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Blackberry Ontario: So sollte der Z30-Nachfolger aussehen

Tobias Czullay 15.05.2017 - 08:46|3
Blackberry Ontario: So sollte der Z30-Nachfolger aussehen

Fans, die Blackberry schon seit mehr als einem Jahrzehnt die Treue schwören, dürften beim Anblick dieses Smartphones etwas wehmütig werden: Neue Fotos zeigen das Blackberry Ontario, das die Passport- und Classic-Modelle ergänzen sollte, aber nie erschienen ist.

Es kommt vor, dass Smartphones noch im Stadium ihrer Testphase aus vielerlei möglichen Gründen eingestellt und doch nicht verkauft werden. Seltenheitswert hat es jedoch, wenn solche Geräte dann einige Zeit später doch noch an die Öffentlichkeit geraten, so wie es nun mit einem Blackberry-Smartphone mit dem Codenamen "Ontario" geschehen ist. Das Blackberry-Fanblog Crackberry ist an einen Prototyp des Smartphones gelangt, über das wir vor mehr als drei Jahren erstmals berichteten und das mit dem damals aktuellen Snapdragon 800 und 2 GB Arbeitsspeicher als Highend-Modell ins Rennen gehen sollte.

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"Ontario" - oder auch Z50 - sollte im selben Zeitfenster erscheinen, in dem die Modelle "Windermere" alias Blackberry Passport und Classic auf den Markt kamen. Und tatsächlich sieht man dem Prototyp äußerlich eine Verwandtschaft zum Passport an: Die Kamera steht leicht ab und die hier ebenfalls zweiteilige Rückseite dürfte aus einem ähnlichen Softtouch-Material gefertigt sein. Zudem soll das Betriebssystem Blackberry OS 10.3 vorinstalliert gewesen sein. Nur handelt es sich beim "Ontario" eben um ein Smartphone ohne physische Tastatur, es verfügt wie der geistige Vorfahre Z30 nur über einen Touchscreen. Der wäre 5,2 Zoll groß gewesen und hätte Inhalte in Full-HD angezeigt.

Blackberry Ontario | (c) Crackberry
Blackberry Ontario | (c) Crackberry

Die Zeiten haben sich geändert

Warum sich Blackberry gegen die Veröffentlichung des "Ontario" entschieden hat, ist nicht bekannt. Womöglich wollte der schon damals strauchelnde Konzern seine Stärken mit den Tastatur-Smartphones Passport und Classic unter Beweis stellen und abtrünnig gewordene Nutzer von Apple- und Android-Smartphones zurück gewinnen. Ohne Erfolg, wie sich herausstellen sollte. Seit 2014 hat sich für Blackberry und dessen Kundschaft so einiges verändert. Das für seine sichere Software bekannt gewordene Unternehmen wendete sich Googles Android zu und lässt Smartphones wie das KeyOne unter dem Dach "Blackberry Mobile" nun von Herstellern wie TCL bauen und vertreiben.

Mehr zum Thema: Smartphone

via Phone Arena

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Kommentare
  1. 15.05.17 20:43 Gandalf (Expert Handy Profi)

    Da muss sogar ich sagen: Gott sei Dank nicht. Man, ist das Teil hässlich. o.O

  2. 15.05.17 20:35 chief (Gesperrt)

    @Kommandant
    Das war genau das, was ich ewig in der BB Community gepredigt habe.

    Die Plattform braucht mehr Apps (und nicht die ganzen Katzen- furzsounds Apps) und vor allem aktuellere Hardware.

    Würde immer wieder runtergebügelt, dass man nicht mehr braucht. Interessant waren allerdings meine Beobachtungen als das Passport kam.
    Wie Sie sich auf einmal alle das scharfe Display gelobt haben oder der Kamera schwärmten.

    Die BlackBerry Fan(Boy)community ist nach meinen Beobachtungen die "falscheste" Community die ich kennengelernt habe.

    Da kam man sogar sachlicher mit Apple Fanboys diksutieren.

  3. 15.05.17 14:01 Kommandant (Member)

    Klar. Lag am BB10 OS. Das hatte keine Zukunft. Leider. Finde ich immer noch das beste System. Aber das Problem mit den Apps hat Blackberry erkannt. Da man von Business User allein nicht leben kann. Schade. Ich nutze immer noch mein Classic ;)

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