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iOS 11: Neuer Notruf-Modus deaktiviert Touch-ID

Christopher Gabbert 18.08.2017 - 10:14|1
iOS 11: Neuer Notruf-Modus deaktiviert Touch-ID

Mit einer neuen Funktion von iOS 11 lässt sich künftig mit dem iPhone schnell und einfach ein Notruf absetzen. Doch der Notfall-Modus des Smartphones hat noch einen weiteren positiven Nebeneffekt.

Ein neues Feature von iOS 11 vereinfacht auf dem iPhone von Apple künftig die Wahl des Notrufs. Dafür hat Apple in der neuen Betriebssystem-Version einen speziellen Notfall-Bildschirm hinzugefügt, den Nutzer erreichen, indem sie schnell fünfmal hintereinander den Power-Button des iPhone betätigen. Anschließend wird ein Slider eingeblendet, über den mit einer einfachen Wischbewegung der Notruf gewählt werden kann.

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Sind bei Apple Health im Notfallpass des Nutzers Notfallkontakte hinterlegt, lassen sich diese ebenfalls darüber anrufen. Alternativ haben Anwender die Möglichkeit, in den Einstellungen festzulegen, dass der Notruf automatisch gewählt wird. Ist die Option aktiviert, startet nach fünfmaligem Drücken ein von einem lauten Warnton begleiteter Countdown von drei auf null, bei dem nach Erreichen der Notruf gewählt wird. Das Aufrufen des Notfall-Bildschirms hat aber auf dem iPhone noch einen weiteren positiven Nebeneffekt.

Deaktivieren von Touch-ID auch in anderen Situation nützlich

Parallel zum Anzeigen des Notfallbildschirms wird automatisch der Touch-ID-Fingerabdruckscanner deaktiviert. Somit lässt sich das iPhone nur noch über die Eingabe des PINs oder Passworts entsperren. Vorstellbar ist hier das Szenario einer Gefahrensituation, in der mit dieser Methode verhindert wird, dass Unbefugte einen dazu zwingen können, mit dem Finger das iPhone zu entsperren. Aber auch Behörden wird damit der Zugang zum Telefon erschwert.

Diskussionen über die Methoden der Polizei, die Smartphone-Fingerabdrucksensoren zu umgehen versuchen um dadurch an die gespeicherten Inhalte zu gelangen, werden seit dem vergangenen Jahr verstärkt geführt. Im Februar 2016 forderte ein US-Gericht, dass Apple dem FBI eine Hintertür für iOS einrichtet. Über die bewusst eingebaute Schwachstelle sollen Behörden Zugriff auf das iPhone mutmaßlicher Terroristen erhalten. Vor knapp einem Jahr wollte die Polizei in Michigan mit Hilfe eines früher gespeicherten Fingerabdrucks das Smartphone eines Mord-Opfers entsperren.

Mehr zum Thema: iPhone, Smartphone, Apple-Smartphones

via Golem

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Kommentare
  1. 18.08.17 10:53 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)
    Hmmm

    Das beschriebene Procedere zum Absetzen eines Notrufs klingt ziemlich umständlich. Und ob das eine Verbesserung gegenüber der aktuellen Vorgehensweise ist…

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