbst dieses Jahres an. Es heißt passend Windows 10 Fall Creators Update. Darin enthalten ist das neue Fluent Design, Windows Timeline und weitere Features für gerätübergreifendes Arbeiten.

Der zweite Tag von Microsofts diesjähriger Entwicklerkonferenz Build stand ganz im Zeichen von Windows 10, Universal-Apps und der Microsoft Cloud. Der wichtigste Punkt auf der Agenda war dabei sicherlich die bereits vermutete Ankündigung des nächsten großen Windows-Updates. Unter dem Namen "Windows 10 Fall Creators Update" spendiert Microsoft dem Desktop-Betriebssystem im Herbst neue Features und führt ein neues Design ein. Infos zu Windows 10 Mobile gab es am zweiten Konferenz-Tag nicht.

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Neue Windows-Oberfläche Fluent Design System

Unter dem Namen "Fluent Design System" hat Microsoft das neue Design von Windows 10 vorgestellt, das mit dem Herbst-Update die Nachfolge des aktuell unter Windows 10 genutzten Modern-Design antritt. Es bleiben zwar bisherige Elemente wie große einheitliche Flächen und einfache grafische Elemente vorhanden, werden aber an vielen Stellen durch Licht- und Schatten-Effekte, Tiefenunschärfe und 3D-Elemente erweitert. Damit scheint das Unternehmen bereits einen Grundstein für die Zukunft legen zu wollen, in der zum Beispiel bei der Holo-Lens zweidimensionale Objekte in einer Art virtueller 3D-Oberfläche platziert und bedient werden können.

Mit Lichteffekten will Microsoft die Aufmerksamkeit des Nutzers auf bestimmte Objekte auf dem Bildschirm oder in der Oberfläche lenken, während durch Schatten-Elemente und räumliche Tiefe bestimmte Inhalte hervorgehoben werden. Neue Animationen sollen für fließende Übergänge sorgen und mit neuen Effekten ebenfalls den Nutzer zu bestimmten Inhalten führen. Durch den Einsatz verschiedener Strukturen, die an Materialien wie Holz, Milchglas oder Sand erinnern, sollen Nutzern zum "Anfassen" und Ausprobieren bestimmter Elemente angeregt werden.

Die neue Oberfläche wird allerdings nicht in einem Schwung mit dem neuen Update kommen. zwar werden bereits einige der Standard-Apps das neue Design nutzten, weitere Anwendungen werden aber nur schrittweise auf das neue Fluent Design System angepasst. 

Flexibler Wechsel zwischen verschiedenen Geräten und Betriebssystemen

Eine weitere Neuerung des Windows 10 Fall Creators Update ist die Windows Timeline. Hier werden Interaktionen künftig chronologisch erfasst, was Nutzern ermöglicht, zu jeder Zeit zu einer früher bearbeiteten Datei "zurückzuspringen" und die Arbeit an älteren Projekten fortzusetzen. Das soll geräteübergreifend funktionieren, damit Nutzer zum Beispiel eine auf dem Desktop-PC begonnene Arbeit auf dem Smartphone oder dem Laptop fortsetzen können, ohne Dateien mühsam bei einem Cloud-Dienst oder ähnlichen hochzuladen.

Ein besonderes Feature dabei ist "Pick Up Where You Left Off". Hier wird Cortana zum neuen Dreh- und Angelpunkt für den Abgleich von Daten zwischen mehreren Geräten, wobei dabei gleichgültig ist, ob unter Windows, Android OS oder iOS gearbeitet wird. Die smarte Assistentin wird quasi zur Cloud auf dem jeweiligen Smartphone oder Tablet. Auf allen drei Systemen soll alles synchron laufen. Mit zu der systemübergreifenden Synchronisation gehört auch das neue Windows Clipboard, eine Zwischenablage in der Cloud. Nutzer kopieren eine Datei, Textzeile, Link oder ein Foto und sind dann in der Lage, dieses auf jedem verbundenen Gerät an gewünschter Stelle wieder einzufügen.

Neue Hoffnung für den Windows Store?

Mit dem neuen Programmierstandard XAML 1.0 möchte Microsoft die Entwicklung von Apps für Windows 10 erleichtern und attraktiver machen. Damit sollen Anwendungen ganz einfach plattformübergreifend für Windows, Android als auch für iOS entwickelt werden können. Möglicherweise hilft das Microsoft dabei, Entwickler dazu zu bringen mehr Apps für Microsofts Desktop- und Mobile-OS zu programmieren.

Mit XAML 1.0 Apps für drei Betriebssysteme entwickeln | (c) Microsoft
Mit XAML 1.0 Apps für drei Betriebssysteme entwickeln | (c) Microsoft

Durch die geringe Verbreitung von Windows 10 Mobile und dem Programmieraufwand für die Desktop-Variante, ist der Windows Store in Sachen App-Angebot weiter abgeschlagen. Unklar bleibt, welchen Umfang die erste Version des Standards haben wird. Zwar soll die Version 1.0 noch dieses Jahr erscheinen, bis mit ersten plattformübergreifenden Apps zu rechnen ist, dürfte es allerdings noch einige Zeit dauern.

Mehr zum Thema: App-Store, Apps, Windows, Windows 10, Microsoft Build

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