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Hydrogen One: Red erläutert das holografische Display

Stefan Schomberg 11.09.2017 - 12:00|3
Hydrogen One: Red erläutert das holografische Display

Kamerahersteller Red gibt immer mehr Informationen zum angekündigten Holo-Smartphone Hydrogen One bekannt, langsam macht das Gerät wirklich den Eindruck, tatsächlich existent zu sein und zu funktionieren. So erklärt Red nun, von wem die Holo-Technik stammt und was sie kann.

Bei der ersten Ankündigung von US-Kamerahersteller Red, ein Smartphone namens Hydrogen One mit holografischem Display anbieten zu wollen, waren auch wir uns sicher: Das ist bestenfalls ein Marketing-Gag. Nach und nach verrät Red aber immer mehr Informationen zum über 1.000 Dollar teuren Smartphone. Jetzt erklärt der Hersteller, was es mit dem holografischen Display auf sich hat. Es stammt von einem Start-up namens Leia Inc., das sich selbst als führend im Bereich der Lichtfeld-Display-Lösungen für mobile Endgeräte beschreibt. Zwischen den beiden Unternehmen gibt es eine strategische Partnerschaft, die Red durch ein größeres Investment unbekannter Summe in Leia bekräftigt hat. Leia entstand 2014 aus Bereichen der Forschungsabteilung der HP Labs.

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Nach eigenen Aussagen verwendet Leia Durchbrüche in "nanophotonischem Design und dessen Herstellung", um mittels spezieller Hard- und Software eine komplett auf Lichtfeld basierende, holografische Display-Lösung für mobile Endgeräte bieten zu können. Dabei soll die normale Nutzung von Funktionen herkömmlicher 2D-Displays weiterhin vollständig erhalten bleiben. Allerdings spricht auch Leia davon, dass diese holografische Funktion "die Display-Qualität, den Stromverbrauch und die Dicke des Screens nicht signifikant verschlechtert" - im Umkehrschluss bedeutet das, dass es durchaus Nachteile gibt. Erste Probanden wie der Youtuber MKBHD, die bereits einen Blick auf das Wunder-Display werfen durften, bestätigen entsprechend, dass der Screen "sehr beeindruckend", allerdings "definitiv nicht perfekt" sei.

In einem über zwei Jahre alten Video zeigt Leia, wie sich das Unternehmen ein holografisches Display vorstellt. Dabei sollen Inhalte nicht nur flach wie auf einem herkömmlichen Touchscreen dargestellt werden, sondern sogar aus dem Bildschirm hervortreten können. Bei der Navigation könnten dann wie im Video zu sehen Gebäude aus dem Screen herausschauen. Dank einer Zusammenarbeit mit Synaptics soll der Nutzer dann mittels Gesten über diesen scheinbar hervorstehenden Inhalten mit ihnen interagieren können. Um mit dem holografischen Display auch wirklich einen Mehrwert bieten zu können, will Red eine große Menge an holografischen Inhalten zur Verfügung stellen.

Das Hydrogen One soll im ersten Halbjahr 2018 auf den Markt kommen - das klingt schon jetzt nach Verzögerung, vormals hieß es nämlich noch "Anfang 2018".

Mehr zum Thema: Smartphone, Smartphones, 3D-Smartphone

Quelle: Red Digital Cinema via The Verge

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Kommentare
  1. 12.09.17 08:12 tayler (Member)

    Stimmt,Asche auf mein ....

    Nichtsdestotrotz könnte man für solch ein besonderes Projekt ein wenig mehr Zeitverständnis zeigen.

    Hoffe mal, trotz wahrscheinlich geringer Klicks, das ihr an dem Thema dran bleibt.

  2. 11.09.17 18:06 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    Da steht erstes Halbjahr...

  3. 11.09.17 15:35 tayler (Member)

    Hochspannend, großes Interesse meinerseits.

    Liebe AM:
    Anfang 2018 und erstes Quartal sind schon nahezu identisch.

    Immer diese Spitzen.....

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