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Microsoft Surface Laptop im Schadensfall für die Tonne

Matthias Zellmer 17.06.2017 - 16:02|3
Microsoft Surface Laptop im Schadensfall für die Tonne

Niedrige Wertungne im Reparierbarkeits-Ranking von iFixit sind keine Seltenheit. Dass ein Gerät aber mit null Punkten bedacht wird und damit als nicht zu reparieren gelten muss, dagegen schon. Mit dem Surface Laptop hat Microsoft jetzt ein solches Ergebnis erreicht.

Der Reparaturdienstleister iFixit ist dafür bekannt, mobile Endgeräte unmittelbar nach ihrem Erscheinen auf den Seziertisch zu legen und auseinanderzunehmen. Dabei untersuchen sie die Reparierbarkeit der Geräte und zeigen die einzelnen Teardown-Schritte und die im Smartphone, Tablet oder anderen Device verbauten Bauteile. Neuesten Gerät im iFixit-Ranking ist der Surface Laptop, den Microsoft gerade erst mit dem Surface Pro in den Handel gebracht hat. Das Ergebnis ist aus iFixit-Sicht vernichtend: Der Surface Laptop bekommt null Punkte - im Schadensfall kann man den Laptop wohl nur noch entsorgen.

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Eine Besonderheit des 1.150 Euro (maximal 2.499 Euro) teuren Microsoft Laptop ist der Alcantara-Bezug, der eine Reparatur oder eine Aufrüstung verhindert. Dieser muss mit einem Cutter-Messer zerstört werden. Aber auch die Metall-Teile lassen sich nicht ohne Zerstörung einzelner Komponenten entfernen. Das Notebook mit neuem Akku, Prozessor, SSD oder Arbeitsspeicher bestücken? Keine Chance. Alle Bauteile sind fest verlötet oder verklebt.

Microsoft Surface Laptop im Schadensfall für die Tonne

Somit vergeben die Experten von iFixit im Reparierbarkeits-Score null von zehn Punkten. Damit ist der Microsoft Surface Laptop bei einem Schaden, ein Fall für die Recycling-Tonne. Nicht selbst verursachte Schäden innerhalb der Garantiezeit sind für Anwender nicht ganz so tragisch. Nachhaltige und umweltschonende Produktion sehen aber anders aus. Kunden sollten sich aber vor dem Kauf des Laptops darüber im Klaren sein, dass die gewählte Ausstattung auf "Lebenszeit" reichen muss.

Mehr zum Thema: Windows 10

via Dr. Windows

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Kommentare
  1. 18.06.17 10:56 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @REhuus: Bei so großen Geräten, ist die relative Platzersparnis gering und kein echter Grund die Austauschbarkeit zu opfern. Man sieht ja an den Handybauteilen, dass die Reparierbarkeit auf kleinem Platz recht einfach realisierbar ist. Auch gibt es mit dem LG Gram ein Laptop bei dem sogar der RAM wechselbar ist und das ist ziemlich klein.

  2. 18.06.17 10:36 REhuus (Handy Profi)

    Die Frage ist ja, ob das Verkleben und Verlöten sämtlicher Komponenten überhaupt signifikante Vorteile in Sachen Stabilität und Bauhöhen/-gewichten bringt...

  3. 17.06.17 16:11 M.a.K (Handy Master)

    Immer weniger Bauteile übernehmen immer mehr Aufgaben, Komponenten die bisher austauschbar waren werden wegen der Platzersparnis fest verlötet. Wegwerfprodukte sind die Zukunft. Aus diesen Gründen sollte von der Politik mal in Betracht gezogen werden die Gewährleistung mindestens auf 3 Jahre zu erweitern.

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