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iPad Pro: Zubehörhersteller meiden Apples Smart Connector

Tobias Czullay 14.08.2017 - 14:16|1
iPad Pro: Zubehörhersteller meiden Apples Smart Connector

Der Smart Connector des iPad Pro wird von Zubehörherstellern auch fast zwei Jahre nach der Einführung kaum genutzt. Offenbar ist der Einsatz des Magnetanschlusses mit hohen Kosten und langen Wartezeiten für die Unternehmen verbunden.

Das erste Apple-Tablet mit 12,9 Zoll großem Bildschirm war zugleich auch das erste Gerät des Unternehmens, das einen magnetischen Zubehöranschluss mitbrachte. Seit dem Marktstart des iPad Pro 12.9 vor rund zwei Jahren haben sich aber nur wenige Unterstützer für den Smart Connector gefunden, wie nun das Medienmagazin Fast Company in einem aktuellen Beitrag feststellt. Für die vier iPad-Pro-Modelle, die Apple innerhalb von zwei Jahren herausgebracht hat, gibt es gerade einmal vier verschiedene Accessoires, die vom Smart Connector Gebrauch machen. Eines davon ist das Smart Keyboard von Apple selbst, zwei weitere Tastatur-Modelle und eine Docking-Station stammen von Logitech.

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Die Gründe für den Verzicht auf den eigentlich recht praktischen Anschluss sind vielfältig, schreibt Fast Company unter Berufung auf die Aussagen mehrerer Zubehörhersteller. Zum einen soll Apple bislang nur an Logitech die Mindestvoraussetzungen für entsprechendes Zubehör herausgegeben haben, die zwei Unternehmen arbeiten offenbar eng zusammen. Zum anderen sollen die nötigen Komponenten schwer und nur unter langen Lieferzeiten zu beschaffen sein, zudem sind sie teuer in der Produktion. Lieferzeiten von bis zu sechs Monaten seien in einem Geschäft wie diesem nicht tragbar, erklärt ein Anbieter gegenüber Fast Company.

Smart Connector hat Potenzial, schränkt aber ein

Zwar sehen einige Unternehmen durchaus das Potenzial im Smart Connector, nicht zuletzt deshalb, weil im Zubehör keine eigene Batterie verbaut werden muss. Allerdings ist der Anschluss auch restriktiv und erlaubt gewisse Designs nicht, wie ein Hersteller von Tastaturen für das iPad erklärt. Beispielsweise sei die Anbringung eines Docks mit einem um 180 Grad neigbaren Scharnier nicht möglich, die Pins hätten nur 5 Grad Spielraum. Zubehör, das per Bluetooth mit dem iPad verbunden wird, ist nach Einschätzung eines anderen Anbieters noch immer praktischer. Zum einen deshalb, weil es auch an anderen Geräten genutzt werden kann, zum anderen, weil sich das iPad damit auch problemlos im Hochformat bedienen lässt.

Doch auch wenn der iPad-Zubehöranschluss nur langsam in die Gänge kommt: Laut Apple sollen mehrere Hersteller an neuen Accessoires mit Smart Connector arbeiten.

Mehr zum Thema: iPad, Tablet-Zubehör

Quelle: Fast Company via Heise

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Kommentare
  1. 15.08.17 14:54 Oannes (Youngster)

    Apples Luxusprobleme würde sich mancher Hersteller wünschen.

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