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Samsung: Akkulaufzeiten des Galaxy Note 8

Björn Brodersen 25.08.2017 - 11:15|8
Samsung: Akkulaufzeiten des Galaxy Note 8

Es ist keine Überraschung: Die Akku-Laufzeiten des Samsung Galaxy Note 8 sind etwas kürzer als die des Samsung Galaxy S8 Plus. Doch das Plus-Modell zeigt sich im Akku-Test als echter Dauerläufer.

Wie ausdauernd ist der Akku des Samsung Galaxy Note 8? Das ist eine der spannendsten Fragen vor den ausführlichen Tests des neuen Samsung-Phablets. Im Gerät steckt ein 3.300 mAh starker Stromspeicher, der Note-8-Akku ist damit kleiner als der des Samsung Galaxy S8 Plus und der des Samsung Galaxy Note 7 (jeweils 3.500 mAh). Sorgen, dass deshalb das neue und mit einem größeren Touchscreen bestückte Note-Modell eine kürzere Akkulaufzeit hat als die beiden anderen Geräte, tritt Samsung entgegen: Die geringere Akku-Größe habe man durch Software-Anpassungen kompensiert.

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Inzwischen nennt der südkoreanische Hersteller auch für das in Europa vermarktete und von einem im 10-Nanometer-Verfahren gefertigte Exynos-8895-Prozessor und 6 GB RAM angetriebene konkrete Akkulaufzeiten für ausgewählte Anwendungen: Bis zu 47 Stunden Musikwiedergabe bei eingeschaltetem Always-on-Display, 16 Stunden Video-Playback, 14 Stunden WLAN-Surfen, 13 Stunden Internetnutzung oder 22 Stunden Telefonieren sollen mit einer vollen Akkuladung drin sein.

Das sind jeweils etwas geringere Werte als der Hersteller für das Galaxy S8 Plus angibt: bis zu 50 Stunden Musikwiedergabe, 18 Stunden Video-Playback, 15 Stunden mobiles Internet im WLAN oder über LTE oder 24 Stunden Telefonieren. Nur bei ausgeschaltetem Always-on-Display kommt den Angaben zufolge das Galaxy Note 8 (bis 74 Stunden) auf einen besseren Wert als das S8 Plus (67 Stunden).

In unserem Video-Streaming-Test schaffte das Plus-Modell stolze 11:55 Stunden und gehört damit zu der kleinen, erlesenen Auswahl an Dauerläufern, die die 10-Stunden-Grenze durchbrechen. Üblicherweise können Nutzer des Geräts ordentliche zwei Tage Laufzeit mit einer Akkuladung erwarten, Heavyuser müssen das S8 Plus jeden Abend neu aufladen.

Kleinerer Akku für mehr Sicherheit

Warum Samsung in das neue Note-Phablet einen kleineren Akku als im Vorgängermodell eingebaut hat, ist kein Geheimnis: Weil im vergangenen Jahr mehrere Galaxy Note 7 in Brand gerieten oder regelrecht explodierten, musste das Unternehmen das Modell zurückrufen und schließlich ganz vom Markt nehmen. Ursache der Vorfälle waren laut Samsung Qualitätsmängel bei den Akkus und in der Produktion, die zu Kurzschlüssen und damit zur Überhitzung mehrerer ausgelieferter Note 7 führten. Der Hersteller stellte in der Folge einen Acht-Punkte-Plan für mehr Akku-Sicherheit vor, seitdem gelten strengere Testkriterien.

Schnelles und kabelloses Laden mit dem Note 8 möglich

Bei beiden aktuellen Samsung-Smartphones lässt sich der fest eingebaute Akku schnell (Fast Charging) und auch kabellos via WPC oder PMA laden. Genaue Akkulauf- und Akkuladezeiten des Note 8 werden wir im folgenden ausführlichen Test messen.

Alle Meldungen zu dem in dieser Woche vorgestellten Stift-Phablet sowie unseren Hands-on-Bericht findet ihr auf unserer entsprechenden Handyseite. Der Marktstart des 999 Euro teuren Galaxy Note 8 erfolgt am 15.September. Der Vorverkauf ist angelaufen, Vorbesteller bekommen zum Smartphone die Dex-Station für Arbeiten wie an einem Desktop gratis dazu.

Mehr zum Thema: Akku, Android-Smartphone, Smartphone, Galaxy-Smartphone

Samsung Galaxy Note 8

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Kommentare
  1. 26.08.17 20:16 foetor (Expert Handy Profi)

    @chief
    Sorry sollte woanders gepostet werden nicht hier ;-)

    Naja jetzt der Fingerscanner für 2 Reihen hinten und dann evtl wieder vorne. Klar muss man wegen dem Bildschirm schauen aber ich finde es sieht immer so aus wie eine „Notlösung“ und nicht wirklich nachgedacht

  2. 26.08.17 19:47 chief (Professional Handy Master)

    @foetor
    Das kann ich jetzt so nicht erkennen. Mit Ausnahme beim S6 mit der SD und IP-zertifizierung, ist sich Samsung soweit seiner Linie treu geblieben.

