Nun ist es offiziell: Motorolas Erfolgsfolder RAZR V3 bekommt einen Nachfolger. Das V3i ähnelt seinem Vorgänger in Gehäuseform und Bauweise zwar in hohem Maß, hat aber neben vielen technischen Spielereien auch neue Materialien hinzugewonnen. Das Magnesiumgehäuse des V3 wurde beim V3i durch eines aus Titan ersetzt, das das Klapphandy nur minimal schwerer macht, dafür aber den hochwertigen Eindruck des ultraflachen Folders nochmals deutlich verstärkt. Das auf der Außenseite prangende Motorola-Logo ist nun mit einer blauen Hintergrundbeleuchtung hinterlegt, die das Gerät im Dunkeln wie im Hellen unverkennbar macht. Auch die Tastatur hat einen leichten Neuanstrich verpasst bekommen und funkelt den Nutzer nun in einem etwas dunkleren Metallton an. Technisch hat sich eine Menge getan - der Hersteller war aber in erster Linie darum bemüht, die Unzulänglichkeiten des Vorgängers auzumerzen. So bekommt das V3i eine 1,23-Megapixelkamera mit 1280x960 Pixeln Auflösung verpasst, mit der sich auch Videos aufnehmen lassen.
Speicher lässt sich in Form von Transflash-Karten nachstecken, der entsprechende Slot hierfür findet direkt über dem Akku Platz. Man muss das Handy aber nicht ausschalten, um die Speicherkarte zu wechseln.
Dass der Hersteller ganz offensichtlich leichte Probleme hatte, erweiterbaren Speicher in das Minimalgehäuse zu verpacken, konnten wir an einem Vorserienmodell erkennen: Der Akkudeckel ließ sich bei diesem nicht richtig verschließen. Der interne Speicher hat sich nicht deutlich vergrößert und beträgt etwa 8MB. Gerüchte, dass auch ein iTunes-Client in dem Gerät integriert sein wird, lassen sich derzeit definitiv entkräften: die erste Version, die dem Markt über die Netzbetreiber T-Mobile und O2 zur Verfügung stehen soll, wird nur über den herkömmlichen Mediaplayer verfügen. Ab Januar soll man dann mit einem iTunes-RAZR rechnen können.
Besonderes Highlight, das man auch in anderen neuen Geräten des Herstellers wie PEBL oder SLVR findet: die Sprachwahlfunktion wurde deutlich erweitert und bietet nun auch die sprecherunabhängige Erkennung von Namen, sodass das Telefon nicht angelernt werden muss. Wenig neues gibts über Menüführung und das Display zu berichten. Das Gerät setzt auf Motorolas hauseigenes TRIPLETS-System, das man in ähnlicher Form schon beim V600 oder dem V80 fand. Größte Aufwertung: beim V3i lassen sich einem Kontakt nun auch Adressen und Geburtstage zuordnen. Weder Auflösung noch Farbanzahl des Displays haben sich beim V3i erhöht.
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