  3. 26.08.17 19:06 foetor (Expert Handy Profi)

    Samsung hat einfach keine gerade Linie, mal SD Karte dann einmal nicht, wasserdicht dann wieder nicht, Fingerscanner zuerst vorne dann hinten...Sie wollen halt bei allem dabei sein und bei paar Funktionen erkennt man einfach das es nicht richtig überlegt wurde (siehe erster Finerscanner in S5) aber hauptsache man hatte damals einen. Hoffe mal das sie ne Linie finden

  4. 26.08.17 12:06 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @FTC:"Sehr anschaulich und gut auf den Punkt gebracht. Wenn die Testbedingungen für alle gleich sind, sind auch die Ergebnisse vergleichbar."
    >>Vergleichbar sind die Werte, aber vergleichbar sind auch Speizifikationsangaben oder Namen oder Versionsnummern oder Modellnummern. Es ist doch wichtig was man vergleicht und nicht ob man es vergleichen kann. Klassischer Fehler zB beim Testen der Akkulaufzeit bei festgesetzter Displayhelligkeit in Prozent testen, so wie es AM getan hat. Man testet dann zB eine Mischung aus Helligkeit des Displays (bei x%) und Akkukapazität und Effizienz der verbauten Komponenten. Dabei ist völlig unklar, was davon zu den Werten führt und daraus folgt, dass gar nicht klar ist was man vergleicht, obwohl es einfach vergleichbar ist. Deshalb ist es wichtig, dass man so viele Variablen wie möglich beim Messen/Testen herausnimmt.

    GSMArena hat hier meiner Meinung nach den besten Ansatz indem man bestimmte Szenarien separat betrachtet und sie dann zu einem Gesamtwert zusammenfasst ohne die Einzelwerte zu verstecken. Nachteil war früher, dass GSMArena bei 50% Helligkeit getestet hat, wobei die Helligkeit bei 50% zumindest da stand; jetzt wird wohl bei fester Helligkeit in cd/m² getestet (150 oder 200).

    NBC folgt einem ähnlichen Ansatz, hat aber sowohl Leerlauf (maximale SoT) als auch Volllast und Standby fehlt gänzlich. Volllast ist ganz gut um zu zeigen, wie wenig dieser Wert schlussendlich für die vorgesehene Nutzung eines Smartphones aussagt. Der Wert sagt aber nicht nichts aus, sondern ist für ein zu spezielles Szenario gedacht, dessen Analyse dies widerspiegeln muss (was klar getan wird bei NBC)

    @Handyverwurster: Du bekommst auf jeden Fall den Punkt dafür, dass Testbedingungen nicht realistisch sein müssen. Sie sollten nur das zu bewertende Merkmal zumindest in den Relationen gut testen und einen Bezug zur Realität zulassen (zumindest in der Gesamtheit). Beispiel: Leistungsvergleich Prime95. Niemand berechnet Pi auf die "letzte" Stelle, aber die Operationen selbst kommen in Anwendungen üblicherweise vor und lassen zumindest Rückschlüsse auf eine bestimmte Leistung zu. Die Analyse des Benchmarks ist hier enorm wichtig. Der Wert allein ergibt noch keine Aussage, selbst wenn der Wert selbst einfach vergleichbar oder verständlich ist (zB Zeitangabe in Stunden:Minuten).

  5. 26.08.17 10:31 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    @ Handyverwurster:

    Sehr anschaulich und gut auf den Punkt gebracht. Wenn die Testbedingungen für alle gleich sind, sind auch die Ergebnisse vergleichbar.

  6. 26.08.17 10:18 Handyverwurster (Advanced Member)
    Widerspruch!

    Natürlich kann man so messen! Auch wenn es nicht der Realität entspricht, bekomme ich trotzdem einen _relativen_ Vergleich der Akkukapazitäten gut hin. Denn wenn alle den gleichen Testparcours durchlaufen müssen, dann hat trotz allem das Handy den stärksten Akku, welches am längsten durchhält.

    Das ist wie bei den Verbrauchsangaben bei Autos: Alle wissen, dass die unter Laborbedingungen entstanden sind und daher völlig unrealistisch. Dennoch kann ich relativ gesehen vergleichen, welches Auto mehr verbraucht und welches weniger. Nur absolut stimmen die Zahlen halt nicht nicht.

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